Gewaltdebatte: „Deutschland wird in der U-Bahn verteidigt“
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In einer Zeit in der kein Geld vorhanden ist um Jugendlich und jung Heranwachsenden eine sinnvolle, ihrem Alter entsprechend natürlich, Alternative zu geben wird es immer mehr dazu kommen das diese Jugendlich abdriften und unter schlechten Einfluss geraten.
ich finde das die probleme schon in der kleinsten gruppe unserer gesellschaft beginnen. und zwar in der familie. bei vielen sogenannten eltern muss man sich doch fragen ob sie überhaupt dazu geignet sind kinder in die welt zu setzen geschweige sie zu erziehen. versuch mal in deutschland ein kind zu adoptieren. was würde wohl besser für ein kind sein ?? bei seinen leiblichen eltern zu bleiben denen es eh total egal ist was aus ihm wird oder ihm die chance zu geben bei menschen aufzuwachsen die noch werte vermitteln können ?? die persönlichkeit bildet sich doch schon in frühen jahren heraus. was will man den von einem kind erwarten dem nur desinteresse oder gewalt entgegengebracht wurde ?? ok, das ist keine entschuldigung für späteres kriminelles verhalten aber es fängt eben nicht erst im kindergarten oder schule an sondern in der familie.
in der familie werden die ersten werte vermittelt (oder auch nicht). meiner meinung nach das fundament für die weitere entwicklung eines menschen.
Ihr zwei habt voll kommen recht.Unseren Jugendlichen von heute, muss man helfen und sie nicht weg sperren. Davon wird nur alles schlimmer.Die meisten lassen sich auf solche dummen gefährlichen Situation ein, wenn ihn Z.B langweilig ist,f alscher Umgang. Natürlich ist das keine Entschuldigung, aber die Jugend von heute wird nicht genug gefördert.Und daran muss schnellstens was geändert werden,bevor alles den Bach untergeht.Jugendliche, brauchen viel Aufmerksamkeit, Anerkennung von Älteren menschen,jemanden der Ihnen zuhört und sie respektiert und das zu schätzen weiß, was für eine Leistung der jugendliche erbringen kann, wenn er will.
Ich betreue seit jetzt gut 10 Jahren, ehrenamtlich, zeitweise Jugendliche bei Freizeiten und Veranstaltungen, weiterhin bin ich Jugendbetreuer in einem Musikverein mit einer ganzen Menge Jugendlichen. Was mir immer wieder auffällt ist die Tatsache das es nur einiger wenigen bedarf, um die ganze Gruppe in Aufruhr zu versetzen. Ich setze dann ganz klare Grenzen und breche die Veranstaltung sofort ab, weiterhin sind bei den Veranstaltungen Schimpfwörter ausdrücklich verboten.
Ich habe als allgemeine Sprache Deutsch deklariert, ich dulde es nicht wenn sich einige der Jungs auf Türkisch oder Russisch unterhalten. Was sich auf die Schulnoten im Fach Deutsch wohl mehr als positiv ausgewirkt hat. Genauso habe ich Nationalitäten abgeschafft, ich habe den Jungs gesagt das wir alles Menschen sind und das es völlig egal ist woher wir kommen. Jetzt verstehen sich die Jungs untereinander blendend, ob nun Serben/Kroaten, oder Türken/Kurden.
Zeitweise wurden zwar Proteste von den Eltern laut, aber ich war immer in der Lage das Ganze sachlich zu klären.
Wenn sich die Jugendlichen ernst genommen fühlen und jemanden haben zu dem Sie respektvoll aufschauen können, dann sieht die Welt für die Jungs ganz anders aus.
Schlägereien gibt es hier gar nicht mehr und Streitigkeiten werden vernünftig am runden Tisch ausdiskutiert. Und oh Wunder, die Eltern die vorher groß rumgetönt haben von wegen Ehre und sonstwas,haben sich sogar dafür bedankt das Ihre Kinder sich in der Schule verbessert haben und Ihre Agressionen jetzt in vernünftige Bahnen gelenkt haben.
Hallo Bomba,
bis vor 9 Monaten habe ich intensiv mit diesen "CHAOTEN" im Strafvollzug (Jugendarrest / Jugendstrafhaft) gearbeitet. Sehr anstrengend.
Was mir aber aufgefallen ist, dass einige Straftaten begehen aus Unsicherheit, Angst, Langeweile und Unwissenheit. Ich will damit nichts entschuldigen, aber es ist schon sehr aufschlußreich. Gerade die jüngeren Täter lassen sich noch positiv beeinflussen, zu einigen habe ich noch Kontakt. Ein paar sind wieder im Vollzug, aber einige haben die Kurve bekommen. Das heißt für mich, das positive Einflußnahme doch was bewirken kann. Kinder wollen erzogen werden. Schwierig nur, in den entsprechenden Fällen jemanden zu finden, der das auch gegen Widerstände durchzieht.
Leider gibt es aber auch die ewig unbelehrbaren. Und genau die machen es einem so unendlich schwer, immer die Fassung zu behalten.
Solange es aber Leute gibt, mit denen man konstruktiv diskutieren kann, solange habe ich auch Hoffnung.
@Rabbitail
Hallo Rabbitail,
gut das du nicht immer meiner Meinung bis, das ist es ja warum ich so gerne hier bin, ich möchte auch andere Meinungen zu Themen hören und so mal eine andere Sicht der Dinge bekommen und dann vielleicht auch einmal meine Meinung überdenken oder ändern.
Und du hast Recht, man sollte unsere Jugend nicht verfluchen und wegschließen, man sollte Sie fördern und versuchen Sie auf den richtigen Weg zu bringen. Und das funktioniert nur, wenn bereits im Kindergartenalter viel Wert auf Benehmen und Anstand gelegt wird. Das es immer wieder einige Chaoten dazwischen geben wird, wird sich nicht ändern lassen, aber diese Kinder und Jugendliche brauchen eine ganz andere Betreuung als die "normalen" Durchschnittskinder. Das große Probelm ist nämlich das gerade diese Chaoten, die "normalen" Kinder in schlechte Gesellschaft ziehen und zu Unsinn und Verbrechen anstiften.
Hi Bomba,
ich habe schon einiges von Dir in anderen Kommentaren gelesen. Nicht immer bin ich Deiner Meinung, in diesem Fall aber doch annährend.
In manchen Gebieten herrscht schon Krieg. Ich bin im Rahmen einer Fortbildung vor etwa einem Jahr ein paar Tage mit der Jugendschutzpolizei unterwegs gewesen. Unter anderem Nachts in einschlägigen Gebieten. Ja, es ist Krieg! Das Strafrecht muß nicht verschärft werden. es ist gut so, wie es ist. Es muß nur richtig angewendet werden. Es kann nicht sein, das entsprechende Strafverteidiger immer wieder mit der Nummer "ER HATTE EINE SCHWERE KINDHEIT" oder "ER ZEIGT DOCH TÄTIGE REUHE; ER HAT SICH ENTSCHULDIGT" durchkommen.
Aber wir sollten aufhören, die Jugend so schlecht zu machen. Ich kenne sehr viele junge Leute, die fleißig, ehrlich, höflich und respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen.
Es sind einige, wenige, die den Ruf unserer hervorragenden Jugend versauen.
Wir werden immer Straftäter haben, wir sollten nur offensiver damit umgehen.
Leider mss ich Herrn Gauweiler zum Teil recht geben. Eine Kellnerin ist wirklich wesentlich stärker gefährdet als ein Politiker der wohlbehütet mit Bodyguards und Polizeischutz in seiner Kleinstadt oder in seinem Nobelviertel lebt.
Ich würde gerne mal einen Entscheidungsträger zu mir einladen, dann könnte er mal sehen was die Realität in Deutschlands Großstädten ist! Und wir liegen in der Kriminalitätsstatistik noch nicht einmal unter den ersten Fünf! Bei uns hier um die Ecke gibt es einen Straßenzug der wird das Wolgaschiff genannt, liegt an der Form des Gebäudes und an deren Bewohnern, dort fahren noch nicht einmal mehr Streifenwagen durch!
Normalerweise müsste man um dieses Gebiet wieder sicher zu bekommen die Bundeswehr einsetzen!
Dort wurden bereits mehrere Polizeibeamte zusammengeschlagen und mit Waffen bedroht.
In den Gebäuden wurden Fallen aufgestellt, wie Nagelbretter und angesägte Treppengeländer!
Auch die andere Seite der Stadt ist sehr lustig, da wurden schon komplette Wohnungseinrichtungen vom Balkon auf die Straße geworfen! Der Müll blieb liegen, genauso wie ein kleiner Junge der gerade dort unten spielte! Ich glaube es dauert auch nicht mehr lange, dann wird es hier die ersten Schießereien auf der Straße geben. Eine Dönerbude wurde hier schon von Albanern angezündet!
Manchmal habe ich das Gefühl hier herrscht Krieg! Es muss dringends etwas passieren, ob nun das Strafrecht verschärfen die einzige Möglichkeit ist, wage ich zu bezweifeln!
Wieso,sah er so gefährlich aus? waren keine anderen Menschen mit dir in der bahn,die was hätten sagen können?
Na endlich wieder einen Sündenbock auf den man alles schieben kann. Nachdem Internet und Ego-Shooter nicht wirklich als Universalschuldige zu gebrauchen sind, ist eben wieder die Jugend. Das beste an der Sache ist, dass er Koch sich die Lage selber "erarbeitet" hat, indem er vorher an allen möglichen Stellen der Preventionarbeit gespart hat:
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Als ich in einer Düsseldorfer Bahn war, habe ich gesehen wie ein Fahrgast geraucht und dabei auch noch laute Musik aus seinem Handy gehört hat, das hat mich total genervt aber ich habe mich nicht getrauet ihm zu sagen dass er nicht rauchen oder die Musik ein bisschen leiser machen soll.
Also da muss ich der SPD recht geben.Denn wenn man die Jugendliche,die auf der Straße Gewalt ausüben,einfach so davon kommen lassen,wird die Situation eskalieren,da die Jugendlichen von einer Milden Strafe entkommen werden.Sollen wir Bürger uns nicht mehr vor die Tür trauen,sollen wir uns bei jedem Schritt, den wir auf der Straße machen umdrehen,weil wir befürchten müssen, dass jemand hinter uns steht und uns angreift? Sollen wir nur noch mit Angst durch die Gegend laufen?