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Wirtschaft will Gesundheitsfonds stoppen

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Wirtschaft will Gesundheitsfonds stoppen

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Die Wirtschaft verlangt einen radikalen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik. Nach Industrie und Handel spricht sich jetzt auch das Handwerk für einen Stopp des umstrittenen Gesundheitsfonds aus. Krankenkassen erheben die Forderung ebenfalls - die SPD will davon nichts wissen.

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8 Kommentare

Kommentare zu Wirtschaft will Gesundheitsfonds stoppen

 

digefrdigefram 13.04.08


Gesundheitsfond j a, wenn a l l e entsprechend ihrem Einkommen einzahlen. Es wäre gut, wenn
diese Gelegenheit genutzt würde, die Anzahl der Kassen auf mindestens 10 zu senken !

CamposCamposam 10.01.08


Wer zahlt von den vielen Leistungsempfängern der gesetzlichen Kassen außer den sozialversicherungs-
pflichtigen Arbeitnehmern denn überhaupt Kassenbeiträge? Kaum einer. Was ein Unding ist. Und zu
zu einer unzumutbaren Belastung der Arbeitenden führt. Wenn ärztliche Versorgung "für alle"
zugänglich bleiben soll (absolut nichts dagegen), dann müssen eben auch"alle" über Beiträge dafür zahlen.
Nichts ist umsonst. Sonst hat man ein bankrottes System. Oder man stellt die Versorgung für
Beitragsfreie auf ein staatliches Gesundheitssystem um. Das denn alle finanzieren müssen. Nicht nur
die Beitragszahler der gesetzlichen Kassen, die nun noch stärker abgezockt werden sollen. Alles andere
ist nicht logisch, auch nicht "natürlich". Das ist eine dumm-dreiste Regelung. Nichts weiter.

CamposCamposam 10.01.08


Dass der Gesundheitsfonds tatsächlich Schwachsinn ist, das war selbst den "Reformern" schon bei
der Verabschiedung des Gesetzes klar. Diese Lieblingsidee der Kanzlerin wird verhindern, was das
Krankenkassensystem braucht: Wettbewerb der Kassen. Stattdessen Beitragserhöhungen auf
breiter Front, ein teueres, staatsbürokratisches Verteilungsmonstrum, das aus den Beiträgen finanziert
werden muss, eine Vielzahl überflüssiger Institute und wasserköpfiger Gremien, die mit der Versorgung
von Patienten nichts zu tun haben und nur eine noch größere Zahl fragwürdiger Berater mästen. Wir haben
nach den USA und der Schweiz das teuerste Gesundheitssystem der Welt. In seinen Leistungen aber
stehen wir im internationalen Vergleich am 15. Platz. Total uneffektiv. Schon jetzt ist es so: Wirtschaftlich
arbeitende, meist kleinere Kassen müssen die Hälfte ihrer Beitragseinnahmen an unwirtschaftliche arbeitende Großkassen abführen, die am Tropf der gut arbeitenden hängen. Das wird noch schlimmer
werden.

pipifax123pipifax123am 09.01.08


Ein Schwachsinn, der Gesundheitfonds. Da können wir gleich die über 200 Krankenkassen abschaffen und zu einer Einheits-Kasse übergehen. Außerdem hat noch niemand erläutert, warum eine Einheitskrankenkasse teurer sein soll als derzeit - habe überall schon im Internet gesurft.

freischnauzefreischnauzeam 09.01.08


Das hören wir ungern "mehrere zehntausend Jobs sind in Gefahr"

RabbittailRabbittailam 09.01.08


Hi F5, Du hast natürlich recht, die Gesundheitsversorgung muß weiterhin gewährleistet sein. Aber das sollte nicht zu Lasten des Arbeitnehmers passieren. Überleg mal, wie sehr die Beiträge im Verhältnis zu den Gehältern in den letzten Jahren gestiegen sind. Von Regierungsseite aus muß zunächst einmal dafür gesorgt werden, dass die Misswirtschaft im Gesundheitswesen gestoppt wird. Es ist doch so, dass Du immer mehr Beiträge zahlst, die Leistungen aber immer weiter gekürzt werden. Das kann es nicht sein. Die Kassen sitzen in ihren Palästen, schreiben schwarze Zahlen, und erzählen dem Arbeitnehmer, wie schlecht es ihnen geht. Wenn man mal dabei gehen würde, betrifft nicht nur die Krankenkassen, und den Verwaltungskörper besser strukturieren würde, dann könnten alle wesentlich kosteneffektiver arbeiten. Alle Veränderungen, die derzeit angedacht sind, sind wieder nur halbherzig und nicht zu Ende gedacht.

f5f5am 09.01.08


Natürlich müssen die kassenbeiträge dem lohn angepasst werden. wenn das so weiter geht, herrschen bald amerikanische verhältnisse bei uns..und soweit dürfen wir es nicht kommen lassen. ärztliche versorgung sollte für jeden zugänglich bleiben.

enterhereenterheream 09.01.08


Was wollen die den noch alles ändern? haben wir nicht genug Veränderungen, in Deutschland? Da kommt ja keiner mehr mit? Also man sollte wirklich eins nach dem anderen durch gehen und versuchen zu verändern,aber alles auf einmal? Das geht doch wieder in die Hose? Vor allem, die Gesundheitspolitik, leidet momentan richtig darunter!


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