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Deutsche Bahn. Lokführer drohen mit Streiks vor Weihnachten

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Deutsche Bahn. Lokführer drohen mit Streiks vor Weihnachten

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Vor dem Treffen mit Bahnchef Hartmut Mehdorn baut die Lokführer-Gewerkschaft GDL eine neue Drohkulisse auf. GDL-Chef Manfred Schell will nun doch Streiks vor Weihnachten und Silvester nicht mehr ausschließen. Die Verhandlungen über einen eigenständigen Tarifvertrag sind ins Stocken geraten.

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12 Kommentare

Kommentare zu Deutsche Bahn. Lokführer drohen mit Streiks vor Weihnachten

 

DerEqualizerDerEqualizeram 13.12.07


Hallo,
mittlerweilen sitzt die Problematik tiefer, als das es nur um die Forderungen geht! Aufgrund des öffentlichen Interesses kann die GDL keinen Rückzieher machen. Sie würde nicht nur die Glaubhaftigkeit gegenüber ihren Mitgliedern verlieren, sondern auch die Glaubhaftigkeit der Gewerkschaften gefährden.
Es bleibt ihr also nichts anderes über, als Streiks auch durch zu ziehen. Frankreich macht es oft vor, und Frankreich macht es richtig. Die "Macht" der Gewerkschaften - und damit der Arbeiter, darf nicht schwinden, denn ansonsten machen Gewerkschaften keinen Sinn. Der Betriebsrat von VW hat sehr stark das Image der Gewerkschaften geschädigt! Ich wünsche mir, dass Manfred Schell den Arbeitskampf weiter führt, mit jeglichen rechtlichen Mitteln - nicht nur wegen seinen Klienten, sondern für alle Gewerkschaften und damit ihren Mitgliedern! Im Interesse aller Arbeiter in der BRD.
Und aufgrund des medialen Interesses setzt dieser Tarifstreit zeichen.
MfG

witowitoam 13.12.07


Hoffentlich endet die Zugfahrt für den Bahn-Napoleon in Waterloo!

witowitoam 13.12.07


Unter Dumpfbacken sind wohl Mehdorn und Konsorten gemeint, das ist i.O.
Ob die Mitglieder blöde sind und nichts merken, also lehne dich mal nicht zu weit aus dem Fenster.
Von diesem Gerangel muß eine Signalwirkung ausgehen, sonst geht die arbeitende Schicht unter.
Es muß endlich Einigkeit bei den Gewerkschaften und Arbeitern bei welchen Firmen auch immer
geschaffen werden. Denn die Zeche zahlt der kleine Mann und nicht die sogenannte Oberschicht.

tommeggtommeggam 13.12.07


Schuld am Streik ist der Bahn-Napoleon Mehdorn und nicht die GDL. Es gab mehr als genug Gelegenheiten, den Tarifstreit zu beenden, bislang kam von Bahnseite aber immer nur größenwahnsinniges Geschwätz. Völlig korrekt, das die Lokführer damit "drohen", von ihrem verfassungsmäßigen Recht Gebrauch zu machen. Auch an Heiligabend!

witowitoam 13.12.07


Also der Schell ist bestimmt kein komischer Kauz und eine Zumutung für die Bürger schon garnicht. Er ist ein Gewerkschaftsführer mit Mut und Standhaftigkeit, leider haben wir Arschkriecher genug in sollchen
Positionen.Der Mehdorn und seine Außerirdische sind die Blocker, kein Wunder bei den mit Gier zu-
sammengerafften Geldern.
Wenn andere Gwerkschaftsführer soviel Traute hätten , würde die Republik besser da stehen.
Oder sind schon zu viele Verantwortungsträger gekauft, ich hoffe nicht.

CamposCamposam 13.12.07


Viele Firmen haben es anders gemacht. Schon bei den Streiks im Güterverkehrhaben sie Großaufträge
für 2008 an andere Transportunternehmen vergeben. Da lässt sich noch mehr durch Trucker
ans Ziel führen statt durch Schells Lok"führer". Schade für die Bahn, die sich bemüht, aber derzeit
als unzuverlässiger Auftragnehmer gelten muss. Die Bahn verliert auch ständig Aufträge der
Bundesländer im Personenverkehr. Weil den Bahnkunden eben stundenlanges Warten nicht
zuzumuten ist. Das wird ein Problem für Arbeitsplätze bei der Deutschen Bahn werden.
Hoffentlich nur für die Auslöser dieses Problems. Die meisten Lokfahrer streiken nämlich nicht.

CamposCamposam 13.12.07


Dies kann man wohl sagen. Dieser Mann, der allmählich in seinem Amt zur Zumutung für die
Bürger wird, "vertritt" gerade drei Prozent der Bahn-Belegschaft. Seine Mini-Gewerkschaft
hat gerade 34.500 Mitglieder. Die beiden anderen beiden Bahngewerkschaften über 200.000 und
sind längst mit der Bahn einig. Schells "Truppe" besteht zur Hälfte aus Rentnern, die andere
Hälfte mehrheitlich aus beamteten Lokfahrern, die nicht streiken dürfen. Eine so kleine Minderheit
droht nun erneut den Bürgern und den Bahnkunden massivste Belästigungen und volkswirtschaftliche
Schäden an. Herr Schell hat für die Lokfahrer der privaten Bahnen gerade mal 3,5 Prozent an Plus
"erkämpft". Das geht wohl nach dem Motto: Bei einem Staatsunternehmen können wir uns das
erlauben. Denn Politiker geben immer denen nach, die am meisten und lautesten schreien. Dass die
Deutsche Bahn eine AG ist, ändert daran nichts. Denn die Aktien hält voll der Bund.

andreas123andreas123am 13.12.07


..hier gehts doch schon lange nicht mehr um den LOHN - hier ist reiner Machtkampf was die Dumpfbacken wollen - die BLÖDEN Mietglieder merken es noch nicht mal :-(

verlinktverlinktam 13.12.07


Die Never-Never-Never-Ending-Story ist das mit der Bahn und der GDL. Ich kann verstehen, dass die GDL den Weihnachtsjoker auspackt, aber ich finde es einfach nur noch nervig und habe kein Verständnis dafür, dass Bahn und Gewerkschaft sich nach so langer Zeit immer noch nicht haben einigen können. Vielleicht gibt es ja für alle Deutschen ein Weihnachtsgeschenk von beiden Streikparteien...

insel2bergeinsel2bergeam 13.12.07


Tja,was willst du dagegen unternehmen,nichts?Die machen das doch mit Absicht,an Heiligabend.Natürlich,wird die Situation eskalieren,aber die wollen es doch nicht anders.Mit sowas müssen die jetzt rechnen.

guenni86guenni86am 13.12.07


Ok. Dann wird es also immer definitiver. Ich denke wenn die Bahn tatsächlich Weihnachten streiken sollte, kommt es ganz bestimmt zu Ausschreitungen, Krawalle und Randale. Kann ja nicht angehen das man Heiligabend auf dem Bahngleis verbrint. Eine riesengroße Schweinerei.

Steff81Steff81am 13.12.07


Es war doch angekündigt, dass es bis Januar keine Streiks geben soll. Das kann ich und viele andere Deutsche jetzt doch gar nicht gebrauchen. Es sah zwischenzeitlich doch so gut aus. Und jetzt muss wieder mit Streiks gedroht werden, der Schell ist schon ein komischer Kauz.


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