Artikel Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn Kritik - Blockbuster, Blu-ray
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"Tim und Struppi" goes "Indiana Jones - und der letzte Kreuzzug". Oder Steven Spielberg inszeniert sich selbst, ohne das Genre neu erfinden, erweist dem Abenteuer Genre nebenbei aber alle Ehre. So oder so ähnlich läßt sich der Auftakt von "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" unter der Regie von Steven Spielberg und der Produktion von Peter Jackson definieren.
Denn das, was Steven Spielberg als Regisseur dem erfahrenen Kinogänger präsentiert, ist beileibe kein Meilenstein des Genres, sondern eiine spaßdurchtränkte Abenteuersause gehobenen Standards, die recht charmant witzig in ihrer Art daherkommt, mit einigen furiosen Action Sequenzen die Kinosääle desöfteren zum glühen bringt, den "Tim und Struppi" Hardcore Vorlagen Puristen aber ein ums andere mal ein Entsetzen abringen und dem Spaß Fanatiker ohne größeren Anspruch mehr denn je nach "Indiana Jones IV" die ersehnte Befriedigung verschaffen wird. Steven Spielberg hält sich zwar insgeheim an die Vorlagen von Hergé, schneidet seine "Tim und Struppi" Adapttion aber andersherum so konsequent auf den Mainstreamgänger von heute zu, so das die eine oder andere am Ende kritische Stimme leider Gottes nicht verhallen wird. Ein gefährliches Fahrwasser, in das er sich da begibt. Zu guter letzt trauern neben den ewigen Hardcore Puristen auch nicht unwenige dem insgesamt doch vorhandenen erzählerischen Potential hinterher, das am Ende von Tim und Struppi nicht zu 100% genutzt wurde. Meisterregisseur Peter Jackson sollte später keine Probleme haben, sich nach der 1. Vorlage von Steven Spielberg noch entsprechend steigern zu können.
Die Gründe liegen auf der Hand:
Steven Spielberg zeigt schon von Beginn an in "Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn", wohin der Hase in der per Motion Capture animierten "Abenteuerhommage" in den insgesamt etwas zu kurzweiligen 107 Minuten hinlaufen wird. Der Begriff "Abenteuer Hommage" ist bewußt gewählt, weil Spielberg in erzählerischer / actiontechnischer Hinsicht zu sehr auf die eigenen "Inidiana Jones" Ableger zurückgreift, auch wenn das gesehene keinesfalls schlecht ist. Die Jagd nach der wichtigen Karte in Tim und Struppi erinnert frappierend an die Jagd nach dem Gral, das auftauchende Schiff an den genialen Prolog von Indiana Jones III mit einem zynisch grinsendem Harrison Ford. Und selbst Daniel Craigs Figur könnte Walter Donovan als skrupellosem Gegner nicht ähnlicher sein. Und das verblüffenste ist: Steven Spielberg legt im Verlaufe auch noch selbst einen animierten Auftritt hin, an welcher Stelle das passiert, wird aber nicht verraten, es sei nur gesagt, das seine animierte Figur ihm verdammt ähnlich sieht.
mehr unter: http://blockbusterandmore.blog.de/2011/11/05/tim-struppi-geheimnis-einhorn-kritik-12122860/
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