Wieder Streit um verkaufsoffene Sonntage
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28 KommentareKommentare zu Wieder Streit um verkaufsoffene Sonntage
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Immer wieder komisch, das gerade die nen Aufstand um die armen Verkäuferinnen und deren Familien machen, wenn es um die Arbeit am Sonntag geht, die dann aber selber an Sonntagen verlangen das andere wieder für sie d zu sein haben. Öffentlicher Nahverkehr, Zoos, Kinos, Schwimmbäder und natürlich die gesamte Gastronomie. Also diese Meckerer, die angeblich am Heiligen Sonntag hängen und ihn zum Familientag küren wollen, sollen dann doch gefälligst alle entweder nur zum Gottesdienst gehen oder Zuhause bleiben und Brettspiele betreiben. Aber auch alle Geräte, die Strom benötigen abschalten. Ach ja und nur Lebensmittel aus dem eigenen Anbau verzehren und nichts mehr bei Bauern kaufen, außer die haben ein Zertifikat, das bescheinigt das sie nicht am ach so heiligen Sonntag auch nur einen Handschlag machen.
"Nun sind die Spielansetzungen der Fußball-Bundesligen relativ lange vorher bekannt," So ein Schwachsinn, der angeführte 33. und 34. Spieltag sind da die einzigen Ausnahmen, weil dann alle gleichzeitig Spielen zum Saisonende. Alle anderen Spieltage werden erst 3-4 Wochen vorher terminiert! Das Anliegen von Porta ist verständlich aber nicht umsetzbar, es sei denn sie wollen es in Zukunft mit 3-4 Wochen Vorlaufzeit machen. Übrigens könnten die Läden auch in der Woche länger geöffnet haben, machen sie aber nicht. Spricht nichts dagegen Sonntags zu öffnen, würde sich dann auch von alleine regulieren. Besonders die Aachener Studenten würden sich über lukrative neue Nebenjobs Sonntags hinter der Kasse freuen, sofern sie es morgens verkatert aus dem Bett schaffen ;-)
Sie müssen ja nicht hingehen, wenn es Ihnen nicht gefällt. Nur gibt es wenige Leute, die noch die Zeit haben, einen Einkaufsbummel in Ruhe (und damit meine ich nicht Leere, sondern zeitlichen Termindruck) machen zu können. Zudem kenne ich es nur so, dass die meisten Geschäfte von dererlei Sonntagen profitieren. Ich meine, es gibt Berufszweige, da muss jeden Sonntag gearbeitet werden. Da rufen sie auch nicht nach Ruhe für diese Menschen.
Ich hasse verkaufsoffene Sonntage - so schlecht gehts mir wirklich nicht, dass ich mich freiwillig in die Masse kaufwütiger Menschen quetsche, die wohl keine andere Sonntagsbeschäftigung haben und dankbar sind für die Kauf-Abwechslung: "Schwein gehabt": Keine Besuche ertragen, niemanden anrufen müssen, keine Wanderung mit der Familie oder Freunden machen müssen, guten Gewissens mich nicht fragen, was der Sonntag eigentlich kulturgeschichtlich bedeutet - hauptsache KAUFEN und VERKAUFEN KÖNNEN. Man Leute, das kann ich 24 h am Tag im Internet !!! Genießt die Stadt sonntags mal, wenn sie fast leer ist - z.B. auf dem Weg zur Kirche - war da was..? Lebt ihr, um zu kaufen ??? Aber zwingt das doch bitte nicht den Beschäftigten im Einzelhandel auf...
Heinz Heiddeman bitte zur Betroffenen hinzufügen. Die beiden haben es verstanden, sonst niemand. Alle anderen sind doof, nur die beiden nicht. Hey Heinz, Überraschung, DU hast es nicht verstanden! Solche Entscheidungen sind von anderen zu treffen, nicht jedoch von Politik und schon gar nicht vom Betriebsrat! Wenn sich der verkaufsoffene Sonntag nicht lohnt, wird die Geschäftsführung das schon begreifen und entsprechend handeln. Da braucht es echt keinen Betriebsrat für.
24/365 und sonst nichts.
Ich freue mich über jeden Beitrag zum Thema verkaufsoffene Sonntage, aber viele von Euch haben die Problematik scheinbar nicht verstanden. Erstens haben wir nichts gegen verkaufsoffene Sonntage,sondern sie stellen für Beschäftigte im Einzelhandel die auf Provisionsbasis arbeiten eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Einnahme dar. Uns geht es einzig darum, dass es schwachsinnig ist einen verkaufsoffenen Sonntag bei gleichzeitigem Heimspiel von unserer Alemannia auszurichten. Diese Terminproblematik haben wir dem Rat der Stadt Aachen bereits mehrfach geschildert. Wenn die Stadtbezirke Brand-Eilendorf-Haaren- Burtscheid-Laurensberg usw. eigene verkaufsoffene Sonntage haben, die nicht mit denen der Innenstadt übereinstimmen müssen, stellt sich doch die Frage warum das Gewerbegebiet Aachen-Nord sich an die verkaufsoffenen Sonntage halten muss die für die Geschäfte der Innenstadt geplant wurden. Von vier für das Jahr 2011 von der Stadt Aachen genehmigten, verkaufsoffenen Sonntagen, fallen drei terminlich auf gleichzeitig stattfindenden Heimspiele der Aachener Alemannen. Dieses hat Auswirkungen auf unseren Umsatz, der zu Überlegungen führen kann, daß der Standort Aachen für das Unternehmen Porta-Möbel in Frage gestellt wird. Geplante Neueinstellungen (Arbeitsplätze) wurden bereits verworfen. Heinz Heidemann Betriebsrat Porta Möbel Aachen
Führt die 30 Stunden-Woche ein und hebt die Ladenschlusszeiten auf. Das wäre Fortschritt um Nutzen aller!
@gerhard: Nein, die "Ich-Will-Aber-Einen-Freien-Sonntag" sind genau die, die ins Kino gehen, auch sonntags bei einem Wohnungsbrand die Feuerwehr rufen, die Hotline vom Mobilfunkanbieter anrufen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi fahren, ins Restaurant gehen, etc. Diese Schwachmaten haben einfach nur noch nicht nachgedacht, das ist alles.
So, bitte alle Kommentare einstellen. Wir haben die Lösung. Präsentiert von "Betroffene". Sollten noch Fragen offen sein, bitte an sie wenden. Denn alle anderen haben ja keine Ahnung. "Weil sie ihren Arsch in der Woche nicht hochkriegen." Ach ein netter Spruch. 1. Duden kaufen! Aber nicht am Samstag oder Sonntag! 2. Gerade weil ich meinen Arsch hin der Woche hochbekomme (nicht kriege), habe ich nur am Wochenende Zeit. Aber Sie (man beachte die Großschreibung!) hängen offensichtlich faul zu Hause rum und haben alle Zeit der Welt einkaufen zu gehen, wann immer Sie möchten. Und nur durch die trotzige Behauptung, dass ein verkaufsoffener Sonntag eben doch etwas mit Hungerlöhnen zu tun hat, wird es nicht wahr. Aber hierzu ein guter Tipp von mir: Augen auf bei der Berufswahl!
PS: Und natürlich auch die Fabriken und das produzierende Gewerbe, weil ansonsten ja die Lagerhaltungskosten nicht optimal verteilt wären...
Sonntags sollte auf sein! Auch bei Banken, der Stadtverwaltung, Kindergärten (für die Verkäuferinnen), Schulen natürlich (Abitur nach 11 Jahren?) und auch die nachgelagerten Verwaltungen müssen auf sein, da ja die Bearbeitungszeit sonst an Samstagen oder Sonntagen länger wäre als unter der Woche... Ich denke, es sollten einfach alle Menschen Sonntags normal arbeiten gehen und dafür mehr Urlaubstage bekommen!
warum nur diese Bevormundung?? Polizei, Krankenhäuser, Gaststätten, Kino, Theater, Aseag, Bahnen, usw.usw. diese haben Sonn-und Feiertags geöffnet. Wo bleibt der Protest dagegen. Ach so Priester übrigens auch, ich meine die Gottesdienste.
In Belgien ist jeden Sonntag geöffnet und in Holland gibt es 11 offene Sonntage. Hier arbeiten die Inhaber mit ihren Mitarbeiter gerne. So wie bei uns wird auch dort keiner ausgebeutet. Ist doch super wenn in Aachen die Geschäfte geschlossen haben und die deutschen Kunden sich in Mastricht und im Möbel-Boulevar in Heerelen zum gemeinschaftlichen Familien Shoppen treffen. Weiterhin guten Nacht Aachen.
@Sindbad, wenn man keine Ahnung von Wirtschaft hat, sollte man nichts posten. Es besteht serwohl ein Zusammenhang zwischen den Hungerlöhnen und Sonntagsarbeit. Kein Mensch braucht Sonntagsarbeit. Warum braucht man einen Sonntag um in Ruhe einkaufen zu gehen? Bei dem Urlaub den wir haben, kann man das auch locker Einkäufe unter der Woche machen. Es handelt sich ja nicht nur um einen Verkaufsoffenen Sonntag. Aus eigener Erfahrung kann ich, da es nicht besonders schön ist, dass ein Familienmitglied, das sowieso schon immer an Samstagen arbeiten muß, dann auch noch an Sonntagen arbeiten muß, weil sie ihren Arsch während der Woche nicht hochkriegen.
Verkaufsoffene Sonntag dienen nicht dem Großkapital (wenn ich sowas lese!), sondern zum Beispiel mir persönlich. Während der Woche und an Samstagen kommen ich nicht zum Einkaufen in Ruhe, da ich für die Kundschaft der Linkspartei arbeiten muss. Lasst die elende Bevormunderei, lasst jeden Laden selbst entscheiden, wann es sich für ihm lohnt! Das Märchen vom Zerstören der Familien wird durch ewige Wiederholung nicht wahrer.
Wenn die AN im Einzelhandel angeblich Hungerlöhne kassieren und derart schuften müssen, dann sollten sie sich einen anderen Job suchen, falls dies SO ein Problem ist. Aber ich denke, dies ist weit hergeholt, wie schon mein "Vorgänger" erwähnt hat.
Wenn Alemannia erst mal pleite ist und in der dritten Liega spielt, hat sich die Diskussion dazu erledigt. Die paar Männekes die dann dem schwarz-gelben Prollsport fröhnen, sind dann ohnehin nicht, die, die Kaufkraft besitzen. Und wer gegen längere Öffnungszeiten und verkaufsoffene Sonntage ist, ist jemand, der die Zeit hat. Es gibt aber auch Menschen, die eben nur am Wochenende Zeit haben. Menschen die arbeiten und froh sind, einmal in Ruhe einkaufen zu können. Den Zusammenhang zwischen Hungerlöhnen und veroffsoffenen Sonntagen verstehe ich nicht. Liegt wahrscheinlich daran, dass es sehr weit hergeholt ist.
Verkaufsoffene Sonntage dienen einzig der Gewinnmaximierung des Großkapitals zu Lasten der Arbeitnehmer. Weg damit. Früher war 18:30 Uhr Ladenschluß und Donnerstag 20:00 Uhr. Alle kamen damit gut zurecht. Nun folgt die Amerikanisierung unter dem Motto 7 x 24, d.h. möglichst alle sollen 7 x 24 Stunden Dienst schieben. Bis auf wenige Ausnahmen macht das keinen Sinn - schon gar nicht im Einzelhandel, wo die AN zu Hungerlöhnen schuften müssen, bis sie umfallen
Das mit Alemannia hat sich doch bald erledigt. Dann könnten zeitgleich im und am Tivoli Flohmärkte stattfinden und gastronomische Angebote entstehen. Von dort aus dann Park and Ride in die City.