Europäischer Datenschutzvorschlag trifft deutschen Mittelstand schwer
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Die für Justiz und Grundrechte verantwortliche EU-Kommissarin Viviane Reding hat in Brüssel ein umfassendes neues Datenschutzpaket vorgestellt. Gleiche Datenschutzrichtlinien sollen europaweit eingeführt werden. Firmen, die sich nicht daran halten, drohen drakonische Strafen.
Der deutsche Mittelstand dürfte daran schwer zu kauen haben. So wird für Firmen ab 250 Mitarbeitern ein Datenschutzbeauftragter vorgeschrieben. Ein Datenverlust oder -missbrauch muss innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden. Geplante Strafen bei Nichtbefolgung: Bußgelder von 0,5% bis 2% vom Umsatz.Auf speicherguide.de weiterlesen
2 KommentareKommentare zu Europäischer Datenschutzvorschlag trifft deutschen Mittelstand schwer
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Bußgelder von 0,5% bis 2% vom Umsatz - das bedeutet, dass ganz normale Firmen mit Schwerstkriminellen gleichgesetzt werden. Das dürfte so manches Unternehmen von schwarzen in die roten Zahlen bringen. Pech gehabt, dann halt mal ein Jahr umsonst gearbeitet. Hauptsache EU-Kommissarin Viviane Reding kriegt ihr Gehalt.
Verfassungsrichter Johannes Masing monierte bereits, dass mit der Neuregelung im Datenschutz auf EU-Ebene nationale Grundrechte nicht mehr anwendbar seien. Das Verfassungsgericht selbst müsse seine Kontrollfunktion in wesentlichen Bereichen aufgeben. 30 Jahre Rechtsprechung zum Datenschutz und zur informationellen Selbstbestimmung in Deutschland wären dann »Makulatur«.