Ehemalige politische Gefangenen in Südkurdistan fordern Gerechtigkeit
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Und dann beschweren sich einige, dass der Diktator Saddam Hussein abgesetzt wurde. Diese Gefängnisse wurden von ihm eingerichtet. Zudem gab es im Jahr 1988 ein Giftgasanschlag auf die Kurden (Stichwort Halabadscha), bei dem Hunderttausende ums Leben kamen. Nicht umsonst hat die NATO die kurdischen Gebiete 1991 zu einer Schutzzone auserkoren. Wer weiß, wie weit Saddam Hussein sonst gegangen wäre. Die Kurden hatten sich schon seit der Staatsgründung des Iraks dagegen gewehrt. Dieses Volk sollte endlich in die Freiheit entlassen werden, da es in der Türkei, im Irak, im Iran und in Syrien außer Repressionen nichts erhält. In der Türkei gilt es sogar als Vaterlandsverrat, wenn man nach kurdischem Schulunterricht verlangt, obwohl die Kurden ein in der Türke etwa aus 15 Mio. bestehen. Zum Vergleich, ich bin hier in Deutschland aufgewachsen und habe in der Grundschule Türkisch-Unterricht erhalten. Die Türken verlangen in Albanien und Bulgarien für keine 50 000 Türken Unterricht in der eigenen Muttersprache, können es aber bei ihren eigenen Minderheiten nicht einrichten. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass sich eine Organisation wie die PKK formiert hat. Die Türkei hat kein Terrorproblem, sie hat ein Kurdenproblem, dass sie mit Waffen und Verleumdung zu lösen gedenkt.
Zurecht! Diese 30.000 Gefangenen konnten aufgrund der Haft ihre Schul- Universitätsausbildung nicht beenden oder leiden bis heute unter den psychischen und gesundheitlichen Folgen von Folter und Vergewaltigung.
Kaum zu glauben dass es circa 30.000 ehemaligen Gefangenen in Kurdistan gab, die länger als ein halbes Jahr aus politischen Gründen inhaftiert waren.