4.5

Neue Debatte über Syrien im UN-Sicherheitsrat

x 34
 
 
Kein Bild verfügbar
 
  •  

    x 0
  •  

    x 0
  •  

    x 4
  •  

    x 9
  •  

    x 21

    Beitrag melden

    Eingestellt vonam 28.01.12in Politik via sarsura-syrien.com

    Die Beobachtermission in Syrien war von Beginn an umstritten. Nachdem sie nicht genau das darstellte, was besonders die Golfstaaten Qatar und Kuwait,

    aber auch westliche Staaten hören wollten, sollte sie abgebrochen werden. Am 19. Januar sollte ein Bericht der Beobachter bei der ...

    Auf sarsura-syrien.com weiterlesen

    7 Kommentare

    Kommentare zu Neue Debatte über Syrien im UN-Sicherheitsrat

     

    zero5000zero5000am 29.01.12


    silver - Grundsätzlich gilt für mich: Fakt - es gibt ca 5500 Tote, Fakt - Assad ist getreu der Famileintradition ein Mörder, Fakt ist - Assad ist bisher ein Garant für Stabilität gewesen, dies insonderheit bzgl Israel. Es ist also mE unsinnig, wenn der Westen diese Stabilität bekämpfen sollte. Der Vergleich mit Libyen ist nicht machbar, da L. einen Sonderfall darstellt. Den Schluss zu ziehen, die NATO möchte Syrien an ihre Stealth-Brüste ziehen, ist Narretei und höchstens Ergebnis einer naiv-polemischen Betrachtungsweise.Es gilt etwas ganz anderes zu beleuchten und zwar den Zusammenhang: Ägypten, Iran, Irak, Israel, Syrien. Ägypten wird stark islamistisch beherrscht werden, mit salafitischem Einfluss. Die Stoßrichtung geht gegen Israel. Schauen wir uns jetzt die Linie der og. Staaten an, dann haben wir im Irak ein Vakuum. Diese Vakuum zieht alle islamistischen Kräfte an - somit entsteht eine gefährliche Achse. Saudi-Arabien ist zu vernachlässigen. Ergebnis - in allen Staaten herrschen islamistisch-radikale Kräfte, wenn der Umsturz in Syrien gelingen sollte. Das bedeutet, dass Israel isoliert ist, dass der Iran die Vorherrschaft in dieserm Gebiet erlangen kann, i.e. der Irak so wie heute nicht mehr existieren wird, das gesamte Gebiet unter radikaler Regierung stehen wird. Ich glaube, dass die Situation in Syrien von diesen radikalen Kräften angeheizt ist, nicht vom Westen. Wir werden nach den Iran-Wahlen sehen, was passiert. Russl. und China scheinen das erkannt zu haben - der Westen nicht. Die paar Bomber sind langweilig, auch Öl kein Grund. Beziehen wird jetzt noch Afghanistan mit in die Überlegngen ein - dann wird der Hndukusch zu einen gefährlichen Brückenkopf. Ich habe Angst, große Angst, dass aus dem arab. Frühling - idiotscher Begriff übrigens - ein arabisches Feuer wird - das Feuer Allahs. Und dann haben wir nicht nur, wie bei C.F.Meyer "Die Füße im Feuer", sondern brennen total.

    Silver_44Silver_44am 29.01.12


    So Schwabi, jetzt sind wir wieder mal auf einer Wellenlänge. Beide Typen die Du nanntes, sind perfekte Aushängeschilder für Diktatur und Despotismus. Also schießen wir sie ab. Ich würde ja mitgehen, wenn Du anschließend wenigstens einen kleinen Sonnenstrahl der Zukunftsaussichten für diese Länder gucken lassen könntest. Wie ist es denn in Afg. gelaufen? Die CIA und andere Hilfsorganisationen haben die Taliban und die afg. Mudschaheddin aufgerüstet und dann waren die plötzlich der Meinung, jetzt sind die Russen weg, jetzt brauchen wir auch die USA nicht mehr, samt und sonders ihrer Vasallen. Überall auf der Welt, besonders aber in den Regionen, in denen z.T. ausgesprochen unwissende Menschen leben, die leicht manipulierbar sind, entstehen nach dem Sturz sogenannter Autokraten, Diktatoren und ähnlicher Dienstgrade leere Räume, in die sich macht- und geldgeile Stammesfürsten oder Vertreter der einheimischen Oberschichten, die in Havard oder anderen Eliteuniversitäten studiert haben, um dann im eigenen Land die Tröge zun besetzen. Wie willst Du das verändern oder verhindern. Das ist nun mal der Lauf der Welt. Aber für mich sicher ein Anlass, noch mals darüber zu dikutieren.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 28.01.12


    Silver,dann erklär mir doch bitte mal warum der böse Westen ein Interesse daran haben sollte Despoten wie Mubarak oder Assad zu stürzen,die zwar keine lupenreinen Demokraten sind aber für einigermaßen berechenbare Stabilität und Sicherheit im Nahen Osten sorgten,ganz im Gegenteil zu den unberechenbaren Islamisten die in diesen Ländern danach unweigerlich an die Regierung kommen ???

    Silver_44Silver_44am 28.01.12


    Nö Schwabi, der doofe Schwabenteufel ist daran schuld, weil er keine sachlichen Meinungen posten kann und jedes mal scheinare Ironie und Witz statt Geistesblitze einstellt. Auf Deine unnachahmliche Art bist Du genau so platt, wie Waltl auf seine. Und damit ist Syrien für mich gegessen. Ich habe meine Meinung und andere können ihre haben. Ist mir wurscht.

    rote-Tunterote-Tunteam 28.01.12


    In Afrika ist ja nicht viel zu holen. Und dort, wo es wichtige Rohstoffe gibt, hat der Westen ja schon "erfolgreich" die "Demokratie" hereingebombt.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 28.01.12


    Ja Silver,der böse Westen ist an allem Schuld,kannst du nicht einfach mal die Tatsache akzeptieren das die Bürger,hauptsächlich die Jungen dort,die Schnauze von ihren Diktatoren und Despoten voll haben.

    Silver_44Silver_44am 28.01.12


    Was wissen wir denn tatsächlich über die inneren Zustände in Syrien? Nur das, was uns die Medien der westlichen Welt vorgaukeln. L-L. ich traue diesem Braten schon lange nicht mehr. Du wirst aber zugeben müssen, dass von geopolitischer Seite aus ein Zusammenbruch Assads eine verlockende Aussicht bieten würde, direkter Zugang aus dem Nahen in den Mittleren Osten. Oder sehe ich da was falsch? Wäre schön, wenn sich zero mal explizit zu dieser Lage äußern würde. Er hat doch den meisten Einblick in diese Gegend.


    Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

    Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren