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Insolvenzverfahren für PIN

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Insolvenzverfahren für PIN

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Bereits sieben der insgesamt 91 Tochterunternehmen des Postdienstleistungsunternehmens PIN stellten beim Kölner Amtsgericht einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, so der Sprecher der PIN Group AG in Köln. Die erforderlichen Sozialversicherungsbeiträge für die Mitarbeiter konnten nicht mehr gezahlt werden[...]
Foto: pin-group.net

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7 Kommentare

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Kommentare zu Insolvenzverfahren für PIN

 

Tidus9Tidus9am 22.12.07


Zum einen ist der Mindestlohn nur ein Sündenbock für PIN's Absturz, zum anderen liegt die Bezahlung für PIN-Mitarbeiter aktuell bei 5,86 Euro Stundenlohn. Das ist im Vergleich mit der Deutschen Post schon ein deutlicher Unterschied und liegt auch unter den 7,17 Euro Mindestlohn in den Niederlanden.

hexe55hexe55am 22.12.07


Die Monopolstellungen die wir mal abgeschafft haben werden dadurch wieder geschaffen (Post, Telekom etc.) Ein totaler Rückschritt mit fatalen Folgen (Massenarbeitslosigkeit). Ich vermute aber, dass das von der Politik so gewollt ist.

metrofmmetrofmam 22.12.07


Freie Marktwirtschaft heisst ja nicht dass alles erlaubt ist. Es gibt auch unter freie Marktwirtschaft Regeln. Wie die Menschen ohne diesen Regeln gelebt haben wissen schon viele. 16 stunden arbeit und hungerlohn .... ist das was wir wollen????

CamposCamposam 22.12.07


Das ist ein politisch geschaffenes Desaster. In den Niederlanden gibt es einen Mindestlohn. Das ist
kein Staat der Sklavenhalter und der Ausbeuter. Dort können Politiker aber rechnen und bedenken die
Folgen ihres Tuns. Der Mindestlohn ist mit den Gewerkschaften ausgehandelt. Er ist gesellschaftlich
voll akzeptiert. Den nennt kein Ernstzunehmender einen "Hungerlohn" . Der bisher bei pin bezahlte
Lohn liegt darüber. Der Mindestlohn in den nicht armen Niederlanden liegt bei 7, 17 Euro. Wer arbeiten kann,
dies zu diesem Lohn aber nicht tun will, der kann nicht mit "Stütze" rechnen. Die Arbeitslosigkeit in
unserem Nachbarland ist niedriger als hier. Auch Finanzminister Steinbrück hat sich für einen
generellen Mindestlohn ausgesprochen. Und denkt dabei an eine Höhe wie in den Niederlanden.
Die SPD schweigt zu Steinbrücks Vorschlag. Der ist zu realistisch. Die Wirklichkeit passt nicht
zur Ideologie und populistischem Geschwätz. So werden - siehe pin - Pleiten zur bitteren Wirklichkeit.

koilekoileam 21.12.07


soweit das Thema freie Marktwirtschaft.....frei?? ich lach mich tot...

diggerdiggeram 21.12.07


Die Nachricht ist ja jetzt keine Überraschung mehr. PIN und ihre Tochterunternehmen taumelten doch schon lange vor dem Abgrund. Jetzt ist es eh zu spät. Es führt kein Weg mehr zurück.

onkeldoconkeldocam 21.12.07


Erschreckend was die Pleite und die Diskussion über den Mindestlohn alles für Konsequenzen hat. 91 Tochterunternehmen sind bedroht und mehrere 1000 Arbeitsplätze in Gefahr, wenn sie nicht von der Post übernommen werden.


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