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SPD will gegen überhöhte Manager-Gehälter vorgehen

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SPD will gegen überhöhte Manager-Gehälter vorgehen

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Führende SPD-Politiker haben in der Diskussion um Manager-Gehälter die Maßlosigkeit einiger Firmenlenker kritisiert und Konsequenzen gefordert. Finanzminister Peer Steinbrück warf einzelnen Managern "mangelnden Sinn für Proportionen" vor.

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11 Kommentare

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Kommentare zu SPD will gegen überhöhte Manager-Gehälter vorgehen

 

mymeinmymeinam 11.12.07


Es geht eigentlich garnicht um Gerechtigkeit, sondern darum ob die hohen Gehälter gerechtfertigt sind und wie die Höhe der Gehälter zustande kommt. Dubios ist doch häufig, wer wo auf welchem Posten landet und dann über die Gehälter entscheidet. Grob kann man dabei doch schon beinahe von mafiösen Strukturen sprechen. Übrigens erwirtschaften nicht die Aktionäre das Geld, das die Vorstände bekommen, von verdienen kann man sicher nur in den seltensten Fällen sprechen, sondern die Menschen, die die Produkte oder Dienstleistungen herstellen oder erfüllen.
Das Problem ist doch schon dadurch ersichtlich, dass Manager, die völlig unfähig Firmen in die Insolvenz treiben, mit hohen Abfindungen dafür belohnt werden.
Es wird höchste Zeit, dass Leistung sich lohnt und nicht "sich etwas Leisten".

corradocorradoam 09.12.07


@Gause
und auch nicht UNSER Geld---- wessen Geld denn sonst????
Reicher Mann und Armer Mann standen da und sahn sich an
Und der Arme sagte bleich- wäre ich nicht Arm wärst Du nicht Reich
Bert Brecht

profi53profi53am 09.12.07


Die Sozis lenken mal wieder geschickt von den wahren Problemen unseres Landes ab.
Spätestens 2020 bricht unser Rentensystem zusammen. Der Genrationsvertrag wurde nämlich gekündigt. Da will aber keiner was von wissen. Mit 1,4 Kinder pro "Familie" ist nichts mehr mit
Generationsvertrag. 1+1 ist nämlich 1 und nicht vier wie unsere Politiker immer glauben.
Wer beschließt den die Gehälter und Abfindungen, der Aufsichtsrat, und wer sitzt im Aufsichtsrat.
Die Hälfte sind Gewerkschaftler (alle in der SPD). Außerdem sollte man nicht immer von den Managern reden. Es gibt auch nicht die Deutschen und die Schwulen. Überall gibt es Solche und Solche.
Die meisten Manager tun Ihren Job gut. Außerdem hat jeder die Chance auch Manager , Profisportler,
oder Politiker zu werden die letzteren sind zwar meist nicht überbezahlt haben aber ein Leben lang ausgesorgt, wer bezahlt das eigentlich.

CamposCamposam 08.12.07


Was machen denn diese Herren, spätestens wenn sie abgehalftert oder in Pension sind?
Sie nützen die Insiderkenntnisse und alte Verbindungen, um als hochdotierte Berater in die
Dienste eines russischen Gaskonzerns, eines Schweizer Verlagskonzerns und einer
internationalen Nobelbank gleichzeitig zu treten. Solche Fälle gibt es reichlich. Hat man schon etwas
von der SPD dazu gehört, dass diese höchst einträgliche wie stillose Verquickung von Politik und
Wirtschaft gesetzlich unterbunden werden muss? Herrn Becks pfälzischer Parteifreund Gerster
zum Beispiel ist Cheflobbyist der privaten Briefzusteller. Und was ist den Politikern, die Chefs oder
Verwaltungsvorsitzende staatlicher Banken sind und in letzter Zeit ( Kreditanstalt für Wiederaufbau
und Landesbank Sachsen) bei sehr guten Gehältern nach derzeitigem Stand mindestens acht
Milliarden Euro in den Sand gesetzt haben? Für die der Steuerzahler aufkommen muss. Bei Managern
derPrivatwirtschaft nur die Aktionäre. Populismus und verlogen.

GauseGauseam 08.12.07


Ah die SPD, die Spinner, die eh nichts mehr merken und in ihrer eigenen, kleinen Politikerwelt in Berlin leben. Mal im ernst, was soll das bitte schön? Wenn so etwas eingeführt wird, ist Deutschland weltweit mal wieder das einzigste Land das dies macht. Folge, alle guten Manager scheren sich einen Dreck um Deutschland. Wer nicht schon aus diesem ollen Land weg wollte, wird es dann tun weil andere Firmen in anderen Ländern dann tausend mal besser bezahlen. Ob das nicht böse Folgen haben wird?
Klar verdienen die viel zu viel, aber das ist nun mal die Industrie und die ach so tolle Globalisierung und auch nicht UNSER Geld!

Wenn das kommt, MUSS umbegehend um die Bezahlung von Politikern geredet werden, das liegt ja wohl auf der Hand, den bei denen geht es um UNSER Geld bzw. Steuern.

CamposCamposam 08.12.07


Bekommt Herr Ballack das 20 oder das 200fache des Stadiongärtners? Was verdient ein "Spitzensportler"
eines kleinen Provinzvereins gegenüber Herrn Ballack? Ist das gerecht? Auch der hat nur zwei
Beine und tritt nur einen Ball. Verschiedene Ligen? Ach so... Beim Populärsport Fußball wird das
anerkannt. In der Wirtschaft nicht. Wir sind vielleicht doch nicht alle Deutschland. Aber auf jeden Fall
sind wir alle "Ackermann". Was der kann, das können wir alle auch. Das ist Fakt. Bewerben wir uns um
seine Nachfolge. Er hat schon ein zweites Angebot aus den USA - mit viel höherem Gehalt.
Bewerben wir uns schnell. Bevor Frau Nahles oder Herr Beck es tut. Dann macht die SPD mal
wieder etwas richtig.

corradocorradoam 08.12.07


Ich hab einen Besen vom ALDI - 5,98 €, wenn die für HARTZ4 verantwortliche SPD jetzt den DAX Bossen Ihren Verdienst mißgönnt - zeigt dies nur Ihre Verwirrtheit.Was kommt danach?
Ich soll mit meinen Besen die Golfer-, Tennis- , Rennsportmillonären, die Jauchs und Gottschalks aufscheuchen.
Die unterbezahlten Herzchirurgen darf ich auslassen.
Das SYSTEM(Kapital-ismus) legt die Regeln fest und leider schon lange nicht mehr die Politik.
Schröder wußte dies sehr genau und hatte bei zeiten den richtigen RIECHER- GAS.....

CamposCamposam 08.12.07


Ein Manager, der eine Abfindung erhält, führt davon um die Hälfte an Steuern ab.
In den letzten Wochen haben zwei staatliche Banken, die Kreditanstalt für Wiederaufbau
und die Sächsische Landesbank Milliarden in den Sand gesetzt, für die der Steuerzahler aufkommen muss.
Die eine Bank wird von einer früheren SPD-Politikerin gemanagt ( Verwaltungsratssvorsitzender der
Finanzminister), bei der anderen hat das halbe Kabinett in den Aufsichtsgremien gesessen und hat dafür
kräftig Vergütungen kassiert. Baut der Manager eines Privatunternehmens Mist, dann haben den Schaden
die Eigentümer des Unternehmens, nicht der Steuerzahler. Und wie erfolgreich wird denn das
Unternehmen "Deutschland AG" geführt? Kein Gewinn, zwei Billionen Schulden und 16 Milliarden
Neuverschuldung 2008. Aus solchen Kreisen kommt Kritik an anderen? Die mögen doch
bitte erst einmal vor ihrer eigenen Türe kehren. Ich empfehle, bei google mal nachzusehen, was
unter den Stichworten IKB, KfW und Landesbank Sachsen steht.

pipifax123pipifax123am 08.12.07


In der Tat ist etwas faul, wenn z.B. der Porsche-Chef das mehrtausendfache eines Facharbeiters erhält - von verdient will ich hier nicht schreiben. Und es ist oberfaul, wenn ein Manager nur Mist baut, die Firma an die Wand fährt, und dafür noch eine Millionen-Abfindung erhält. Der "normale" Arbeiter oder Angestellte wird gefeuert, wenn er Bockmist baut.

Es ist gut, dass durch die in den letzten Jahren verschärften Veröffentlichungspflichten diese Gehälter durch die Presse bekannt werden. Nur so kann eine Diskussion darüber in Gang kommen. Solange allerdings die Herrschaften überkreuz in den Aufsichtsräten der Firmen sitzen, werden sie sich immer gegenseitig die exorbitanten Gehälter zuschanzen.

CamposCamposam 08.12.07


Es wird immer populär sein, jemandem Geld wegnehmen zu wollen. Genauso populär wird es sein,
jemandem Geld zu versprechen. Selbst wenn es zusammengepumptes Geld ist. Denn der Staat hat nichts
zu verschenken. Er hat nur Billionen Schulden. Trotzdem scheint diese Mehode derzeit im Mittelpunkt
sozialdemokratischer Politik zu stehen. Doch die Realität sieht anders aus.
Die deutschen Managergehälter sind im internationalen Vergleich im unteren Drittel angesiedelt.
Diese Gehälter werden von den Unternehmenseigentümern bewilligt und von ihnen bezahlt. Von den
Aktionären nämlich. Nicht vom "Staat", nicht von irgendwelchen Politikern, auch nicht von denen, die aus
ihrem Horizont heraus diese Gehälter für überhöht halten. All diese Leute geht es nichts an, was andere
verdienen und wofür andere bezahlen. Ausserdem zahlen Manager sehr hohe Steuern, aus denen
Leistungen für andere, wohl auch für Managerkritiker, finanziert werden. Das ist "Fakt". Jeder kehre vor
seiner eigenen Tür!

kuhkuham 08.12.07


Da macht die spd endlich mal wieder etwas richtig, nämlich sich die manager mal zur brust zu nehmen. natürlich verdienen die zuviel, das ist keine frage , sondern fakt.


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