Böse Überraschung im neuen Jahr - Kontopfändung droht!
Tweet
x 0
x 0
x 5
x 1
x 7
Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt tritt ab Januar 2012 eine Änderung in Kraft, die Empfänger von Sozialleistungen wie Hartz IV oder ALG II existenziell bedroht. Dieses Interview mit dem Rechtsanwalt Max Postulka gibt Auskunft über die rechtlichen Änderungen bei Kontopfändung.
Empfänger von Sozialleistungen werden am Jahresanfang eine böse Überraschung erleben. Sie bekommen den sprichwörtlichen Geldhahn abgedreht! Auf regulären Girokonten gilt der Pfändungsschutz für Sozialleistungen ab Januar 2012 nicht mehr! ALG und Hartz IV können einfach vom Konto gepfändet werden.Auf webbr.de weiterlesen
6 KommentareKommentare zu Böse Überraschung im neuen Jahr - Kontopfändung droht!
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Hallo Silver, das ist ja genau der Schutz, der bislang bestand, der aber jetzt weg fällt. Das bedeutet eben ggf. für sozial schwache Familien, dass sie erst mal völlig ohne Geld da stehen. Ich verstehe den Sinn dieser Aktion auch gar nicht. Viel Verwaltungsaufwand und Menschen die das u. U. gar nicht wollen werden quasi ins P-Konto gezwungen. Da P-Konten reine Guthaben-Konten sind, können diese Leute im Notfall noch nicht mal einen Dispo in Anspruch nehmen.
Hi ratschmann, soviel ich weis, ist das Existenzminimum auch nicht pfändbar, ebenso wie einige andere Freibeträge für Kinder und benötigte Pflegesätze.
Also hart finde ich, dass es Sozialleistungen betrifft. Ich finde auch, dass Gläubiger zu ihrem Recht(Geld) kommen sollen - Hartz IV ist aber quasi das Existenzminimum. Da gibt es viele die eben nicht so gut darin sind sich um Ihre eigenen Belange zu kümmern. Viele sind vom Leben überfordert und da hängen auch Kinder und Alleinerziehende dran. Mir ist der Sinn dieser Änderung nicht klar! Ich finde das Existenzminimum sollte nicht pfändbar sein.
Richte Wertung zero, aber selbst dazu sind viele der Betroffenen noch zu faul. Sie sähen es sicher lieber, wenn ihnen die Bescheinigung auf einem roten Samtkissen überreicht (nicht nur gegeben) würde. Übrigens ratschmann was ist daran hart, wenn einer als ultima ratio der Pfändung versucht, sein Geld wieder zu bekomen? Die meisten von uns lassen sich immer nur von den bemitleidenswerten Schuldnern beeindrucken. An die anderen, die möglicherweise durch deren Verhalten selbst in die Petrouille geraten spricht kein Mensch. Denkt immer daran, jede Medaille hat immer zwei Seiten.
Was ist denn daran hart? Seit Monaten weisen die Banken ihre betroffenen Kunden mündlich und schriftlich daraufhin, dass sie, bei Bedarf, ihr Konto in ein P-Konto umwandeln sollen.
Das ist hart!