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Erziehungscamps, Kuschelpädagogik oder doch anders?

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Erziehungscamps, Kuschelpädagogik oder doch anders?

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Eingestellt vonam 03.01.08in Politik via blogspot.com

Was tun mit jugendlichen Straftätern - darüber streiten Politiker & selbsternannte Experten. Wäre es nicht dringender bei den scheinbar Erwachsenen zuerst anzusetzen die ein schlechtes Vorbild geben?

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7 Kommentare

Kommentare zu Erziehungscamps, Kuschelpädagogik oder doch anders?

 

SchnauzerSchnauzeram 03.01.08


Richtig um Ursachen.....
Eine Ursache ist das in unserer Gesellschaft keine Werte mehr gibt.
Wie zum Beispiel Respekt vor dem anderen.
Aber es soll Leute geben die dafür einstehen und dann als braun beschimpft werden.
Nicht wahr?.........

zero1000zero1000am 03.01.08


Schnauzer, es geht doch nicht um Verständnis - es geht um Ursachen etc.

SchnauzerSchnauzeram 03.01.08


Ja und den Verbrechern das Köpfchen streicheln und die Opfer sind selber Schuld.Warum geht der alte Mann auch einfach in die U-Bahn?
Man muss sich nicht mit jedem Fall einzeln beschäftigen.Man muss diesen Straftätern mal die Grenzen aufzeigen!
Wann merkt diese Leute mal das Körpervetzung kein Kavaliersdelikt ist?
Die Gesellschaft soll immer schön Verständnis haben! Schluss mit dem Blödsinn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

themanthemanam 03.01.08


Ich gebe den Medien eine Mitschuld an der ganzen Geschichte. Und natürlich der Gesellschaft, die es nicht mehr schafft, der Jugend idelle und moralische Werte zu vermitteln.

zero1000zero1000am 03.01.08


Sollten wir nicht noch einen Schritt weitergehen - das heißt zurück? Ich wiederhole: "Kinder werden nicht assozial geboren oder sind nach Verlassen des Mutterleibs krimninelle Gewalttäter, selbst wenn sie vor Hunger schreien und die Nachbarschaft Besenstiele an den Decken zertrümmert!"
Ich halte auch nichts von genetischer Vorbestimmung, denn wäre dies bewiesen - wüsste man ungefähr, wieviel Verbrecher jedes Jahr zur Welt gebracht werden - hier höre ich auf, an Konsequenzen zu denken, die unsere Politiker sicher parat hätten.
Diese Überlegungen implizieren aber doch nichts anderes, als dass man das Nachdenken anfängt - ab wann wird ein Kind dem "kriminellen" Fahrwasser preisgegeben, ab wann wird soziales Verhalten, das JEDES KIND qua Geburt hat, pervertiert in assoziales? Diese Frage lässt sich parallel beantworten mit: "Wer oder was ist/sind dafür dafür verantwortlich?" Perspektivlosig-, Arbeitslosigkeit, mangelnde Integration, die Politik etc. - wenn das die Gründe wären, wäre das Problem recht einfach zu lösen - nur dann wären hier noch einige 1000 Schläger mehr unterwegs. Und was ist mit den Jugendlichen aus "gutem" Hause? Das ganze lässt sich ausweiten auf die Problematik der im Moment virusgleich grassierenden Kindesmisshanlung und -tötung.
Gesellschaftliche und damit allgemeine, wie natürlich auch spezielle Grundlagen-/Ursachenforschung sind dringendst von Nöten - nur dann werden wir die Gegenwart und erst recht die Zukunft sinnvoll gestalten können. Dann, erst dann können wir darangehen, Werte zu formulieren, Werte, mit denen sich unsere Kinder identifizieren können, die zukunftsgestalterisch sind. Höflichkeit und Pünktlichkeit sind wohl auch Werte, aber wohl lächerlich, sie als hilfreich zu erachten für eine missratene Gesellschaft. Gegenteiliges Verhalten sind allerhöchstens Indiz für Mangel - aber an ganz anderen Stellen.
Unbenommen bleibt aber für die ad-hoc-Situation: SCHUTZ DER MENSCHEN VOR DIESEN KRIMINELLEN MUTANTEN - denn das sind sie!

laurentialaurentiaam 03.01.08


diese diskussion ist einfach lächerlich. würde deutschland erziehungscamps einrichten, müssten sie entweder revolutionär sein oder sie haben keinerlei wirkung. das problem ist, diese schwierigen kinder und jugendliche sind nicht von ungefähr schlimm. da steckt immer ein grund dahinter. deshalb ist es vielmehr erforderlich, dass man sich mit jedem problemfall eingehend beschäftigt, anstatt massenabfertigungen von unterstem niveau zu starten.

gotchagotchaam 03.01.08


Diese erziehungscamps oder Boot-Camps, wie man sie aus Amerika kennt, haben nicht den Erfolg, den man sich versprochen hat. Die Psyche der Kinder bzw. Jugendlichen wird dort erst gebrochen, um sie daraufhin wieder aufzubauen. Sobald die Eltern einen Wisch unterschrieben haben, können die Aufseher dort mit den Kindern machen, was sie wollen. Ich will nicht wissen, wieviele Misshandlungen dort schon getätigt wurden. Zudem frage ich mich im ernst, was es für einen Sinn macht, Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen? Dann könne man gleich ein brennendes Haus mit einem Bunsenbrenner löschen. Die Kinder müssen doch lernen, dass Gewalt keine Lösung ist!


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