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PIN: Döpfners Mindestlohn-Ausrede

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PIN: Döpfners Mindestlohn-Ausrede

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Springer-Chef Mathias Döpfner hat heute der Briefdienst-Tochter Pin den Geldhahn zugedreht. Begründung: Der vom Bundestag beschlossene Mindestlohn mache alle Gewinnaussichten zunichte. Tatsächlich aber liegen die Gründe für den geplanten Ausstieg woanders.

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14 Kommentare

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Kommentare zu PIN: Döpfners Mindestlohn-Ausrede

 

oelemuelleroelemuelleram 15.12.07


Ein Mensch der sich Manager nennen will, muss ein Unternehmen leiten können. Dazu gehört, dass die Mitarbeiter gerecht bezahlt werden. Wenn ein Unternehmen nur funktioniert wenn die Löhne unter Soziahilfestatus liegen, sind da wohl Versager am Ruder.
Gerster, der den Verband vertritt, hat doch schon beim Arbeitsamt gezeigt, dass er unfähig ist. Der passt gut dazu.

BombaBombaam 15.12.07


Außerdem hat die Pin Group ja wohl schon genug Geld gespart und den deutschen Bürger um Steuern betrogen!!!

Immerhin ist der Firmensitz in Leudelange (Luxemburg) !!!!! Und das als fast 100% Tochter eines traditionell deutschen Unternehmens nämlich unser so "volksnaher" Springerverlag!!!!

Und was ist Anfang Oktober, also vor dem Gesetzbeschluss passiert?

Pressemitteilung Pin Group 11/2007:
Vorstandschef Günter Thiel und sein Stellvertreter Karsten Böhrs werden das Unternehmen vorraussichtlich verlassen. Hintergrund sei offenbar, dass der Springer-Vorstand Anfang Oktober Geheimverhandlungen mit TNT hinter dem Rücken der Pin-Führung begonnen hatte.

-Das sagt ja wohl alles aus

Betriebsräte werden übrigens nicht akzeptiert und es wurde gegen Streikbestrebungen zur Einführung eines Betriebsrates von PIN geklagt!

Bei der Pin handelt es sich meiner Meinung nach nach einem Ausbeuter, Dieb und Verbrecherunternehmen!!!! Das Management hat vollkommen versagt und gehört weggesperrt!
Schade das das bewusste Vernichten von Arbeitsplätzen um von anderen Problemen abzulenken nicht unter Strafe steht!!

BombaBombaam 15.12.07


@Magyar
Sehe ich ganz genauso!

BombaBombaam 15.12.07


Das widerstrebt allerdings dem Gedanken der sozialen Marktwirtschaft! Und diese ist im Gesetz verankert! Wenn ein Unternehmen nicht rentabel ist, ohne seine Mitarbeiter auszubeuten, dann gehört es eben nicht auf den Markt!

Und ich sehe nicht ein das über die Sozialsicherungssysteme, die nun wirklich dem Volk gehören, eine Quersubventionierung für Unternehmen stattfindet, denn nicht anderes ist es!
Die Unternehmer bedienen sich über eingesparte Lohnkosten an unseren Sozialsicherungen!!!

Ich möchte gerne Wissen wieviel Lob unser Herr Hartz von den Wirtschaftsverbänden für diese Idee geerntet hat! Endlich können sich die Unternehmer an Kapital des Volkes reich machen!
Was das für Konsequenzen hat sehen wir ja nun an der fortschreitenden Verarmung von Arbeitslosen! Entweder sind unsere Politiker zu dumm dieses zu verstehen, oder Sie nehmen das stillschweigend hin und hoffen das das dumme Volk diesen Diebstahl nicht bemerkt!

Ich glaube ich werde demnächst eine Anzeige wegen Diebstahl stellen! Wenn man sich einfach an zweckgebundenen Mitteln über drei Ecken bedient, dann nenne ich dieses Diebstahl und Betrug!

MagyarMagyaram 15.12.07


@.Campos
Morgens zwischen 8 und 9 Uhr sehe ich die pin -Leute auf den Strassen und pin-Post
liegt zu dieser Zeit auch in meinem Briefkasten. Briefzustellungen der Deutschen Post kommen
meist nicht vor 14.00 Uhr.
Also meine Post von den Privaten ist schon bei mir bevor sie abgesendet wurde ist doch Spitze und das bei dem Hungerlohn.
Auch habe ich Glück das meine Wohnung am Anfang vom Bezirk des Zustellers der Post liegt und ich somit in den Genuss komme meine Post schon kurz nach 8 Uhr im Briefkasten habe

MagyarMagyaram 15.12.07


Also sollen alle Beitragszahler den Gewinn von Bild und anderen Heuschrecken sichern indem sie die Hungerlöhne aufstocken und der Wettbewerb wer zahlt am wenigsten wird auf dem Rücken der Arbeiter ( Stimmvieh Die Strasse ect. ) ausgetragen ???

CamposCamposam 15.12.07


Eigenartig: Morgens zwischen 8 und 9 Uhr sehe ich die pin -Leute auf den Strassen und pin-Post
liegt zu dieser Zeit auch in meinem Briefkasten. Briefzustellungen der Deutschen Post kommen
meist nicht vor 14.00 Uhr. Oft noch später. Das ist wohl das Verhalten und die "Management-Kunst"
eines staatlich privilegierten Monopolisten. Wirkt etwas nach "volkseigenem Betrieb". Diese
Leistungsunterschiede stellen auch andere fest, die nicht nur auf Post von Tante Emma warten.

CamposCamposam 15.12.07


Kein Unternehmen kann gezwungen werden, aufgrund populistischer Gesetzgebung Verluste zu
produzieren.
Pin hat 620 Millionen Euro in dieses Projekt investiert und damit 9.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Auf Betreiben der SPD wurde zwischen dem Monopolisten Post und verdi ein Mindestlohn ausgekungelt,
der überhöht ist und damit diese 9.000 Arbeitsplätze kosten kann. Die Liberalisierung des Zustellmarktes für
Briefesendungen wird verhindert, der Kunde zahlt die Zeche.
Auch die Niederlande haben sich aus dem Engagement in Deutschland zurückgezogen und die Liberalisierung
ihres eigenen Briefmarktes gestoppt. Auch dort hält man einen Mindestlohn von 9,80 Euro für weitaus
überhöht. In Holland gibt es einen allgemeinen Mindestlohn. Deshalb erhalten die Briefzusteller dort
pro Stunde 7, 60 Euro. Das ist mit den Gewerkschaften vereinbart; es gibt kein Gezeter deswegen und
von "Hungerlöhnen" spricht da kaum einer. Von Arbeitsplatzvernichtern lässt man sich dort nicht
beschwatzen.

ku-dobsonku-dobsonam 15.12.07


anscheinend wird mal wieder vergessen das es bei einem unternehmen grundsätzlich nur um das geld verdienen geht ...... alles andere sind freundliche dreingaben

immerwieder erstaunlich wie gern das vergessen wird

BombaBombaam 15.12.07


Tja, so ist das mal wieder! Ein Manager bekommt seinen Willen nicht und seine Lizenz zum Geld drucken wird eingeschränkt und schon werden wieder tausende Leute kurz vor Weihnachten auf die Straße gesetzt!

Und unsere Politiker werden sich von diesem Kleinkindgetrammpel mal wieder beeindrucken lassen und das nächste mal wenn es um Mindestlohn geht, den Schwanz einziehen!

Herzlich Willkommen in der pseudo demokratischen Kapitalregierung Deutschland!
Der Springer Verlag mal wieder ganz vorne dabei! Auch wenn Sie die "BILD" immer als volksnah und sozial darstellen wollen, im Endeffekt geht es wie immer nur noch um noch mehr Profit!

Die Deutschen müssten für nur eine Woche die BILD boykottieren, aus Protest gegen diesen offen Ausbruch von Gier!!! Dann würde man den Springerverlag direkt ins Mark treffen!

element5element5am 14.12.07


Ich wäre für einen totalen PIN-Boykott angesichts dieser Geschichte.

goodnewsgoodnewsam 14.12.07


Es war ja davon auszugehen, das die Manager das Argument Mindestlohn nur auspacken um von den wahren Gründen abzulenken. Hoffentlich kommt die ganze Wahrheit bald ans Tageslicht.

spielbergspielbergam 14.12.07


Mit diesem Hintergrund macht mich die ganze Geschichte eher sauer als traurig. Immer denken die Chefdenker in allererster Linie an sich und wie sie Ihren Hintern am besten aus der Schlinge ziehen können. Soziales Denken scheint überhaupt nicht vorhanden zu sein.

Dreamgirl05Dreamgirl05am 14.12.07


Heisst dann wohl im Klartext, das die Belegschaft die Managementfehler des Springer Verlags ausbaden muss. Leittragende sind mal wieder die Angestellten die ihre Jobs verlieren. Der Mindestlohn scheint ja auch nur eine Ausrede zu sein um von den eigentlichen Fehlern abzulenken. Traurig.


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