Artikel Mit Djoser nach Sikkim und Bhutan: Reise ins Glück
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Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts von knapp drei Prozent.
Schlecht klingt das nicht. Aber ist es auch wirklich gut? Geht es uns
tatsächlich besser, wenn die Wirtschaft wächst? Das kleine, zwischen
China und Indien eingeklemmte Königreich Bhutan bezweifelt das. Sein
Monarch hat darum vor drei Jahren das „Bruttonationalglück“ zum
obersten politischen Ziel erklärt – die Glückseligkeit seiner
Untertanen aufgrund alter buddhistischer Traditionen und Werte. Wer
das bis vor wenigen Jahren von der Außenwelt komplett abgeschnittene
Land in den Falten des Himalajas besucht, spürt schnell, wie gut
dieses Ziel dorthin passt. Mit dem Veranstalter Djoser lässt sich
dieser exotische Gegenentwurf zu unserer Leistungsgesellschaft auf
einer 21-tägigen Reise durch Bhutan und das angrenzende nordindische
Sikkim erleben.
Die Reise beginnt und endet in Kalkutta. Die Kapitale des indischen
Bundesstaats West-Bengalen ist ein atemberaubender Auftakt: Wie eine
Springflut umbranden die 15 Millionen Einwohner die kolonialen
Prachtbauten – etwa das gigantische Writer’s Building, den
neugotischen Backsteinkoloss des High Court oder das marmorweiße
Victoria Memorial. Die Prunkstücke des viktorianischen Stolzes
faszinieren nicht weniger als Kalkuttas Alltag, in den man zum
Beispiel auf dem Blumenmarkt am Hoogli-Fluss eintauchen kann. Randvoll
mit neuen Eindrücken geht es kurz darauf per Nachtzug und Bus nach
Gangtok, der Hauptstadt von Sikkim im Himalaja. Von hier aus bietet
sich ein unvergesslicher Blick auf das Massiv des Kanchenjunga, des
dritthöchsten Bergs der Erde. Seine Erhabenheit passt zum Einfluss des
tibetischen Buddhismus, dem man hier auf Schritt und Tritt begegnet –
unter anderem in Form vieler Klöster, die sich ebenso besuchen lassen
wie herrliche Orchideenschutzgebiete mit teilweise fast 500
verschiedenen Arten.
Über Kalimpong mit seinem berühmten Kloster Thongsa Gompa führt die
Route ins Jaldapara-Reservat mit Panzernashörnern, Elefanten und
Hirschen. Nach jeweils einer Nacht an beiden Stationen gelangt die
Gruppe schließlich ins „Land des Donnerdrachens“: Bhutan. In der
Hauptstadt Thimphu thront die Klosterfestung Tashichoe-Dzong als
Zentrum des letzten buddhistischen Königreichs. Es besteht seit mehr
als 1000 Jahren, wurde nie kolonialisiert und kennt erst seit kurzem
Fernsehen oder Tageszeitungen. Die mächtige Anlage beeindruckt ebenso
wie ein Besuch der Nationalbibliothek mit ihren alten Handschriften
und Holzschnitten. Doch auch ein Spaziergang durch Thimphu ist ein
Erlebnis. Allerorten sieht man heitere Gelassenheit und Trachten, die
alles andere als aus der Zeit gefallen sind. In Bhutan sind sie Alltag
– und ihr Tragen gesetzlich vorgeschrieben.
Durch das verträumte Bumthang-Tal erreicht die Gruppe Punakha mit dem
„Palast der Glückseligkeit“: Das Kloster zählt zu den schönsten
Sehenswürdigkeiten Bhutans. Dann geht es über Wangduephodrang und
Bumthang nach Jakar, wo drei Übernachtungen vorgesehen sind. In der
großartigen Landschaft um Jakar können die Teilnehmer zwischen
verschiedenen geführten Touren zu Tempeln, Klöstern oder alten
Wandzeichnungen wählen. Die letzte Station in Bhutan ist Paro inmitten
hellgrüner Reisfelder. Die Stadt mit typisch bhutanischer Architektur
fungiert als Ausgangspunkt zu einer Wanderung zum wichtigsten
Pilgerort Bhutans: Das spektakuläre Kloster von Tanktsang krallt sich
auf mehr als 3000 Metern Höhe wie ein Adlernest in steil aufragende
Bergflanken. Paro ist der einzige Ort Bhutans mit genügend Platz für
eine Flugzeuglandebahn. Darum geht es von hier aus zurück nach
Kalkutta. Zwei Tage im Gewimmel der Metropole bieten Zeit für letzte
Souvenirkäufe, dann begibt sich die Gruppe auf die Heimreise.
Djoser bietet diese Reise ab 3895 Euro an. Die nächsten Termine sind
der 19. März und der 2. April 2012. Weitere Informationen unter
www.djoser.de.
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