Kommentar: Linkspartei verbieten?
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Im Grunde ist der Kommunismus für bestimmte Linke das, was für C-Politiker das christliche Abendland ist. Aber ist die Linkspartei deswegen schon gefährlich? Mit ihrer neuesten Forderung betreibt die CSU Geschichtspolitik mit dem Holzhammer, meint Claus Heinrich.
Die Erinnerung an die olle Kommunismus-Debatte ist aber für Kreuzritter Dobrindt immer noch gut genug als geistige Munitionierung für das Mauergedenken. Natürlich ist die Verbotsforderung billigster Populismus.Auf tagesschau.de weiterlesen
8 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: verbot, Linkspartei, Kommunismus, Erinnerung, debatte
Kommentare zu Kommentar: Linkspartei verbieten?
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Ich war da ja noch nicht auf der Welt als die Mauer gebaut wurde. Dann war die ganze Jammerei der Politiker im Westen nur Show? Dann wußten die also, dass viele Familien auseinandergerissen wurden? Das ist ja der Hammer. Mal so nebenbei, dann ist doch der Merkel nicht ohne Grund in den Osten gesiedelt, oder?
Was Lötzsch von sich gibt - früher sagte man - Untersekunda-Wissen. Sie sollte sich besser mal mit meiner geliebten Sahra zusammensetzen; sie weiß dann zwar immer noch nicht, wovon sie redet, es ist allerdings kein unausgegorenes Gerede mehr. Ich behaupte nach we vor, dass der Westen Bescheid wusste und es genehmigt hat! Insonderheit USA. Nur ein französischer General hat sich dagegengestellt und wurde zurückgepfiffen. Es gab während des Kalten Krieges ein "Planspiel Kyll". Nicht nur dass hier mit takt. Atomwaffen niedriger KT-Werte gearbeitet wurde, es wurde ganz genau geplant, wielange die DDR-Armee alleine braucht, um die innerdeutsche Grenze zu überwinden, i.e. die eigenen Minenfelder, von denen es zu ca. 60% keinen genauen Verlegeplan gab. Man sah diese Grenze als Hemmnis an, ja auch Hindernis, ähnlich dem Gebück. Und Berlin wurde abgeschrieben, d.h. es wurde den Allierten überlassen, was zu tun ist.
Endlich mal ein sinnvoller und qualitativ sehr guter Blog. 100%tige Zustimmung. Aber warten wir mal ab, wenn sich die treuteutschen User zu Wort melden. Aus diesem Grund für mich keine weiteren Bemerkungen.
Es gibt eine vertrauliche Aussage des damaligen amerikanischen Aussenministers Dan Rusk, die belegt, daß der Bau der Berliner Mauer im Westen ähnlich wie im Osten als "friedenssichernde" Maßnahme angesehen wurde.
Zustimmung, zero: Der Mauerbau war kein "Produkt" eines Ulbricht und der DDR. Damit wurde Jalta zementiert. Und mit dieser "Grenzsicherung" war auch der Westen bestens gegen den Osten abgesichert. Die Ex-DDR kontrollierte gleichermaßen in Richtung Osten, wer ihr Territorium betreten durfte und wer nicht. Und damit hat auch die Ex-BRD einige Jahrzehnte gut und relativ ruhig leben können und dürfen. Und der Herr Dobrindt ist ein Ideologe des "Kalten Krieges" in seiner neuen Form nach 1990. Nicht mehr und nicht weniger. Und "Einheit"? Ein terrtoriales Zusammenkloppen zweier ehemals geteilter Staaten. Ebenfalls nicht mehr und nicht weniger. Und "Mauergedenken"? Nichts weiter als billige Ablenkungsversuche von den derzeitigen Problemen, die, Weiß Gott, ein wenig größer und für die Menschen in diesem Land möglicherweise folgenreicher sind, als es der Mauerbau vor 50 Jahren gewesen ist!
zero, wie du weist, stehe ich der Linken sehr nahe. Aber! Was die Lötzsch vermehrt von sich gibt, ist an Dummheit nicht zu überbieten. Es wird auf diesyer Welt nie kommunismus geben und er wird nie funktionieren. Und wenn die Lötzsch, Kleingeistern wie Doofrind, noch Stoff zum Rumaffen liefert, bewegt sie sich auf dem Gleichen, primitiven Niveau. Übrigens, meinst du wirklich, der Westen wußte vom bevorstehenden Mauerbau?
MrMalwas - dieser Kommentar geht mir nicht weit genug. Ich behaupte auch heute noch, wie ich es, damals noch Schüler, getan habe. Der Mauerbau war ein abgekartetes Spiel. Die USA wussten schon vorher Bescheid und Adenauer auch. Warum kam er erst 2 Tage nach dem Baubeginn nach Berlin? im Übrigen war diese "Mauer" die konsequente Fortführung der Genzsicherung der knapp 1400km langen innerdeutschen Grenze. Die größte Geschichtslüge war: "Ich bin ein Berliner!" Doofrind ist eigentlich nur konsequent. Ahnungslos bzgl. "Kommunismus" - dummerweise noch unter"mauert" durch Formulierungsinsuffizienz von Lötzsch et al. greift er in die rechte Kiste und gräbt Gräben, die die Leute lieben, die ebenso unbeleckt sind wie er. Selbst Jalta hat er nicht verstanden. Der Westen dieses unseres Landes hat nie und wird wohl auch nicht begreifen, dass die nächste große Geschichtslüge die Präambel des GG war. Aus "Der Besser Wessi": ""Wessis seid fruchtbar und vermehret Euch, Ossis seid furchtbar und wehret Euch"!
Endlich mal ein Kommentar, der sich mit der historischen Situation vor 1961 auseinandersetzt. Man bekommt ja angesichts der großkotzigen "Aufarbeiter-Debatten" so langsam den Eindruck, dass nur der ehemals sowjetisch besetzte Teil Deutschlands den 2. Weltkrieg verursacht und verloren hat. Und damit für alle Probleme verantwortlich zeichnet, die der Zusammenbruch Nazi-Deutschlands für das danach geteilte Land gebracht und damit auch ausschließlich die Alleinschuld für den danach folgenden Kalten Krieg zu tragen hat. Diese unerträgliche "Arroganz der Sieger" ist es, was einen sogenannten Einigungsprozess unter den derzeitigen Bedingungen nahezu unmöglich macht. Oder?