PAPSTREDE: Fuldaer Bischof kritisiert Papstboykott im Bundestag
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21.09.2011, 03:50 - Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen hat die anstehende Rede des Papstes im Bundestag verteidigt. Benedikt XVI. habe allemal Gehaltvolleres zu sagen als so mancher Parlamentarier, sagte Algermissen der dpa.
Politiker äußerten sich im Kontext der Parteidisziplin. Die Worte des Papstes seien von viel größerer Dimension. Rund 100 Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken wollen der Rede morgen fernbleiben. Sie halten den Auftritt für unvereinbar mit der religiösen Neutralität des Staates.Auf ad-hoc-news.de weiterlesen
3 KommentareKommentare zu PAPSTREDE: Fuldaer Bischof kritisiert Papstboykott im Bundestag
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Du, SR, der Dorfschulmeister aus aus dem Eichsfeld war immerhin mal Stellvertretender Direktor einen POS und damit auch für die politische Erziehung in seiner Schule mit zuständig. Er zählt aber zu Denen, die überall hin passen würden. Egal. ob die große sozialistische Sowjetunion mit ihrer Bruderschaft, die Brüder und Schwestern aus der GrößtenDemokratieDesUniversums, die Chinesen, die Südmolukken oder die Sioux hierzulande das Sagen hatten, haben oder haben werden. Und was den "Habemus Papa" betrifft, da freuen auch wir uns doch alle, dass Der nun kommt. Habe schon ständig Harndrang und unkontrollierte Schweißausbrüche vor Freude und Aufregung. Du etwa nicht?
Dein letzter Satz ist gut Mr.M wenn Du es auf der Gegenseite auch mit Geistesgrößen zu tun hättest. Die würden Deine Haltung endsprechend werten. Aber wenn dort nur Flitzpiepen und 000000 stehen, werden diese Deine Haltung als ihre Wirksamkeit für den Besuch des Papstes bewerten. Und wenn ich lese und höre, dass unser mit Dreck am Stecken behafteter ehemaliger Dorfschulmeister aus dem Eichsfeld und heute Magna-Repräsentant selbst die Fäden mitgezogen hatte, möchte ich nicht meine charakterliche Einstellung dem Geltungsbedürfnis dieses Mannes unterwerfen.
Ich bin kein Katholik und halte von dem Getöse um den besuch des Heiligen Vaters gar nichts. Zumal das Alles sehr fatal an den Personenkult in den ehemaligen sozialistischen Staaten erinnert. So etwas, wie das Banner "Wir sind Papst" am Springer-Gebäude (Frontal 21 von gestern), hatten die Russen schon mal mit dem Großen Stalin praktiziert. Der hing in solcher Größe immer zu Paraden an der Basilius-Kathedrale in Moskau... Aber den Boykott einiger Parlamentarier halte ich schlicht für unangemessen und kindisch. Erstens hätten sie im Vorfeld der Einladung durch Herrn Lammers bereits ihre Zustimmung entziehen können. Dann stünde nicht die "Einmütigkeit" der Einladung durch den Bundestag im Raum. Und zweitens geben sie damit den Regierungsparteien Munition bezüglich ihrer sogenannten "Demokratiefähigkeit". Größe besteht auch darin, den politischen oder konfessionellen Gegner anzuhören.Oder