183 Bäume werden gefällt und «eins zu eins ersetzt»
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7 KommentareKommentare zu 183 Bäume werden gefällt und «eins zu eins ersetzt»
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Anhand dieses Beispiels habe ich verstanden, was ein "1 zu 1" Ersetzen der gefällten Bäume bedeutet, nämlich dass es kein angemessener Ausgleich ist. Wenn ich dir aus deinem Portemonnaie zehn 50-Euro-Scheine nehme und dir zehn 5-Euro-Scheine zurückgebe, dann sagst du zurecht: He, du Dieb, da fehlen noch 450 Euro. Aber ich sage dann: Nein, Du hattest zehn Scheine und du hast von mir zehn Scheine zurückbekommen. So ist das auch mit den Bäumen. Es fehlt eine Menge des Wertes der gefällten Bäume, die ja nun schon 30 Jahre alt waren. Bis dann die Umweltbilanz wieder so ist wie zuvor, vergehen weitere 30 Jahre. Um einen Ausgleich für einen alten Baum zu schaffen, müssten also weitaus mehr neue, junge Bäume neu gepflanzt werden.
In dem Artikel wird ja vom UKA extra darauf hingewiesen, dass sich die Situation auch für Anwohner bessern würde, da weniger Parkplätze außerhalb des Klinikums-Parkplatzes parken. Ich glaube, dass eher /mehr/ Leute außerhalb parken, und damit den Anwohnern Parkplätze wegnehmen, wenn erstmal der Parkplatz kostenpflichtig ist. Meine Einschätzung der deutschen Lebensweise lässt mich das vermuten. Lieber ein paar Meter gehen und damit ein paar Euro sparen, an sich nicht falsch, aber für die Anwohner wird sich die Parksituation nicht verbessern. Wenn man keinen gemieteten Parkplatz hat, kann man als Anwohner der Kullenhofstraße oder des Kullenhofwinkels nicht mal eben Mittags nach Hause kommen, Einkaufen fahren etc.. Man findet nämlich keinen Parkplatz mehr. Nur am Wochenende und nach 17 Uhr ist das möglich. Abgesehen davon, dass die Leute auch schon die Einfahrten zu den Kullenhofwinkeln zuparken, wo eigentlich eingeschränktes Halteverbot ist. Auf dem kleinen Parkplatz der jetzt schon kostenpflichtig ist, sind hingegen öfters freie Parkplätze zu sehen (wenn auch nicht immer). Ich wäre dafür, dass rund ums Klinikum dann auch eine Anwohnerparkzone eingerichtet wird, auch wenn da komischerweise immer so viele Leute dagegen sind.
Der Vorstand des UKA hält Wort. Alles schön transparent. Die Mitarbeiter werden in einer Email informiert, Presse und Rundfunk berichten. Den Preis für das tolle »Mobilitätskonzept« hat man auch schon bekommen. Jetzt wird gerodet und es werden Fakten geschaffen. In der Zeitung ist die neue Parkplatzeinteilung schon abgedruckt. Da gibt es nur ein ganz kleines Problem: Der Personalrat müsste der Verlegung des Frauenparkplatzes zustimmen. Und das hat er bisher nicht. Muss er aber. Steht im Gesetz. Warum hat er nicht zugestimmt? Weil es offene Fragen gibt, auf die es seit Monaten keine Antworten vom Vorstand gibt. Der muss die aber beantworten. Auch Gesetz. Es fehlen auch noch viele Informationen, die vor einer Zustimmung des PR vorliegen müssen. die bekommt der Personalrat nicht. Sie ahnen es: steht im Gesetz. Das alles kümmert die Herren des Vorstands nicht. Legal, illegal, sch... Man schafft Fakten und baut damit Druck auf. Und schliesslich darf ab März nicht mehr gefällt werden; da wurde wohl die Zeit knapp. Kompliment, gute Taktik. Sollte sich nun der Personalrat als Quertreiber in die Öffentlichkeit stellen? Das ist bei diesem PR nicht zu erwarten. Mit dem (Alternativ-) Vorschlag des Personalrates wollte man sich übrigens nicht beschäftigen. Zur Kenntnis genommen und weg damit. Andere Kliniken werben übrigens mittlerweile mit übertariflicher Bezahlung und Dienstwagen, um Personal zu bekommen; das UKA führt Parkgebühren für Mitarbeiter ein. Bravo!
Die kommt daher, dass alle die Diskussion über den Templergraben im Hinterkopf haben. Natürlich geht man dann lieber gleich vorsichtig mit dem Thema um, bevor das ganze zum Skandal aufgeblasen wird.
Einleuchtend und überraschend rational. Die ungefragte "Grün-Absolution" finde ich auch erheiternd.;)
Eine vernünftige Entscheidung, ziemlich selten.
Aachens grüne Holzhacker-Fraktion schlägt wieder zu. Lustig auch die immerwährenden "Öko-Litanei" der Stadtverwaltung. Jeck ist Aachen das ganze Jahr. Allaaf!