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Jahn sieht Gründe für Rechtsextremismus im Osten auch in der DDR

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Jahn sieht Gründe für Rechtsextremismus im Osten auch in der DDR
 
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    Eingestellt vonam 06.02.12in Politik via open-report.de

    06.02.2012, 06:44 - Frankfurt/Main (dapd). Der Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, betrachtet die Zeit vor 1989 als eine der Ursachen für das Erstarken des Rechtsextremismus in Ostdeutschland.

    "Die Stasi-Akten belegen, dass es in der DDR Rechtsextremismus gab - in der Öffentlichkeit und im Verborgenen", sagte Jahn der "Frankfurter Rundschau". Die Staatssicherheit habe die Zahl rechtsradikaler Skinheads in der DDR auf etwa 1.000 geschätzt.

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    16 Kommentare

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    Kommentare zu Jahn sieht Gründe für Rechtsextremismus im Osten auch in der DDR

     

    TschapajewTschapajewam 07.02.12


    Zero, was hat er denn gesagt? Und welche "falsche(n) Verzerrungen und Unterstellungen" wurden hier gepostet? (Übrigens: Gibt es auch richtige Verzerrungen?) Es leugnet doch Niemand, dass der überdrehte Nationalismus und daraus resultierend der deutsche Faschismus gesamtdeutsche Probleme sind. Und dass es in der Ex-DDR verdeckte Nazis gegeben hat, leugnet auch niemand. Nur der Herr Dr. Frey kommt doch wohl aus dem Freien Teil Deutschlands. Der Herr Wehrsport-Hoffmann ebenso. Die NPD-Ganz-Oberen analog. Und die HIAG wurde "Drüben" gegründet. Und wenn der Herr krokofantile Auswanderer hier Hoyerswerda und Rostock in´s Feld führt, wären ja in diesem Zusammenhang wohl Mölln und Solingen ebenfalls erwähnenswert. In welcher Zonenregion liegen die wohl? Es geht hier um die "Enthüllungen" des Herrn Jahn. Der mit seiner Form der Aufarbeitung inzwischen mehr spaltet als vereint. Der übrigens neben dem Herrn Wiefelspütz auch bereits seinen Vorgänger Gauck mit etwas verhaltener Kritik auf den Plan gerufen hat. Und das will wohl etwas heißen, weil die um die möglichen Folgen bezüglich einer solchen "Gestaltung" der sogenannten "Wiedervereinigung" wissen. Übrigens, les-art, erkläre mir doch bitte mal den Unterschied zwischen dem sowjetisch geprägten Nationalismus in der Ex-DDR und dem unkritisch übernommenen Amerikanismus im Freien Teil Deutschlands. Dürfte doch analoge Arschkriecherei der Unterlegenen gegenüber den Siegermächten sein. Oder?

    Der_PrignitzerDer_Prignitzeram 07.02.12


    Apropos, damit jetzt keiner denkt, ich würde die Existenz von Rechten in der DDR bestreiten. Die gab es sehr wohl. Sicher nicht so organisiert und in der Zahl wie heute, aber es gab sie. Aber 1. ist es Unsinn, zu behaupten, die Stasi hätte deren Treiben tatenlos zu gesehen und 2. gab es ganz unterschiedliche Gründe dafür. Nicht nur so eine Art Protest gegen das System. Ich kenne persönlich einige, die allein wegen rechter Äußerungen in den Knast gewandert sind. Desweiteren habe ich einen guten Bekannten, der schon in den siebziger Jahren keinen Helhl aus seiner rechten Gesinnung machte. Bei dem hatte das familiäre Hintergründe. Der Herr Papa war bei uns im Krieg HJ-Häuptling und hat nach dem Krieg zusammen mit seinen Kameraden einen auf Werwolf gemacht. Wurde erwischt, hat seine Kameraden verraten und wurde wieder freigelassen. Die verschwanden auf Nimmerwiedersehen in Richtung Osten und er selbst lebte bei uns bis in die neunziger Jahre unbehelligt weiter. Und seine Denke hat er dem Sohnemann vererbt. Der ist heute in einer unserer "Volksparteien" und Kommunalpolitiker. Aber ich denke, Herrn Jahn geht es bei seinen "Feststellungen" um etwas ganz anderes. Und das dürfte jedem klar sein, der sein gesamtes Agieren während seiner Amtszeit verfolgt hat. Hab' gestern dazu einen passenden Kommentar gelesen "Ein williger Diener seiner neuen Herren", so muss man Herrn Jahn und seine "Arbeit" wohl sehen. Zum Thema Nazis im Osten sollte man sich vielleicht mal das hier LINK . Wenn mich nicht alles täuscht, wird da auch etwas darüber gesagt, warum es gerade im Osten diese Erscheinungen gibt. Außerdem ist der Unterschied des Umganges mit Neonazis in Ost und West recht interessant.

    Der_PrignitzerDer_Prignitzeram 07.02.12


    Au ja, Achim! Da freu' ich mich jetzt schon drauf! Du musst uns nur vorher rechtzeitig erzählen, wo die Pseudologen untergebracht sind, damit wir dich auch besuchen kommen können. Wir könnten dich dann auch in deinem Rollstuhl zum Therapeuten und wieder zurück in deine Zelle schieben. Na, wär' das was? Is das 'n Angebot?

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 06.02.12


    Laut Protokoll der ermittelnden Behörden,nachdem er zuvor mehrere Tage in Bauzen mit den üblichen Streicheleinheiten verhört wurde

    rote-Tunterote-Tunteam 06.02.12


    Er wies keine Spuren von Gewalt auf.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 06.02.12


    Du schreibst doch immer du hast Kampfstörche,vieleicht haben die sich mit Kasimir über Politik gestritten,mit tödlichem Ausgang,für Kasimir

    rote-Tunterote-Tunteam 06.02.12


    Nene Teufelchen, mein Kater war rot, daran lag es nicht. Ich würde es trotzdem gern wissen, woran er gestorben ist. Hat ihn die Stasi womöglich getötet, oder der KGB? Wurde er vielleicht auch nur angefahren und starb an inneren Verletzungen? War es ein Giftanschlag? Der Verfassungsschutz war es keinesfalls, die lassen ja hauptverdächtige Nazis beim Durchsuchen von Garagen einfach mit dem Auto davonfahren, die Deppen. Die Lachnummer hat ja der senile Ex-Oberhäuptling bei Jauch verraten. Also von denen geht keine Gefahr aus, außer sie selbst, wenn sie sich beim Ausschneiden von Sahras Bildern aus der jungen Welt die Finger abschneiden die Witzfiguren.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 06.02.12


    Soviel ich in Erfahrung gebracht habe hast du am 12.10. 78 zu Hause an einer Rede geübt über den fortschrittlichen Sozialismus im Arbeiter und Bauernparadies und dass bald die ganze Welt ebenso im Luxus schwelgen wird wie die sozialistischen Bruderstaaten,daraufhin hat Kasimir Selbstmord begangen

    rote-Tunterote-Tunteam 06.02.12


    Na das ist mal ne Erkenntniss! Nach 23 Jahren findet Herr Jahn nun heraus, dass es in der DDR Nazis gab. Toll! Wenn er nun noch herausbekommt, woran mein Kater Kasimir am 12.10. 1978 gestorben ist, wäre mir und sicher auch Anderen sehr geholfen.

    kalmarkalmaram 06.02.12


    Als ich 1960 zum ersten Mal nach Leipzig zur Messe kam, stand gegenüber des Hauptbahnhofs ein riesiges Plakat mit der Aufschrift: "Es lebe, blühe und gedeihe unsere fortschrittliche DDR." Mein Kollege sagte nur: "Na, wenn das kein guter Nationalsozialismus ist." Man kann eben kein positives nationales Wir-Gefühl aufbauen, ohne sich rechtes Gedankengut zuzulegen, schon gar nicht in einem Staat, der von einer allwissenden Partei geführt wird.

    im-lesartim-lesartam 06.02.12


    Was für sinnhaltige Kommentare. In jedem Land, unabhängig der politischen Führung gibt es immer auch einen Prozentsatz von Radikalität wie Assozialität aller Schattierungen. Das ist dem Menschen so zu eigen. Und natürlich ist auch in der "sozialistischen Heimat ala SBZ/DDR" der Nationalismus nicht tot gewesen. Schon gar nicht, da er sowjetisch geprägt war. Welch Irrlaube, es könnte anders sein.

    zero5000zero5000am 06.02.12


    Man muss Jahn nicht mögen, ich tue es auch nicht - nur gehen diese hier geposteten Statements total an dem vorbei, was er gesagt hat. Man sollte doch besser lesen, ehe man derartig unsachliche und vor allem falsche Verzerrungen und Unterstellungen von sich gibt. Wäre der Sache dienlicher.

    Der_PrignitzerDer_Prignitzeram 06.02.12


    Abwarten, was Volksgenosse Achim dazu sagt.

    TschapajewTschapajewam 06.02.12


    Kann nach der Sichtweise Jahn nur aus dem Osten in den Westen transformiert worden sein, der Neo-Faschismus. Und versöhnen? Was ist denn das, im Zusammenhang mit der "Deutschen Einheit"?

    Der_PrignitzerDer_Prignitzeram 06.02.12


    Frage mich, wo er die Gründe für Rechtsextremismus in der jetzigen Bundesrepublik sieht? Immerhin geht man hierzulande von ca. 6000 gewaltbereiten Neonazis aus und nicht nur von 1000 Skinheads, wie in der DDR. Ist das nun aus dem Osten in den Westen übergeschwappt? Oder liegt es eventuell in den Parallelen, Antikommunismus, Wirtschaftsssystem usw., zwischen der Bundesrepublik und dem Dritten Reich? Schließlich hat Herr Jahn ja auch welche zwischen diesem und der DDR gesehen. Eigentlich wollte Herr Jahn doch aufklären und versöhnen, geblieben ist nur Hetze.

    TschapajewTschapajewam 06.02.12


    Natürlich! War ja auch nicht anders zu erwarten, dass sich der Herr Jahn auf eine solche Sichtweise hinbewegt. Die Wehrsportgruppe Hoffmann-eine EX-DDR-Gruppe. Die DVU-eine Ex-DDR-Partei. Die NPD-eine Hinterlassenschaft der Stasi. Die führenden Köpfe dieser Parteien-ehemalige SED-Seilschaften. Der Herr Globke-Staatssekretär in einem DDR-Ministerium. Der Herr Filbinger-Vorsitzender des Rates eines DDR-Bezirkes. Die HIAG-eine Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen auf Ex-DDR-Gebiet. Die Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger-eine Organisation in der Ex-NVA oder so Ähnlich. Linientreuer, als sich der Herr Jahn bewegt, geht es kaum noch. Da waren die Klassenstandpunkts-Treuen der Ex-DDR fast Dissidenten dagegen.


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