Ifo-Institut: Euro-Bonds würden Deutschland Milliarden kosten
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Wegen der anhaltenden Diskussion um europäische Gemeinschaftsanleihen hat das Ifo-Institut eine Kalkulation über die möglichen Lasten angestellt,
die der Bundesrepublik dadurch entstehen könnten. Das Ergebnis überrascht nicht: Deutschland würde wohl mächtig draufzahlen.Auf manager-magazin.de weiterlesen
7 KommentareKommentare zu Ifo-Institut: Euro-Bonds würden Deutschland Milliarden kosten
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Deutschland zahlt doch schon drauf. Und das seit Jahren, wenn nicht gar Jahrzehnten. Und was die Mentalität betrifft, Mosus, dann sind die Deutschen mit ihrer umfassenden und unendlichen Zahlungsbereitschaft und unterwürfigen Abnick-Mentalität wohl weltweit einmalig
Was haben denn Eurobonds oder Staatsanleihen mit der Mentalität zu tun? Das erklär mir doch mal bitte!
Dann denk mal nach!
1+1=zumindest im Moment für mich=2. Die Mentalität eines Südeuropäers ist nicht vergleichbar mit der Mentalität eines Nordeuropäers, wozu Deutschland, Dänemark, Holland, etc. gehört. Wie also sollten Euro-Anleihen jemals in der Lage sein, ein Problem zu lösen?
Man sollte bei diesem Thema nicht alle Poltiker über einen Kamm scheren. Ob Deutschland draufzahlt ist auch noch nicht sicher. Das kommt darauf an, unter welchen Bedingungen die Bonds aufgelegt werden. Nüchtern betrachtet sind Eurobonds nichts anderes als Staatsanleihen, wie sie jetzt jeder Staat für sich herausgibt, um Geld zu bekommen. Ich habe es schon mal gesagt: Über Eurobonds kann man dann diskutieren, wenn verschiedene Kriterien erfüllt sind. Eines haben Merkel und Sarkozy angeschnitten: die einheitliche Wirtschaftsregierung, die auch die Finanzregierung umfasst. 2. Entschuldung der bedrohten Staaten, also eine Art neue Form der Staatsinsolvenz, 3. Sanierungspläne für die Wirtschaft der bedrohten Staaten - i.e. Einbeziehung der Privatwirtschaft und der Banken, dahingehend, dass wie bei einem darbenden Unternehmen alle defekten Zweige eliminiert, die brauchbaren aufgepäppelt und neue Ressourcen angekurbelt werden - im weitestens Sinne Diversifizierung, horizontal und linear, unter Federführung der europ. Wirtschaftsregierung. Wenn dies Erfolg hat, dann Auflegung von Eurobonds, aber mit strengen Kriterien, also nicht Mini-Hansaplast für großflächige Schürfwündchen, sondern ein großes Platsch nur für strukturelle, temporäre Defekte. Und dies eben unter Aufsicht und Kontrolle des europäischen Finanzministeriums, das dann in die Politik des entsprechenden Landes eingreifen darf und muss! Dies scheinen Merkel/Sarkozy und Schäuble, so ich sie richtig verstanden habe, auch anzustreben. Ob das allerdings bei den nationalstolzen Traumtänzern europaweit zu verwirklichen ist, wage ich zu bezweifeln! Wenn jetzt Bonds aufgelegt werden, wie es SPD, Grüne und auch ein paar Idioten aus der CDU fordern, dann muss man sich die Frage stellen, ob wir griechische Schlamperei und Berlusconis Operettenstaat finanzieren sollen.
Welches Gehirn meinst du bei den Politikern, dass, was man sonst als Portomonaise bezeichnet?
"Deutschland würde wohl mächtig draufzahlen." Welch ein Wunder! Natürlich müssen den Gläubigern die Anleihen nebst Zinsen auch irgendwann ausbezahlt werden. Wer soll denn Auszahlen? Etwa Staaten, die Pleit sind? Euro-Bonds, wie ich das Wort hasse, würden das Problem nur verschieben, indem einfach alles nochmal von den Dimensionen vergrößert wird. Am Ende: Riesencrash! Aber, warum sollten sich Politiker von heute über Probleme der Zukunft Gedanken machen? Soetwas ist im Gehirn eines Politikers nicht einprogrammiert.