RUMÄNIEN: Schwere Ausschreitungen in Bukarest │ Basler Zeitung
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15.01.2012, 23:20 - Seit vier Tagen demonstrieren Tausende in Rumänien gegen Sparmassnahmen der Regierung. Was friedlich begann endete blutig.
Angesichts von ausser Kontrolle geratenen Protesten in Bukarest ist die rumänische Regierung am Sonntagabend zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Den vierten Tag in Folge demonstrierten tausende Menschen in verschiedenen Städten Rumäniens gegen die Sparmassnahmen der Regierung.Auf bazonline.ch weiterlesen
18 KommentareKommentare zu RUMÄNIEN: Schwere Ausschreitungen in Bukarest │ Basler Zeitung
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ja wenn man diese Balkanstaaten und Griechenland und Portugal und noch andere mehr bedenkt, wo es ist wie es niemals miteinander geht, wie soll das dann gehen. zero weiß, dass es geht, aber die meisten, weitaus die meisten - Wissen daß es nicht geht. Wo geht zero hin wenn geschieht was viele fürchten??? er wird als alias soundso zum wievielten male den Namen wechseln und sagen, Schuld sind diese arschlöcher von kommentarschreibern, die haben mit ihrem blöden Hirnlosen gefasel, alles zu dem gemacht was bis Dato dann ist
zero, muss schwabi Recht geben. Einer meiner Söhne war ebenfalls als Koch beschäftigt. Hat wegen der Bezahlung den Bettel hingeschmissen und umgeschult. Die Beispiele vom vergangenen Wochenende waren an konkreten Personen festgemacht. Und von Denen hat wohl keiner geflunkert. Zumindest nicht so, wie es in Deiner, mglw. regierungsöffentlichen Statistik aussieht. Wir sind uns doch wohl in dem Punkt einig, dass in den vergangenen Jahren in öffentlichen Statistiken, z.B.Arbeitslosenzahlen oder in dem Falle der Durchschnittslöhne, gelogen und geschönt worden ist bzw. noch wird, dass sich die Balken biegen. Und das mit den Armenhäusern Rumänien, Albanien und noch einiger weiterer "befreiter Gebiete", wie dem lebensunfähigen Kosovo, schwabi, das wird wohl noch auf lange Zeit so bleiben. Hier wurden, siehe rote_tunte, schon zu Sozialismus-Zeiten Bestrebungen unternommen, die wie Wasser in die Wüste kippen ausgingen. Und die EU? Der DLF brachte vor einigen Jahren mal einen Report, wie z.B. die bereitgestellten Mittel für die Strukturanpassung vor dem Beitritt in Bulgarien, Rumänien, Polen in Kanälen versickert sind, die kein Schwein kontrolliert hat. Die sind überall hingegangen, nur nicht dorthin, wofür sie vorgesehen waren. Der DLF hat´s gewußt, Brüssel/Straßbourg offensichtlich nicht. Glaubst Du, dass es heutzutage mit den EU-Finanzmitteln dort anders läuft? Ich nicht...
Ich kann gegen die Statistik auch nicht s machen. Sorry. Ist aber so.
Geht nicht darum das mies bezahlt wird,das kenn ich,nur deine angeblichen Löhne für Köche sind wirklich albern
Schwabe - Dass der DEHOGA und noch schlimmer die NGG bis heute nur Unsinn treiben, wissen wir. Aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede, obwohl in der Gastronomie fast noch schlechter bezahllt wird, als bei den Friseuren. Das ist teilweise McDuck noch besser in der Bezahlung, als Auffangbecken für Migranten jeglicher Couleur.
Bei diesen Superlöhnen frage ich mich, warum wir überhaupt ca. 1,5 Mio Aufstocker haben?
Sorry zerro,da muß ich dir jetzt aber doch mal wiedersprechen,zumindest was die Gastronomie betrifft,du weißt ja ich komme aus der Branche,und da sind deine Zahlen wohl eher Wunschdenken als Realität !
Tscha - alles ok - was anderes: In Berlin liegt der Durchschnittsbruttolohn eines Zahntechnikers bei €1679,00 und Bayern bei bei 2061,00; eine Floristin verdient in Berlin €1433,00 in Bayern 1238,00, eine Logopädin in Bayern €1990,00 in Berlin €1630,00, ein Koch in Bayern 1720,00 in Berlin 1612,00. Brandenburg: Koch-€1376,00, Zahntechniker 1503,00, Logop. 1528,00. Wie man auf einen Durchschnitt von €750,00 kommt, ist mir nicht ganz klar. Hier sollte doch der Einzelfall geprüft werden, ehe man dies verallgemeinert. Selbst einem Koch in Brandenburg bei StKl 1 bleiben €1010,.00 nach allen Abzügen.
Nun gut,das hängt ja aber auch mit ihrer Geschichte zusammen,sie waren ja immer am Rand Europas und damit das Armenhaus,d.h. aber nicht dass sie sich nicht ändern können,vieleicht macht es die nächste Generation besser
Teufelchen, da müsste man die Mentalität bei den ziegenhirten komplett umkrempeln und das wird niemand schaffen. Die Rumänen haben doch zu DDR-Zeiten nur vom RGW gelebt, sonst wären sie längst verhungert, das Selbe gilt mit Ausnahme der Tschechen und Ungarn auch für die übrigen Länder. Ich möchte mal die Zahlen ihrer Wirtschaft sehen, da würde man sicher vor lauter Lachen in die Spree kippen.
zero, Gebetsmühle hin, Gebetsmühle her. Was wird nicht alles in der Großen Politik "gebetsmühlenartig" wiederholt, nur um einzulullen, "wenn es greint, das Volk den großen Lümmel". Und was erzählen uns "unsere" Politiker von Berlin bis Brüssel nicht alles "gebetsmühlenartig" über den Verlauf der europäischen Einigung, über den stabilen EURO, über die Wirksamkeit aller möglicher Schirme, Schirmchen, Schirmpilze usw.. Heute morgen erst hat der Bundesfinanz-Schäuble im DLF über S&P und die wirksamen europäischen Rettungsmaßnahmen salbadert. und hierzulande steigen die Preise. Und sie steigen und steigen und steigen. Am Samstag brachte HR im Fernsehen eine Sendung "Arm trotz Arbeit". Leute in Vollzeitjobs in Berlin und Brandenburg (Logopäden, Zahntechniker, Floristen, Köche) gehen mit durchschnittlich 750,- € netto nach Hause. Und müssen sich Stütze abholen. Bei 40-Stunden-Vollzeit. Mag schon sein, zero,dass Dir meine "EUdSSR" auf die Ketten geht. Mir geht das fortwährende Schönreden und Herunterdeklinieren der Probleme seitens "unserer" PolitOberen auf den Geist. Und das von Jahr zu Jahr mehr. Und nicht zuletzt auch die ständigen Potjomkinschen Dörfer in Richtung europaerweiterten Osten...
Da hast du ausnahmsweise mal recht,Dorfschulte,die Aufnahme der Balkanstaaten kam/kommt viel zu früh
Rumanien in die EU aufzunehmen, war ein Fehler, den jeder blinde Politiker hätte erkennen müssen. In diesem Land hat noch nie etwas funktioniert, außer Korruption, Diebstahl und Vetternwirtschaft und es wird sich dort nie etwas ändern! Mit Polen sind wir hier in Grenznähe schon genug gestraft, aber Rumänien war der absolute Griff ins Klo!
Silver - das habe ich in Ungarn nur erlebt. Einen 20,00DM-Schein im Pass und Du warst durch. Wenn Du dann noch geschäftlich zu tun hattest, dann wurde eben Generalimpex oder Medimpex ein großes Essen angekündigt und Du wurdest mit Blaulicht abgeholt. Ich gebe Tscha ja nicht Unrecht. Es bringt nur nichts, dies alles immer wieder zu wiederholen, gebetsmühlenartig wie schon als alias MrMalwas. Mir hängt dieses dauernde EUdSSR zum Hals raus. Es gibt vieles, das beklagenswert ist, das abgeschafft gehört, das grausam ist. Nur - wir haben JETZT die Situation und zu wehklagen, was alles falsch gelaufen ist und das in jedem Waltl-Statement - ödet an. Das jammern über die Fehler der Vergangenheit ist falsch - man muss sehen, das aus dem JETZT das Richtige gemacht wird. Ob der Rettungsschirm greift oder nicht, weiß KEINER. Es ist aber im Moment die einzige Möglichkeit. Wenn es schief geht, muss man sehen, was dann zu machen ist. Das heute zu sagen, das weiß man, ist dumm, auch wenn es von den Wirtschaftsalpinamalern kommt. Wäre es das nämlich, brauchte man keinen Rettungsschirm und die derzeitigen Aktivitäten.
Ich würde beiden Recht geben, Tschapajew und auch zero. Jeder sieht diese europäische Schieflage aus einer anderen historischen Sicht. Ich habe den Eindruck, dass in Rumänien, aber auch anderen Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes, die plötzlich die Chance erkannt haben, wenn sie zu den Staaten der Willigen gehören, Milch und Honig fließen. Es treten doch in fast allen dieser Ministaaten in Osteuropa, und da beginne ich schon mit dem Kossovo, Serbien, Slowenien und den folgenden Staaten auf der Kompassrose nach Osten bis Georgien und Estland, rießige wirtschaftliche Probleme auf, die diese Staaten allein überhaupt nicht lösen können. Dass z.B. die Korruption in Rumänien schon in den 70ziger und 80ziger Jahren blühte wie verrückt, konnten doch schon damals DDR-Urlauber bestätigen. Ähnlich war es doch auch in der UdSSR. 2 oder 3 Flaschen guten alten " Wildener" als malenki Padarok (kleines Präsent, wers nicht mehr weiß) und die Reisegruppe kam ohne besondere Kontrolle zu ihrem Reisebus. Und nun hat die Wirklichkeit diese Länder eingeholt und das Erstaunen ob der Realität ist plötzlich rießig. Übrigens zero, hast schon recht mit Deiner Ortsbestimmung wegen der Landschaften. Aber ich habe viele Berichte aus den Neu-EU-Ländern gesehen und die Leute dort faselnden auf Fragen der Journalisten den selben Brimborium, den Tschapajew hier gepostet hat. Ihr seht, ihr habt also beide den richtigen Draht.
Tschapajew ich gebe Ihnen Recht. Ihnen geht es wie mir darum (so Denke ich) daß Sie gegen den ganzen ZAUBER EU sind. Zumindest geht es mir darum, daß in dem wie diese gegründet wurde, wo bestimmte Kriterien festgelegt wurden, was da war: kein Land braucht für ein anderes Land Zahlen -oder Bürgen. Ferner: die Aufnahmebedinungen waren die, dass man keine Länder die über 60% BIP Index hatten, beitreten lassen darf - wo Griechenland über 100% hatte und die USA aber denen "unter dem Tisch durch Geld zusteckten" damit die EU später mal in Probleme kam! Und das ist eben so geworden und ist so, da kann man noch so sehr vermeinen, daß man das Positive Sehen muß, was nützt es, wenn das Negative uns um unsere Habe um unsere Zukunft und wenn man sich um das Wohl unserer Kinder Gedanken macht, die in dieser Sache noch belastet sind wo die meisten Eltern gar nicht mehr da sind. "Die blühenden Landschafte" war im betr. der DDR gemeint-daß ist RICHTIG. Aber was den Bürgern zum EU Beitritt versprochen wurde ---- hat mit dem was heute ist-überhaupt keine ähnlichkeit mehr, aber überhaupt keine mehr. Und wenn man es schön Reden will, sollte man diesen Punkt schon sehen. Wo der Merkel gesagt hat, es wird noch einige Jahre dauern bis das alles klar ist. Zuvor war alles gut, dann hiess es wir machen dies und das, dann ist alles gut und dann das was jetzt ist: es dauert einige Jahre. Ja Scheiße! Tsapajew ich beobachte Sie vom anbeginn her und habe Ihnen oft zugestimmt, da Ihre Anschauen sich ziemlich mit meinen Decken. Sie brauchen mir nicht Recht zu geben - bitte geben Sie mr nicht Recht, denn darauf wartet unser bester Mann um zuschlagen zu können. Ich komme alleine zurecht, denn ich weiß, daß ich ein Mensch bin ,der es jedem gut meint, der sich nur ein bißchen bemüht GUT zu sein. Erst wenn dieser RICHTIG über Sie herfällt, dann sind wir gemeinsam stark
Wenn ich mich richtig erinnere, bat Rumänien 1993 um Assoziierung und trat 2007 bei. Brânduşa Predescu hat da wohl anders geredet. Wenn Politiker zu dämlich sind, richtig zu wirtschaften, Korruption zu bekämpfen usw., kann man wohl nicht der EU die schuld geben. Man sollte sich vielleicht mal Rumänien anschauen, ehe man in die alte Leier verfällt. Und die blühenden Landschaften - war das nicht woanders?
Nun, die Rumänen haben sich den Beitritt zur EUdSSR auch ein wenig anders vorgestellt. Den "Beitrittsländern" des Ostblocks wurden ja reihum "Blühende Landschaften" versprochen. "Wohlstand und Freiheit statt Sozialismus", "Keinem soll es schlechter gehen als vorher. Aber vielen besser". Nun kehrt ebenfalls reihum die Ernüchterung zum real exstierenden Kapitalismus ein...