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Artikel Ackerflächen in Deutschland als nachhaltige Kapitalanlage

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Ackerflächen in Deutschland als nachhaltige Kapitalanlage
 
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    Der Bodenmarkt in Deutschland, insbesondere in Ostdeutschland, verzeichnet über die letzten Jahre hinweg eine dynamische Entwicklung. Ausschlaggebend dafür ist jedoch nicht nur die aktuelle Flucht in Sachwerte.
    Auch andere, langfristig anhaltende Faktoren fördern die Nachfrage und werden auch in Zukunft für eine erhöhte Nachfrage und Wertsteigerungen bei den Flächen sorgen:

    Zunahme der Weltbevölkerung
    Ausgehend von aktuell 7 Mrd. Menschen geht die UNO von einem Anstieg auf 9,2 Mrd. Menschen bis 2050 aus. Täglicher Zuwachs 200.000 Menschen.

    Gleichzeitiger Verlust von Agrarflächen
    Infolge von Verödung, Desertifikation, Urbanisierung gehen weltweit jährlich rund 12 Mio. Hektar Agrarland (knapp die Gesamtfläche Griechenlands) verloren. Allein in Deutschland wird mit einem Verlust von 40.000 Hektar pro Jahr durch Versiegelung gerechnet. Die verfügbare Fläche Ackerland pro Kopf wird folglich überproportional abnehmen.

    Steigende Nachfrage nach Fleisch
    Die wachsende Weltbevölkerung und der steigende Wohnstand in den Schwellenländern führen zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach höherwertigen Nahrungsmitteln. Der Flächenbedarf ist in der Fleischproduktion bei gleicher Kalorienmenge jedoch durchschnittlich um den Faktor 10 höher.

    Flächenkonkurrenz durch Anbau von Biomasse zur Energiegewinnung
    Durch steigende Energiepreise, die drohende Ressourcenknappheit und den politischen Willen zum Ausbau regenerativer Energien konkurriert der Anbau von Biomasse zunehmend mit dem konventionellen Ackerbau. In Deutschland werden mittlerweile auf etwa 19% der Anbaufläche Energie- und Industriepflanzen angebaut. Tendenz weiter steigend!
    Die mit dieser Entwicklung verbundene Flächenkonkurrenz zum konventionellen Ackerbau ist derzeit einer der maßgeblichen preisbeeinflussenden Faktoren.

    Die beigefügte Grafik verdeutlicht die durchschnittliche Preisentwicklung von Ackerflächen anhand der Verkäufe der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (Privatisierungseinrichtung des Bundes für Liegenschaften in den ostdeutschen Ländern). In den Vergleich dazu haben wir die durchschnittlichen Hektarpreise in Westdeutschland gestellt.
    Auch wenn nicht unbedingt von einer vollständigen Angleichung der Preise auszugehen ist, so besteht für Ostdeutschland immer noch ein Aufholpotential.
    Ferner ist das Handelsvolumen sowie der Arrondierungsgrad in Ostdeutschland deutlich höher.

    Ergänzende Informationen finden Sie unter www.realkapital.net oder im persönlichen Gespräch mit uns.

    realkapital KGaA
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