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Kroatien: Mehrheit stimmt für EU-Beitritt

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Kroatien: Mehrheit stimmt für EU-Beitritt
 
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    Die Kroaten haben sich mehrheitlich für einen Beitritt zur Europäischen Union ausgesprochen. Beim Referendum stimmten mehr als Zwei Drittel mit Ja gestimmt, berichtete die Wahlkommission. Damit kann das Land das 28. EU-Mitglied werden. Die EU wertete das Votum als "gute Nachricht".

    "Das war ein Tag von großer Bedeutung für Kroatien", kommentierte Staatspräsident Ivo Josipovic den Ausgang des Referendums. "Es wurde ein großes Ja für die EU gesprochen".

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    5 Kommentare

    Kommentare zu Kroatien: Mehrheit stimmt für EU-Beitritt

     

    TschapajewTschapajewam 24.01.12


    PS: Und dass sich hier in Deutschland die "Nationalen" oder Rechten, wenn man es so will, in der Bevölkerung immer mehr heimliche Sympathisanten zurechnen können, liegt ursächlich auch nicht bei den "Nationalen" oder Rechten. Schau Dir an, wie weit sich "unsere" Volksvertreter" vom Souverän entfernt haben...

    TschapajewTschapajewam 24.01.12


    lesart: Es geht mir nicht um das Problem €-Krise. Mir geht es darum, dass es z.B. mit dem EU-Beitritt in den osteuropäischen Ländern nicht gelungen ist, das Leben der einfachen Menschen auch nur annähernd auf ein vernünftiges Niveau anzuheben. Dass sich die Ungarn mehr zu Orbans Fidesz, als zu den "Demokraten" hingezogen fühlen, hat eine Ursache, die nicht bei Orban zu suchen ist. Dass die Rumänen und die Bulgaren scharenweise ihr Land verlassen, sofern sie es können, hat ebenfalls Ursachen, die nicht bei den einfachen Menschen zu suchen sind. Und fahre mal nach Polen, Tschechien und in die Slovakei und rede dort mit einfachen Bauern oder Arbeitern, sofern sie noch Arbeit haben. War unlängst in der Mala Fatra und im vergangenen Jahr sowohl in Polen als auch bei den Tschechen. Ich denke, die Idee des Vereinten Europa ist zwar gut, aber sie wird grottenschlecht umgesetzt. Von Behörden und Bonzokraten, die Lichtjahre von den Problemen in den Mitgliedsländern, vor allem den armen, entfernt sind.

    im-lesartim-lesartam 23.01.12


    1. Was die Bewertung der Wahlbeteiligung im Verhältnis zur Erfolgsziffer angeht, so wird in der BRD mit den Wahlen genauso verfahren, was sicherlich in Zweifel zu ziehen ist. Die Skeptiker bis Ablehner überweigen so gesehen eigentlich. 2. Was jedoch den Beitritt zur EU angeht, so ist der Schritt aus vielerlei Gründen nicht unbedingt negativ zu sehen und in die Zukunft gerichtet. Hier darf man auch nicht die derzeitige Euro-Krise unbedingt mit der Zielsetzung und dem erreichten Europa gleichsetzen. Insoweit ist die Bejahung zu begrüßen.

    TschapajewTschapajewam 23.01.12


    Übrigens scheinen die Wahlverweigerer auch zu wissen, was in der "Demokratie" eine Wahl zu bereits beschlossenen Vorgängen, Personen usw. bringt. Klappts nicht, kommt eine Nachwahl. Und dann noch eine. Und dann wird passend gemacht. Es gibt genug Beispiele. Siehe u.a. Lissabon-Vertrag...

    TschapajewTschapajewam 23.01.12


    Mehrheit? 43% Wahlbeteiligung, 66% davon waren für den EU-Beitritt. Nun rechne mal Jemand hoch. Vorausgesetzt, er kann rechnen. Wie schaut es denn dann mit der "Mehrheit" aus? Die tatsächliche Mehrheit der Kroaten hat möglicherweise die "Fortschritte" der osteuropäischen Lander, die unlängst beigetreten wurden, im Gedächtnis bzw. Focus. Und das sieht wohl eher ernüchternd aus...


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