Insolvenzverfahren für PIN
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Kommentare zu Insolvenzverfahren für PIN
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Zum einen ist der Mindestlohn nur ein Sündenbock für PIN's Absturz, zum anderen liegt die Bezahlung für PIN-Mitarbeiter aktuell bei 5,86 Euro Stundenlohn. Das ist im Vergleich mit der Deutschen Post schon ein deutlicher Unterschied und liegt auch unter den 7,17 Euro Mindestlohn in den Niederlanden.
Die Monopolstellungen die wir mal abgeschafft haben werden dadurch wieder geschaffen (Post, Telekom etc.) Ein totaler Rückschritt mit fatalen Folgen (Massenarbeitslosigkeit). Ich vermute aber, dass das von der Politik so gewollt ist.
Freie Marktwirtschaft heisst ja nicht dass alles erlaubt ist. Es gibt auch unter freie Marktwirtschaft Regeln. Wie die Menschen ohne diesen Regeln gelebt haben wissen schon viele. 16 stunden arbeit und hungerlohn .... ist das was wir wollen????
Das ist ein politisch geschaffenes Desaster. In den Niederlanden gibt es einen Mindestlohn. Das ist
kein Staat der Sklavenhalter und der Ausbeuter. Dort können Politiker aber rechnen und bedenken die
Folgen ihres Tuns. Der Mindestlohn ist mit den Gewerkschaften ausgehandelt. Er ist gesellschaftlich
voll akzeptiert. Den nennt kein Ernstzunehmender einen "Hungerlohn" . Der bisher bei pin bezahlte
Lohn liegt darüber. Der Mindestlohn in den nicht armen Niederlanden liegt bei 7, 17 Euro. Wer arbeiten kann,
dies zu diesem Lohn aber nicht tun will, der kann nicht mit "Stütze" rechnen. Die Arbeitslosigkeit in
unserem Nachbarland ist niedriger als hier. Auch Finanzminister Steinbrück hat sich für einen
generellen Mindestlohn ausgesprochen. Und denkt dabei an eine Höhe wie in den Niederlanden.
Die SPD schweigt zu Steinbrücks Vorschlag. Der ist zu realistisch. Die Wirklichkeit passt nicht
zur Ideologie und populistischem Geschwätz. So werden - siehe pin - Pleiten zur bitteren Wirklichkeit.
soweit das Thema freie Marktwirtschaft.....frei?? ich lach mich tot...
Die Nachricht ist ja jetzt keine Überraschung mehr. PIN und ihre Tochterunternehmen taumelten doch schon lange vor dem Abgrund. Jetzt ist es eh zu spät. Es führt kein Weg mehr zurück.
Erschreckend was die Pleite und die Diskussion über den Mindestlohn alles für Konsequenzen hat. 91 Tochterunternehmen sind bedroht und mehrere 1000 Arbeitsplätze in Gefahr, wenn sie nicht von der Post übernommen werden.