3.833

Artikel Netz gegen Nazis - eine Kulturfrage ?

x 6
 
 
Netz gegen Nazis - eine Kulturfrage ?
 
  •  

    x 0
  •  

    x 0
  •  

    x 2
  •  

    x 3
  •  

    x 1
    Das gesellschaftliche Nazi-Phänomen am Beispiel der Deutschen Volksgewerkschaft

    Autor: Volker Worak

    Das Nazi-Phänomen in der BRD nimmt immer kuriosere Formen an. So schreibt z. B. das neue Politmagazin „Compact“ in seiner Novemberausgabe 2011 davon, daß Neo-Nazi-Problem ist doch sehr zweifelhaft zu beurteilen und es weist eher darauf hin, daß diese Probleme von der BRD und seinen Verfassungs- wie Geheimdiensten geschürt wird, um eben von dem fragilen Rechtszustand der BRD abzulenken. Denn die Nazi-Szene, die sich bei genauer Betrachtung nur auf die NPD und einiger Nebenorganisationen beschränkt, ist von V-Leuten durchdrungen und gesteuert. Also im Grunde genommen eine reine BRD-Regierungs-Veranstaltung, die dieses Instrument benötigt, von ihren eigenen Rechtswidrigkeiten und „braunen Eigenbekenntnissen“ abzulenken.

    In Stil und Profil weisen die heutigen Darstellungen am Beispiel der Amadeus-Antonio-Stiftung, die ihre Webseite „netz-gegen-nazis“ unterhält und befördert eher darauf hin, daß es sich hier um eine Art neuen „Stürmer“ handelt und hier ein Stil eben genau in der Weise gepflegt wird, wie es Allen Konservativen, die in irgendeiner Weise das Thema Deutschland und seine Geschichte in nicht angepasster BRD-Erwartung pflegen, in die Nazi-Ecke stellen wollen.

    Hierbei vergisst der Bucerius-Verlag offensichtlich oder aber auch in Absicht, die BRD erklärt sich als identisch mit dem 3. Reich und regiert per Ermächtigungsgesetz und „kaltem Staatsstreich“, wie es Fachleute und unabhängige Juristen lange formulieren. Denn die Demokratiefähigkeit der BRD ist doch sehr zu hinterfragen, schon mal die Weiterführung der Alt-BRD in eine Neu-BRD ohne staatliche Legitimation, (siehe Dr. Prof. H. H. von Arnim, Fachjurist Uni Speyer) auf tönernen Füßen steht. Und die Reprä-Demokratie ist als Demokratie zumindest in der Neu-BRD auch nicht mehr auszumachen.
    Bei der Neu-BRD handelt es sich mehr als schon in der Alt-BRD doch eher um ein „Politverwaltungsgebilde aus eigenen Gnaden“, daß im Auftrage der Alliierten in neuer Konstruktion, nun deren Besatzungshoheit und Rechte in Vollmacht und Vertretung, weiterführen. Hierbei sind die USA im Wege der 2 + 4 Vereinbarungen in die Aufsicht im Auftrage der ehemaligen Siegermächte getreten. Das wird in den Neu-BRD-Gesetzen ausdrücklich bestätigt, die die Alliierten-Rechte auch im Wege der sogenannten Bereinigungsgesetze, eben nicht aufgehoben haben, sondern ausdrücklich weiterführen.

    Die Souveränität im Verständnis der Haager Landkriegsordnung wie der Wiener Konventionen und anderer internationaler Rechtsregeln für besetzte Gebiete und der Souveränitätsproblematiken, widersprechen der Händelung dieser Verträge wie der Umsetzung der Alt-BRD in eine Neu-BRD durch das BRD-Politetablissement, das im streng juristischen Sinne hier einen „kalten Staatsstreich“ veranstaltet hat. D.h., die 2 + 4 Verträge haben zwar Bestand, sagen jedoch nichts darüber aus, ob nun die Alt-BRD in eine Neu-BRD gewandelt werden könne. Diese Frage ist davon unberührt. Die BRD ist also erloschen wie die SBZ/DDR erloschen ist und die Übergangsregeln der Politverwaltungsbeauftragten, die stellvertretend für die Deutschen nun die organisatorischen Grundlagen der Wiedervereinigung unter Aufsicht herstellten, benötigen für Ihre Handlungsweisen und zur Legitimationserlangung nun ausdrücklich eine neue Verfassung für, mit und durch Ihren Souverän innerhalb von zwei Jahren nach Wiedervereinigung Deutschlands im Restbestand „des vereinigten Deutschen Wirtschaftsgebietes“ wie die Formulierung selbstständiger Teilstaaten in Deutschland zur Reichsgründung benannt wurde, wie es auch ausdrücklich im Einigungsvertrag beider Teilselbstverwaltungsgebiete Deutschlands, heißt.

    Dieses wird bis heute dem Deutschen Volke verweigert. Allen Bürgern, die der Bürgerbewegung des 1800 /1900 Jahrhunderts vergleichbar entstammen (Paulskirche etc.) und sich um die Freiheit wie Wiederherstellung Deutschlands kümmern, werden heute jedoch von einer „nationalen braunlastigen Linkslastigkeit“ wie Genderideologie wie auch am Beispiel der „netz-gegen-nazi“-Auftritte erkennbar, diskriminiert und letztendlich im Sinne der BRD-Gesetzgebung, sogar volksverhetzt.
    Sie ist am Beispiel des folgenden Auftrittes, der gesteuert und programmiert diese Bürgerfreiheitsbewegung, die in bester Tradition der Paulskirche sich um Deutschland müht, zu erkennen, welch Geistes Kind diese Bewegung „netz-gegen-nazis“ wirklich sind:

    Auszug aus: http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/ueber-uns
    Amadeus-Antonio-Stiftung
    Linienstr. 139
    10115 Berlin
    Tel.: 030 / 240 886 10

    Gesteuert und zugehörig zum Bucerius/Zeit-Verlag
    was wir wollen

    Netz gegen Nazis – Mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus
    Die Realität
    Rechtsextremismus gewinnt in Teilen der Gesellschaft, in Parlamenten und Organisationen, auf der Straße, in der Jugendkultur aber auch im Internet an Einfluss.
    Rechtsextremisten transportieren rassistische, antisemitische, sexistische und andere menschenverachtende Denkmuster und verstoßen damit gegen unser Ideal einer demokratischen, pluralistischen, offenen und freiheitlichen Gesellschaft.
    Rechtsextremismus ist kein allein ost- oder westdeutsches Phänomen, keines allein der Jugend oder der Älteren, sondern ist in weiten Teilen der Gesellschaft präsent.
    Rechtsextremismus kann deshalb nicht allein mit staatlichen Maßnahmen begegnet werden, sondern durch eine aktive Zivilgesellschaft.
    Das Projekt soll
    - Demokratie, Toleranz und Pluralismus in der gesamten Gesellschaft fördern

    Am Beispiel des Themas: Deutsche Volksgewerkschaft
    schreibt diese Stiftung:

    von Anonymous, 23.09.2010 um 16:04 Uhr
    Jemand von diesem Verein schon mal gehört? Was verbirgt sich dahinter? Gibt Leute, die machen dafür Werbung im Zusammenhang mit eher fragwürdigen Parolen.
    was der Buceriusverlag darunter versteht liest sich nun wie folgt:

    Bogo, 23.09.2010, um 21:41 Uhr
    Hallo Arne,
    Wenn sie "Deutsche Volksgewerkschaft e.V." meinen, stößt man nach ein paar Recherchen auf das was man weithin bei Nazis als Reichsbürger bzw. Reichsbürgerrecht versteht, diese fordern eine "Neue Verfassung" für ihr Land - Deutschland!
    Dort heisst es: "Diese neue Verfassung, soll und muß von "unseren Menschen" hier in Deutschland, in freier, souveräner Entscheidung selbst bestimmt werden! Daraus resultierend fordern wir auch einen endgültigen - Friedensvertrag, von allen ehemaligen Kriegsteilnehmern unterzeichnet und dem Deutschen Volk, als Souverän in seine eigenen Hände übergeben."
    Bekanntester Reichsbürger ist Holocaustleugner Horst Mahler, dessen Uneinsichtigkeit in Sachen "Leugnung" ihm schon mehrere Jahre Gefängnis eingebracht hat. (….)

    Bei dieser gezielten Verkennung der Tatsachen ist unzweideutig, anonyme Schreiber, die dem Buceriusverlag zuzuordnen sind wie eben auch der Auftraggeber im Hintergrund, eben des BRD-Politetablissements, der letztendlich hier mit dem Buceriusverlag diese Hetzkampagnen im Stile des „Stürmers“ favorisiert und eine „psychologische Kriegsführung wie Desinformationspolitik“ gegen einen großen Teil des deutschen Bürgertums fährt, geht es einzig um den eigenen Machterhalt und Ausschaltung jeglicher Kritik, die ihre eigene Machtstellung gefährden könnte.

    Allein die Behauptung, die Forderung nach einer Verfassung für, mit und durch das Volk wie des Zusammenhanges eines Friedensvertrages für Deutschland stände in Relation zu Horst Mahler, weist unzweideutig auf gezielte Agitation und Ablenkung hin. Es ist bekannt, die Deutsche Volksgewerkschaft stammt in ihren Wurzeln in der Mehrheit aus ehemaligen SPD-Mitgliedern und ist lange ein Spiegel quer durch die Gesellschaft von Menschen, die sich nicht das Denken verbieten lassen und sich nicht weiter um die eigene Geschichte aus Verantwortung für die folgenden Generationen belügen lassen wollen.

    Die Machenschaften der sogenannten BRD-Strategen und ihrer Denkbewahrer wie z.B. hier das „netz gegen nazis“, die sich auch für derartige Missgriffe nicht zu Schade sind, verraten sich mit derartigen Verfehlungen wie sittenwidrigen Handlungsweisen nur selbst. Denn wirkliche Nazis gibt es nur in einer derart verschwindenden Minderheit in der Gesellschaft, das das Thema eigentlich gar nicht ins Gewicht fällt. Was viel Gewichtiger erscheint ist der fragwürdige Umgang des Themas des Politetablissements der BRD mit diesem Thema wie die falsch geführte, religiös anmutende Verklärung der Nazi-Gefahr wie der Umtriebe des 3. Reiches zur Eigenrechtfertigung.

    Das freiheitliche Bürgertum, das sich um Deutsche Fragen müht und diese Themen aufgreift nun in die Nazi-Ecke zu stellen, kann nur auf die Verantwortlichen dieser Fehlinformationen wie Agitation selbst zurückschlagen die sich damit als völlig undemokratisch wie freiheitsfeindlich outen. Die Gefahr steht nicht rechts, sondern ist in dem Machterhaltungsanspruch des Politetablissements der Alt-BRD zu suchen, die nicht vom „Fressnapf“ lassen möchte. Denn die Klärung der Verfassungsfrage für Deutschland bedeutet eine andere Republik und Freiheit für Deutschland, als es uns heute gewährt wird.

    kommentieren

    Kommentare zu Netz gegen Nazis - eine Kulturfrage ?