Jetzt offiziell: Jungen werden in deutschen Schulen diskriminiert!
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"Es ist einfach so, dass man sich als Frau mehr im Job behaupten muss, als ein Mann."
Na, dann bin ich mal auf die Studie gespannt, die das nachweist ... Für mich ist das auch wieder nur so eine Behauptung, die sich schwerlich belegen lässt. Im öffentlichen Dienst ist es sogar so, dass man als Frau weniger leisten muss, um in höhere Positionen aufzusteigen. Frauenförderpläne, Frauenquoten, sogenannte "positive Diskriminierung" - da kommt es vor allem aufs richtige Geschlecht an, nicht auf Leistung oder fachliche Qualifikation. Die Frauenförderung gilt für Bereiche, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Wer nun aber glaubt, es gäbe auch Männerförderung für solche Bereiche, in denen die wiederum zu selten vorkommen, der sieht sich leider getäuscht. So was ist nun wiederum "nicht notwendig" ...
"Dafür verdienen die Männer später mehr Geld im Beruf bei gleicher Leistung."
Dann erkläre mir doch mal, warum die Firmen dann noch Männer einstellen. Laut DGB Thüringen wurden dort 2006 nur 37 Prozent aller neu besetzten Stellen an Frauen vergeben. Eigentlich müssten es doch weit mehr sein. Denn wenn Männer bei gleicher Leistung mehr verdienen als Frauen: Welcher Arbeitgeber stellt dann noch Männer ein, wenn die so viel (die Rede ist von 23 Prozent) mehr Gehalt kosten? Selbst wenn man eventuelle Schwangerschaftskosten gegenrechnet, würde sich die bevorzugte Einstellung von Frauen immer noch locker rechnen.
Und außerdem gibt es, was kaum bekannt ist, auch Jobs, in denen Frauen mehr verdienen als Männer. In Teilzeitjobs bis 18 Stunden Wochenarbeitszeit verdienen Frauen im Schnitt 22 Prozent mehr als Männer. Das steht im Gender-Daten-Report der Bundesregierung. So ganz durchgängig zutreffend ist deine Aussage also nicht.
Welch geistreicher Kommentar .
Ach die armen Jungen *lol*
Zitat aus FTD:
"Insgesamt schneiden männliche Schüler den Experten zufolge deutlich schlechter ab als weibliche."
Die Frage die man vielleicht in den Raum stellen sollte, wieso schneiden männliche Schüler schlechter ab. Weil Sie vielleicht dümmer sind, weil Sie vielleicht weniger motiviert sind, weil Sie vielleicht weniger ünterstützt werden, weil Sie vielleicht keine männlichen Vorbilder mehr haben etc. etc.
Vorsicht bevor die Diskussion gleich ausufert aufgrund meiner Äußerungen, in dem vorherigen Satz steckt auch viel schwarzer Humor bzw. Ironie.
Die Situation für Jungs hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert. Wann kann der Vater noch für seinen Sohn ein Vorbild sein. Es ist deutlich schwieriger geworden. Auch wenn andere Menschen es sicherlich total anders es sehen.
Zitat aus FTD:
"Um dies zu ändern, schlagen die Autoren die «Umgestaltung des schulischen Alltags nach geschlechtergerechten Gesichtspunkten» vor. Allerdings heißt es laut «Spiegel» in dem Bericht: «Ungeklärt ist, wie ein an Jungen-Interessen orientierter Unterricht aussehen könnte, ohne die Interessen von Mädchen zu vernachlässigen."
Da sehe ich ein Teil der Antwort auf das Problem. Richtet ein Lehrer bzw. Lehrerin den Aufbau des Unterrichts zu stark in die eine oder andere Richtung aus, so wird die andere Seite über längere Zeit einfach benachteiligt.
Ich denke ein jeder weis, das nun mal Frau und Mann nicht gleich sind in ihrem Denken und Handeln.
Da aus meiner Erfahrung heraus es gerade in Kindergärten, Grundschulen oftmals Frauen sind die Jungs und Mädchen betreuen ( und dies sicherlich absolut super es machen ) wird dort schon ein Trend gesetzt für den weiteren Weg.
Eine Frau erklärt eine Sache als solches anders als ein Mann. ( Möchte betonen dies ist absolut nicht böse gemeint )
Eine Frage, worüber redest Du eigentlich.
Majakoll hat mehr als recht. Ich bin auch zur Schule gegangen, mein Sohn auch, meine Tochter auch - eine Art der Diskriminierung, wie in dieser Studie dargestellt, hat es nicht gegeben. Dass Lehrer ihre Lieblinge haben, und die vielleicht dem weiblichen Geschlecht angehören - jaja - dass Lehrerinnen ihre Lieblinge haben .......
Wäre dem so, wie die Studie uns weiß zu machen versucht, würde schon seit Jahren ein Aufschrei durch die Nation gehen - und - dass ein Deutschaufsatz von 20 Lehrern vier verschiedene Noten bekommt, habe ich selbst im Abitur erlebt.
Hast Du auch die genaue Stellenbeschreibung dieser Position in dieser Bank angeschaut, wenn ich es recht erinnere, haben sich mal ganze 10 Männer beworben.
Hä, bin ich hier im falschen Film? Wieso versuchen Leute Dinge, die miteinander in keiner direkten Verbindung stehen und mit dem Artikel bzw. der Studie nichts zu tun haben, miteinander zu verknüpfen? Was ist denn das für ein Verständnis von Rechtstaatlichkeit und Gleichberechtigung? Wenn mir Kollege A ein Unrecht tut, ist das keine Rechtfertigung dafür, dass ich dem Jungen meines Nachbarn X Unrecht antue. Leute, die solche Vernüpfungen herstellen und diese anschließend als Rechtfertigung oder zumindest zur Relativierung benutzen, sagen mehr über ihre Haltung aus, als ihnen lieb ist.
Wenn sich das als wahr herausstellen sollte, ist es ein ganz übeler Skandal. Vor allem deshalb, weil es jahrelang geleugnet wurde, obwohl jeder, der in der Schule mit offenen Augen gesessen hat, ein Lied davon singen kann.
Aber einfach so anzunehmen, dass Frauen nicht dazu bereit sind derartige stressige Jobszu tätigen auch wiederum eine zweifelhafte Annahme. Es ist noch keine Woche her, dass ich zum wiederholten Male wegen dem Job 30 Stunden ohne Schlaf verbrachte. Gut, ich bin ein Einzelbeispiel, aber viele Frauen sind bereit sich für den Job aufzuopfern. Einhergehend damit muss auch beachtet werden, dass die Frau spätestens ab 30 so langsam anfängt eine Familie zu gründen. Meistens ist es nunmal so, um bei der sogenannten REALITÄT zu bleiben, dass die Unternehmen in den oberen Etagen kinderunfreundlich sind und somit der Weg nach unten fast schon garantiert ist, soweit sich nicht der Mann in der Familie um das Kind hauptsächlich kümmert. Aber das ist wieder eine andere Baustelle.
Dass es Männer besonders schwer haben in einer Frauendomäne einzusteigen halte ich für ein Gerücht. Ich meine Friseure zum Beispiel gibts es in Mengen. Ich habe noch nie miterlebt oder davon gehört, dass ein Mann in einem Frauenberuf gemobbt wurde oder von den Frauen verhindert wurde, dass dieser die Karriereleiter eine Stufe weiter hoch rückt.
>> Hat zwar in diesem Fall nichts mit dem jeweiligen Fach zu tun, aber soziale Intelligenz ist äußerst wichtig!
Richtig und deswegen hat sie auch in der Fachnote nichts zu suchen sondern gehört beispielsweise in die Kopfnoten (sofern vorhanden). Ob dieses - höflich ausgedrückt - Wohlverhalten die einzige Ursache ist, muss erst noch untersucht werden, denn die Studie nenn noch eine ganze Menge anderer (möglicher) Ursachen.
>> Wie kannst du behaupten, dass er erstens ein festgefügtes Weltbild hat...
Wenn es um eine Studie geht, die ermittelt, dass Mädchen für gleiche Leistungen bessere Noten erhalten - also bevorzugt werden, es also leichter haben und er gleichzeitig (zu diesem Thema) behauptet, Mädchen hätten es in der Schule schwerer als Jungs, zeugt das schon von einer gewissen Faktenresistenz - selbst wenn man die Studie anzweifelt, die eine Auswertung einer fast unüberschaubaren Anzahl von Einzelstudien ist.
>> Und - ehe mir festgefügtes Weltbild vorgeworfen wird, bitte schaut doch mal in die Führunsgetagen unserer Industrie - wo düpmpeln Frauen in höchstens mittleren Ebenen herum
Da stellt sich doch aber auch die Frage, wieviele Frauen bereit sind, solche stressigen Jobs zu machen und sich entsprechend darauf zu bewerben. Sich lediglich das Ergebnis anzusehen - also wieviele Frauen in Führungspositionen sind - verfälscht die tatsächlichen Verhältnisse massiv. Um ein Beispiel zu nennen: Eine Bank in Deutschland schrieb vor einiger Zeit auf Grund von Expansion rund 30 Führungspositionen bundesweit und geschlechtsneutral aus. Es gab dafür von Seiten der Frauen exakt null Bewerbungen. Folglich wurden alle Positionen mit Männern besetzt. Wenn man nur auf das Ergebnis schaut wäre es ein klarer Fall von Diskriminierung. Wenn man sich die Realität dahinter ansieht nicht. Das ist sicherlich ein extremes Beispiel, zeigt aber wie unsinnig solche "Zielbetrachtungen" sind.
>> Will eine Frau heute in sog. Männerdomänen, wie handwerklichen Berufen eine Lehre machen - na auch hier - schaut die Realität an - angefangen bei den Aussagen der Eltern. Wieso eigentlich "Männerdomäne". Nur weil es Jahrhunderte lang so war, ist es noch lange nicht richtig.
Richtig, aber das geht den Männern in sogenannten Frauendomänen genauso.
Aber zurück zum Thema: Nichts aber auch gar nichts rechtfertigt es, Jungen für dieselbe Leistung schlechter zu bewerten. Das ist ein Skandal, der hoffentlich noch weiter Kreise ziehen wird.
Also mal grundsätzlich: diese Studie ist nirgends validiert worden, jedenfalls im Moment sind keine Validierungsdaten zugänglich - somit ist diese Studie und wenn sie vom Papst herausgegeben worden wäre mit Petrus Segen, eine Studie wie viele andere auch, ohne großen Aussagewert über die tatsächlichen Verhältnisse. Es ist richtig, dass Mädchen in den "schöngeistigen" Fächern vielfach eine Bevorzugung erhalten. Warum wohl: Weil unsere Pädagogen immmer noch meinen, Frauen sind hier besser aufgehoben. Und -richtig- "rationale" Fächer sind für Jungs. Mein Sohn, nunmehr 28, war und ist ein sehr musisch veranlagter Mensch - und der Mathematik absolut abhold - nicht nur von seinen Mitschülern wurde er bis zum Abitur dafür sehr zurückhaltend betrachtet.
Und - ehe mir festgefügtes Weltbild vorgeworfen wird, bitte schaut doch mal in die Führunsgetagen unserer Industrie - wo düpmpeln Frauen in höchstens mittleren Ebenen herum, bei BESSERER Leistung als ihre männlichen Kollegen. Ich bin seit 25 Jahren im Bereich Unternehmensberatung tätig - da brauche ich kein festgefügtes Weltbild - ich muss nur die Realität sehen.
Will eine Frau heute in sog. Männerdomänen, wie handwerklichen Berufen eine Lehre machen - na auch hier - schaut die Realität an - angefangen bei den Aussagen der Eltern. Wieso eigentlich "Männerdomäne". Nur weil es Jahrhunderte lang so war, ist es noch lange nicht richtig. Es geht hier nicht um den Beruf des Eisenbiegers, sondern z.B. Kfz-Handwerk, Elektrohandwerk, Malerhandwerk etc.
Natürlich ist es nicht gut, wenn die Jungs nicht ihre Empfehlung für das Gymnasium erhalten, obwohl sie eigentlich dazu geeignet wären. Aber es gehen auch so viele Kinder aufs Gymnasium, bei denen man innerhalb kurzer Zeit feststellt, dass sie gar nicht dafür geeignet sind trotz Empfehlung (nun mal Geschlechtsunabhängig). Wenn es wirklich kluge Köpfe sind, dann werden die Jungs auch so ihre Karriere machen.
Und man bedenke auch, dass diese soziale Kompetenz, die anscheinend bei den Mädchen mit in die Note fließt, nicht ganz unwichtig für das weitere Leben ist. Hat zwar in diesem Fall nichts mit dem jeweiligen Fach zu tun, aber soziale Intelligenz ist äußerst wichtig!
>>>>>>> Im übrigen, Frauen haben es ungleich schwerer, in der Schule...
>>>>>Schön, wenn man ein festgefügtes Weltbild besitzt, auch wenn es offensichtlich falsch ist.
Wie kannst du behaupten, dass er erstens ein festgefügtes Weltbild hat und zweitens dieses auch noch falsch ist. Mit dieser Aussage implizierst du automatisch, dass die Meinung, Jungen haben es schwer, richtig ist und lässt keine Zweifel indirekt an der Sache zu. Zudem zeugt dies von einem mehr oder minder festgefügten Weltbild deinerseits. Es ist nunmal so, dass jeder Erfahrungen macht und aus diesen auch spricht. Und ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Mädchen vllt beim Sprachunterricht oder mal im Sportunterricht, Religion Vorteile haben, aber die Jungs gleichermaßen in Physik, Mathe, Chemie und ähnlichen Fächern. So habe ich es in der Schulzeit erlebt. Unsere Lehrer waren der Meinung Mädchen haben sowieso nicht das Verständnis für das Rationale. Damit mussten wir uns auch herumplagen. Und das geht natürlich über die Schule hinaus, so dass wir uns im Beruf auch erst bis aufs Messer, vor allem in den Männertypischen Sparten, behaupten müssen. Das heißt wiederum nicht, dass ich auf die Tränendrüse drücke und bedauere, wie schwer doch das Leben von uns Frauen ist. Ich persönlich sehe es als Herausforderung!
Ach noch etwas:
>> Ganz ehrlich bin ich nicht der Meinung, dass ein Junge in sämtlichen Fächern über vier Jahre Grundschule allein aus dem Grund, weil er ein Junge ist, so schlecht benotet wird, dass er nicht das Gymnasium besuchen kann.
Die Studie stellt nicht nur fest, dass Jungen bei denselben Leistungen schlechtere Noten als Mädchen bekommen sondern auch das hier, Zitat aus der Studie:
"Für den Übergang in weiterführenden Schulen hat die Lern-Ausgangs-Untersuchung (LAU) in Hamburg herausgefunden, dass Jungen nicht nur generell seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten, auch bei gleichen Noten werden sie seltener von den Lehrkräften für gymnasialgeeignet angesehen als Mädchen.“
>> Ehe wir uns darüber aufregen, ob nun die Schniedelträger in der Schule diskriminiert werden, sollte man sich mal da Studiendesign ansehen - traurig, dass sich die FTD hergibt, solches ungeprüft abzulichten.
Diese Studie wurde immerhin vom Bundesbildungsministerium herausgegeben. Wenn Du dagegen Einwände hast, sollten sie schon etwas fundierter sein.
>> Im übrigen, Frauen haben es ungleich schwerer, in der Schule...
Schön, wenn man ein festgefügtes Weltbild besitzt, auch wenn es offensichtlich falsch ist.
Du hast diese zweifellos üble Diskriminierung als "ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnet", was nichts anders bedeutet, dass Du sie als gerecht bzw. gerechtfertigt erachtest. Das sagt alles.
Leider nicht nur unterbewusst, sondern vorsätzlich!!
Und der Männerrechtler ist heimlicher Geliebter von Alice Schwarzer - grins
Ehe wir uns darüber aufregen, ob nun die Schniedelträger in der Schule diskriminiert werden, sollte man sich mal da Studiendesign ansehen - traurig, dass sich die FTD hergibt, solches ungeprüft abzulichten. Im übrigen, Frauen haben es ungleich schwerer, in der Schule und erst recht im Beruf, überhaupt in "Männersphären" vorzudringen. Hier werden Testoboys schneller befördert trotz schlechterer Leistungen - also meine lieben Mitdiskriminierten - Ball und das Teil flach halten.
kann das nur aus eigener jahrelanger erfahrung bestätigen. die meisten meiner lehrer hatten mädchen als lieblingsschüler. gerade in den feingeistigen fächern kam man als bub immer zu kurz. gut, das es nun empirsch bewiesen wurde.