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Menschenrechtsverletzungen: Türkei muss Strafe zahlen

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Menschenrechtsverletzungen: Türkei muss Strafe zahlen

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Eingestellt vonam 08.01.08in Politik via kurdmania.com

Der Europäische Menschenrechts-Gerichtshof verurteilt Ankara in zwei Fällen zur Zahlung von insgesamt knapp 70.000 Euro. Das Geld geht an die Frau eines verschollenen Kurden und an ein Folteropfer.

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9 Kommentare

Kommentare zu Menschenrechtsverletzungen: Türkei muss Strafe zahlen

 

cludiccludicam 08.01.08


Der Fall vom fast ein Jahr in Untersuchungshaft inhaftiertem Marco aus Uelzen , wohlgemerkt einem Jugendlichen, der lediglich zur untersuchung der ihm zu Last gelegten Tat einsaß und der immer noch auf den Prozeßbeginn wartet , sagt alles aus über
türkische Gerichtsbarkeit und ihrer achtung der Menschenrechte !

SiWanSiWanam 08.01.08


Wir sind ohnehin die letzten, die von solchen Nachrichten etwas mitbekommen. Selbstverständlich sind die führenden Nationen (allen voran die USA) in solche Sachen eingeweiht. Aber so lange die Türkei den imperialistischen Interessen der USA gehorcht, so lange gibt es auch für die USA keinen Grund, ihren strategischen Partner zu kritisieren. Gibt es denn überhaupt noch eine wirksame Organisation, die bei Menschenrechtsverletzungen früh genug eingreift? Die NATO hat da ja offensichtlich versagt (wenn man sich die Konfliktherde in Afrika und die Kriege im Nahen Osten - einschließlich der Türkei - betrachtet).

ottikleinottikleinam 08.01.08


Ich weiß nicht was ihr habt,die Türkei wird ja von der USA gestützt,und ich möchte nicht wissen wieviel Staaten da noch ihre hand schützent darüber halten.Es ist eine Schweinerei und nur 70 000€,da müßten mehrere Millionen fließen.

FleischaugeFleischaugeam 08.01.08


Die Türkei ist ja bald in der EU, dann wird es sowas sicher nicht mehr geben^^

armesarmesam 08.01.08


Für mich ist die Türkei schon längst gestorben!!

SiWanSiWanam 08.01.08


PeterWit,

das passiert in der Türkei öfter. Es gibt etwas, das nennt sich "Tiefer Staat". Dazu gibt es bereits sehr viele Publikationen und Artikel. Viele Intellektuelle und Regierunskritiker fielen dem Tiefen Staat zum Opfer (das jüngste Opfer ist der armenische Journalist Hrant Dink, der sich für eine Aussöhnung von Türken und Armeniern aussprach). So viel sei gesagt: der Tiefe Staat ist die Verflechtung von Regierung, Militär, türkischem Geheimdienst und Mafia. Es wurde bereits öftere Male bewiesen, dass der türkische Staat oder der Geheimdienst private Todesschwadronen oder Auftragskiller engagiert hat. Aber auch da verweise ich auf die zahlreichen Publikationen und Artikel. Man braucht nur mal nach dem Begriff "Tiefer Staat" zu googeln. Es ist unglaublich, wieviele Menschen sie ermordet haben oder einfach verschwinden haben lassen.

PeterWitPeterWitam 08.01.08


70.000 Euro sind viel zu wenig für Menschenrechtsverletzungen. Die türkische Behörde ging einfach zu weit, sie kann doch einen Mann nicht einfach verhaften wenn sie keinen Grund oder Beweis hat, und dann wird man auch noch gefoltert oder sexuell belästigt.

BrodBrodam 08.01.08


Und muss die Türkei für den Marcos Fall auch Strafe zahlen?

Aaliyah89Aaliyah89am 08.01.08


So weit ich weiß, wurde die Türkei in den letzten zwei Jahren ganze 5x vom europäischen Menschenrechts-Gerichtshof verurteilt. Noch eindeutiger kann es ja nicht sein, dass etwas in diesem Land faul ist. Immerhin ist die Türkei ein gutes Vorbild für andere Länder, die sich nun bei den Türken abgucken können, wie sie unliebsame Personen, Regierungskritiker und Oppositionelle loswerden können. Hoffen wir, dass politische Morde, wie sie in der Türkei, Pakistan (Bhutto), etc. stattfinden, bald ein Ende finden. Für die Türkei kann man nur hoffen, dass sie endlich aufhört Milliarden Gelder in das Militär zu investieren und dieses Geld in wichtigere Sachen investiert.


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