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Millionen-Gehalt nur fair - Wiedeking verteidigt sich

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Millionen-Gehalt nur fair - Wiedeking verteidigt sich

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Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat sein in die Kritik geratenes Millionengehalt verteidigt. "Wenn ich Erfolg habe, möchte ich auch gut bezahlt werden", sagte Wiedeking der "Zeit". Unter seiner Führung habe sich der Unternehmenswert von Porsche binnen 13 Jahren auf 25 Mrd. Euro von 300 Mio. Euro erhöht. Belegschaft, Führungskräfte und Vorstand hätt

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23 Kommentare

Kommentare zu Millionen-Gehalt nur fair - Wiedeking verteidigt sich

 

neujneujam 07.12.07


@michaelsonntag
Wenn jemand (oder mehrere) bereit ist, für eine bestimmte Leistung einen bestimmten Betrag zu zahlen und beide Seiten das so vereinbaren (Vertrag), dann hat der Leistende die vereinbarte Zahlung "verdient".
Den Porsche-Eigentümern ist es das jedenfalls wert und die - solange sie nicht enteignet werden - können bestimmen, was sie mit ihrem Geld manchen.
Und da sie wirtschaftlich denken und ihr Geld vermehren wollen, was mit Porsche prächtig funktioniert hat, können wir also davon ausgehen, dass Herr Wiedeking die gezahlten Vergütungen wert war.

DRWKDRWKam 06.12.07


Ich bin nicht sicher aber ich glaube Herr Wiedekind lebt nach wie vor in Deutschland. Unser aller Formel 1-Held Michael Schumacher zog es vor ins Ausland zu ziehen. Dieser Manager seines eigenen Unternehmens hat mehr verdient als Herr Wiedekind. Aber kein Mensch scheint ihm dieses Einkommen und die Steuerflucht anzukreiden.

michaelsonntagmichaelsonntagam 06.12.07


Er bekommt so viel Geld, ob ein Mensch alleine so verdienen kann bezweifele ich

michaelsonntagmichaelsonntagam 06.12.07


Verwechseln Sie hier vielleicht den Milliardenumsatz und Steuerschuld.
Je größer der Konzern und listiger der Manager und je besser die Parteispenden sind je geringer die Steuerschuld.
Wenn dann noch ein Minister oder Bundes- oder Landtagsabgeordnete im Aufsichtrat ihr Geld verdienen kann nichts mehr schief gehen.
.

michaelsonntagmichaelsonntagam 06.12.07


Bringt denn der Aktionär irgend eine Leistung mit der er jemanden Bezahlen. Die Leistung bringt doch vorwiegend der Arbeiter in den Werkshallen.

CamposCamposam 06.12.07


Es ist schon erstaunlich: Wenn Fußball"stars" Millionen verdienen für eine durchaus nicht so besondere
Leistung, keine Arbeitsplätze schaffen, keine besondere Verantwortung haben, ihre Einkünfte im
Ausland versteuern ( ein babbelnder Tennissportler auch ) - dann gibt es kaum ein Wort der
Kritik. Der hat ja seine "Fans" - und seinen oft verschuldeten Club. Wenn aber jemand mit seinen
Mitarbeitern echte Leistungen bringt - auch zu Gunsten anderer - dann wird er schlechtgeredet.
Vielleicht könnte folgender Vorschlag diese Neiddiskussion beenden: Von den 60 Millionen behält
Herr Wiedekind 10, der Rest wird umverteilt. Bei 82 Millionen Bevölkerung bekommt dann jeder
seinen gleichen und gerechten Anteil von ca. 0.60 Euro. Im Gegenzug kehrt dann jeder vor seiner
eigenen Tür. Und bessert den Rest durch eigene Leistung auf. Jeder in seiner eigenen Liga.

neujneujam 05.12.07


Denk doch bitte nach, bevor du einen solchen Kommentar abgibst!

Nur, weil man teuere Autos kauft, wird man nicht von allein erfolgreich! Dann wären es die vielen Luxuswagenhersteller, die bankrott gegangen sind, auch.

neujneujam 05.12.07


...

Würdet Ihr persönlich jemandem 10 Millionen Euro gönnen, die er durch gute Ideen und Arbeit verdient, wenn er euch die Hälfte davon ohne jede Bedingung schenkt? Ja, nicht wahr?
Warum dann nicht, wenn er der Allgemeinheit viel mehr beschert als die Hälfte seines Gehaltes?

Was kann man dann fordern: Ich meine, an soziale Verantwortung apellieren und dafür sorgen, dass ein Manager von den vielen Millionen, die er verdient, was abgeeben muss, wenn er schlechte Leistungen bringt, also auch an negativem Erfolg beteiligen. Das ist Sache der Eigentümer/Aktionäre.

Die Politik kann nur Rahmenbedingungen schaffen, ungerechtfertigte Selbstbedienung einzugrenzen.

Im übrigen, gibt es auch viele Reiche, die sehr viel Gutes mit Ihrem Geld bewirken. Man darf nicht alle über einen Kamm scheren.

neujneujam 05.12.07


...
Im Gegensatz zu Daimler & Co., wo Milliarden und Arbeitsplätze vernichtet wurden, sind bei und mit Porsche Milliarden geschaffen worden und Tausende Arbeitsplätze.

Im Vergleich dazu: Wieviele Arbeitsplätze und Steuereinnahmen hat ein Boris Becker oder eine Claudia Schiffer oder ... geschaffen?

Die Frage ist:

Ist es 50 Millionen wert, wenn jemand dafür Milliardenwerte schafft und dem Staat Milliarden an Steuern einbringt und der Allgemeinheit Tausende Arbeitsplätze schafft? Außerdem zahlt nicht der Steuerzahler sein Gehalt, sondern die Aktionäre.

Überlegt euch die Antwort gut! Wer "Nein" sagt ist ein Neider, der ohne Rücksicht auf Fakten lieber einen wirtschaftlichen Bankrott ansteuert, aber dann noch fordert, von den nicht vorhandenen Steuereinnahmen Harz4-Beträge zu verdoppeln (z.B.).


michaelsonntagmichaelsonntagam 05.12.07


Porsche ist, meiner Meinung nach, so erfolgreich weil es so viele Menschen gibt wie Wiedeking, die sich Maßlos von der Arbeitskraft Ihrer Mitarbeiter (bei PIN und Leiharbeitsvermittlungen Sklaven) ein dickes Einkommen verdienen (ergaunern). Denn die sind es, die sich ein Porsche leisten können. Es gibt wohl wenig Pin- oder Leiharbeiter die sich ein Porsche kaufen.

neujneujam 05.12.07


Ich habe mich an anderer Stelle sehr kritisch zu Managergehältern geäußert (Schremp & Co.).

Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine pure Neiddiskussion verfallen. Das kann dazu führen, dass wir gute Leute verprellen und nachher nur noch mittelmäßige und schlechte Manager haben.

Ein paar Fakten gefällig?

- Wiedeking ist der erfolgreichste Manager in Deutschland.

- Er hat in Jahrzehnten Porsche zum erfolgreichsten deutschen Unternehmen gemacht.

- Damit hat er nicht nur Porsche das Überleben gesichert und dort neue neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch bei Zulieferern und wahrscheinlich den VW-Konzern vor einem Verkauf ins Ausland und wahrscheinlihcen Arbeitsplatzabbau.

- Porsche produziert nach wie vor überwiegend in Deutschland.

- Durch die Leistung von Wiedeking werden in Deutschland Jahr für Jahr mehrere Milliarden zusätzlicher Steuern (verglichen mit dem theoret. Fall eines nur mittelmäßigen Porsche-Konzerns)..

michaelsonntagmichaelsonntagam 05.12.07


Er bekommt so viel Geld, ob ein Mensch so verdienen kann bezweifele ich.

DRWKDRWKam 05.12.07


Bravo Campus, alles richtig. Im Grunde genommen müßte Porsche und ihr Macher vom Staat noch Provision bekommen. Porsche ist weltweit der pestigeträchtigste Autobauer. Von seinem Glanz können Amis und Japaner nur träumen. Porsche ist ein Aushängeschild Deutschlands, auf das die Regierung und jeder Deutsche stolz sein können. Deutschland sollte sich solch gute Leute durch leistungsbezogene Vergütung sichern. Spitzenleute verdienen weltweit mehr als "normale" Arbeiter und speziell Herr Wiedekind ist offensichtlich jeden Cent wert.

CamposCamposam 05.12.07


So, an die 60 Millionen Euro hat Herr Wiedekind verdient. Die gönne ich ihm. Denn: Wenn den Eigentümern des
Unternehmens Herr Wiedekind diese Summe wert ist, dann geht dies doch in Ordnung. Denn die
Eigentümer eines Unternehmens bestimmen die Gehälter der von ihnen engagierten Topmanager.
Die Eigentümer kennen sich aus, haben Detailkenntnisse. Nur die Eigentümer haben zu entscheiden.
Außenstehende haben die Übersicht nicht und können daher auch nicht ernsthaft mitreden.Aufregen können sie
sich natürlich schon. Aber was hat dies sachlich zu bedeuten? Ist denen bekannt, welche Steuern
Herr Wiedekind und das Unternehmen bezahlen? Die zu einem nicht geringen Teil an andere verteilt werden.
Es gehen ja auch die Mitarbeiter von Porsche durchaus nicht leer aus. 13,5 Monatsgehälter und 5.200 Euro
Prämie wegen des Erfolgs des Unternehmens, zu dem sie beigetragen haben. Tüchtige, fleißige Leute
allesamt. Respekt! Die bringen was voran. Nachmachen würde ich empfehlen. Nicht nur Nörgeln...

CamposCamposam 05.12.07


Mit zehn Euro ein ganzes Dorf aufbauen? Ein Weihnachtsmärchen eher. Und von den Steuern, die Herr
Wiedeking hierzulande zu zahlen hat, davon können Transferleistungen für nicht wenige finanziert werden.

CamposCamposam 05.12.07


Die Mitarbeiter von Porsche bekommen über 5.000 Euro Prämie wegen des Erfolgs des Unternehmens.
An dem Herr Wedeking einen großen Anteil hat. An der Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze auch.
Weswegen soll Tüchtigkeit bestraft werden? Damit würden wir nicht weit kommen. Aber die
Wirtschaft würde verkommen. Das ist Sozialneid nicht wert.

ilfiilfiam 05.12.07


ne - das gehalt wäre fair, wenn er für den schrott den er 100%zig mal bauen wird auch den kopf hinhalten müsste - aber nicht fair ist es sich wie schrempp nach einem über 100 millardendesaster ungeschoren aus dem staub zu machen anstatt in den steinbruch zu gehen !!! ihr dürft eines nicht vergessen und das wollt ihr auch - GUTE ARBEIT - GUTES GELD aber politiker und manager die keinen plan haben werden euch euer leben lang abzocken !!!

ilfiilfiam 05.12.07


ne - das gehalt wäre fair, wenn er für den schrott den er 100%zig mal bauen wird auch den kopf hinhalten müsste - aber nicht fair ist es sich wie schrempp nach einem über 100 millardendesaster ungeschoren aus dem staub zu machen anstatt in den steinbruch zu gehen !!! ihr dürft eines nicht vergessen und das wollt ihr auch - GUTE ARBEIT - GUTES GELD aber politiker und manager die keinen plan haben werden euch euer leben lang abzocken !!!

andersandersam 05.12.07


Es ist aus den Fugen geraten - mit den Managern ist es ähnlich wie bei den Fußballern oder sonstigen Profisportlern. Sie werden absolut astronomisch bezahlt.

SiegfriedundRoySiegfriedundRoyam 05.12.07


Mit einem Gehalt von 56 Millionen Euro im Jahr ist der Wiedeking der bestbezahlter Manager Deutschlands überhaupt.


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