Wird Klima-Schutz zum Kontroll-Faschismus?
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Kommentare zu Wird Klima-Schutz zum Kontroll-Faschismus?
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von frankwettert am 29/12/07
1 Leser ist dieser Meinung
Grundlegender und aus meiner vollen Kehle dröhnender Einwand. Klima ist nicht Wetter, war nie Wetter und wird nie Wetter sein. Deutschland ist ja auch nicht die europäische Geschichte.
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Genau das meinte ich doch, als ich M&M zitierte.
Ich verstehe nicht, warum ich da missverstanden wurde, obwohl ich doch die Links zu M&M angab, deren Thesen ich unterstütze.
von hotchemao am 28/12/07
0 Leser sind dieser Meinung
Herr Castor,
vielleicht hat NATURE gute Gründe diese Autoren nicht mehr zu drucken?
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Vielleicht haben M&M gute Gründe, nicht mehr für NATURE zu schreiben.
Drehen wir den Spieß doch einfach um.
@FrankWettert:
sagte ich doch. Siehe mein Beitrag "von castor89 am 28/12/07" oben.
Er sagte, "Klima" ist nicht "Wetter".
Ich zitierte Dirk Maxeiner, der das Gleiche denkt wie Sie.
Ihre Seite schätze ich sehr. Kompliment.
@Hochemao:
Sie haben entweder den Link nicht gelesen oder meine Einlassung nicht verstanden. Oder beides.
Hier also der Link zu Maxeiners Artikel zur "Begrifflichkeit" noch einmal, diesmal aus der WELT-Kolumne:
LINK
Zwischenzeitlich haben M&M noch einen lesenswerten Beitrag zur "Klimadebatte" im Jahr 2007 geschrieben, wie er treffender nicht formuliert hätte werden können. Das Jahr der Klimahysterie:
LINK
ich meinte "diesen", nicht "diesem". Hier fehlt eine Korrekturfunktion.
Vielen Dank für diesen von mir viel zu spät gelesenen Kommentar. Mein Impuls, diesem zum Himmel schreienden Fehler sofort zu korrigieren, hat mich davon abgehalten, Ihren Kommentar überhaupt wahrzunehmen.
Nun, da ich gerade in diesem Fenster weile, kann ich Ihnen ja noch für die warmen Worte meinen Dank aussprechen, der sie bis in das neue Jahr geleiten möge.
Grundlegender und aus meiner vollen Kehle dröhnender Einwand. Klima ist nicht Wetter, war nie Wetter und wird nie Wetter sein. Deutschland ist ja auch nicht die europäische Geschichte.
Herr Castor,
vielleicht hat NATURE gute Gründe diese Autoren nicht mehr zu drucken?
@frankwettert
Sie können das viel besser als ich. Erklären sie dem Herrn Castor haltmal, dass Klima eben nicht gleich Wetter ist.
Das muss sich in diesem Fall ja nicht unbedingt gleich lohnen. Der Mann ist in seinem Drang, der neuen/alten Linke ihre Daseinsberechtigung zu entringen gar arg verzettelt. Dennoch, es hilft vielleicht dem Ein und Anderen Mitleser doch etwas weiter.
@FrankWettert
Sehe ich genauso wie Sie. Seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes haben sich neue Betätigungsfelder für die versammelte Linke aufgetan; und eines dieser Felder ist das Szenario der Öko-Apokalypse.
I Übrigen ist schon an den Begriffen, wie unsinnig die Diskussion geführt wird. Ich möchte nur einen nennen: "Klimapolitik". "Klima" ist "Wetter". Aber wer kann schon Wetterpolitik machen?
Dirk Maxeiner hat zur babylonischen Begriffsverwirrung einen kurzen Beitrag geschrieben. Zusammen mir Miechael Miersch hat er eine Reihe von Bestsellern verfasst, die sich kritisch mit den Jüngern der "Ökopalypse" befassen.
Hier zwei seiner Beiträge: LINK
LINK
Maxeiner & Miersch schrieben früher für NATURE. Sie werden ihre Gründe haben, warum dies nicht mehr der Fall ist.
Vielen Dank dafür, dass sie meinen Hinweis beachten und ernst nehmen. "Faschistoid" ist aber nun mal keine Abschwächung von Faschismus. Es ist die attributive Nutzung des Begriffes. Ein "bisschen" Faschismus oder ein "bisschen" faschistoid gibt es nicht. Verstehen sie mich bitte nicht falsch. Es ist nicht meine Art, haarspalterische Begriffsexegese einzufordern. In diesem Falle ist mein Einwurf dem Respekt geschuldet, den ich vor ihnen und ihrer Arbeit habe. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie einen solchen Knüppel leichtfertig schwingen.
Ich wünsche ihnen einen Beststart ins neue Jahr. Vielleicht bis demnächst.
Ich dachte nach. Wenn Sie genau lesen, schreibe ich nicht davon, dass dieser Faschismus herrscht. Sondern nur, dass die Verhaltensmuster faschistoide Züge aufweisen. Dieses fehlende Differenzierungsvermögen beim Auftauchen des Wortes "Faschismus" ist ebenfalls solch eine Sache, die ich kritisiere.
Laut Wikipedia bzw. Emilio Gentile wird die Definition so versucht: "Zentrale Elemente der faschistischen Ideologie sind das Führerprinzip, der Totalitätsanspruch, der am Militär orientierte Parteiaufbau,[4] eine „Klassenbewegung mit einer nicht klassengebundenen Mitgliederschaft unter Vorherrschaft der Mittelschicht“, eine kulturstiftende auf Mythen, Riten und Symbolen basierende, irrationale weltliche Ersatzreligion, eine korporative, hierarchische Wirtschaftsorganisation, sowie ein totalitäres in Funktionshierarchien denkendes Gesamtmodell der Gesellschaft."
Wenn auch nicht alle Aspekte hier zutreffen, so sind doch einige Parallelen unübersehbar, dies ist, was ich mit dem Wort "faschistoid" anzudeuten gedachte.
Herr Wettert,
es gibt gute, sehr gute Gründe, mit dem Begriff "Faschismus" relevant und genau umzugehen. Horx kann, oder will das nicht. Haben sie ausreichend gute Gründe sich dort zu bedienen? Denken sie bitte nach.