Alemannia-Rettung: Im Rat wird es eng
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33 KommentareKommentare zu Alemannia-Rettung: Im Rat wird es eng
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Beispiel für Verschwendung von Steuergeldern gefällig? 7,5 Mio EUR für Avantis. Ein seit Jahren ungenutzter Fleck Erde, der auch in den nächsten Jahren ungenutzt bleibt. Da habe ich allerdings keine Kommentare von genervten Bürgern gelesen. Hier motzen doch zum großteil nur die über Alemannia, welche entweder Fussball Scheisse finden oder einen anderen Verein bevorzugen. Ausserdem sind die Infos so dürftig, dass sich m.E. niemand ein sachlich neutrales Urteil bilden kann, welcher nicht direkt mit der ganzen Sache betraut ist. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...
aachen ist eine provinzstadt, was ist daran so schlimm, dass einige personen hier in der stadt meinen, dies mit aller macht verändern zu müssen.
das haben die verantwortlichen damals schon gut gemacht mit der auslagerung des profibereichs in eine gmbh. so haben sie verhindert, dass man sie jetzt für ihre großmannssucht am kragen packen kann. ich habe diesem antrag damals als mitglied nicht zugestimmt, irgendwie hatte ich im urin, dass da was nicht koscher ist. ich konnte es nur damals leider nicht für mich konkretiseieren. jetzt wissen wir ja, wofür es gut war. bei der alemannia aachen gmbh handelt es nach dieser umstrukturierung um ein eigenständiges wirtschaftsunternhemen. jetzt müssen sie damit auch klar kommen. bei dem, was sie stadt nun vor hat, handelt es sich vermutlich um subventionen, die rechtlich nicht zulässig sind, schon gar nicht nach den richtlinien der europäischen union. übrigens, der vergleich mit theater, schwimmbädern etc hinkt gewaltig, da diese betriebe mögliche gewinne an die stadt abführen müssten. die alemannia aachen gmbh würde da im traum nicht dran denken. die vergangenheit zeigt, dass es hier in aachen leider reichlich menschen gibt, in politik und wirtschaft, die meinen, sie könnten hier großmannssucht auf kosten des einfachen bürgers und steuerzahlers ausleben. da sind sie sich übrigens alle gleich, egal, welcher coleur. das der sonnenfürst linden abgelöst wurde, war richtig, allerdings ist der farblose herr phillip kein guter ersatz. er versucht ebenfalls mangelnde kompetenz durch mediale auftritte zu überdecken. armes aachen. ... weiter im nächsten kommentar...
Warum interviewt man Dr.Linden nicht zu diesem Thema? Hier stimmt doch etwas nicht! Ich hinterfrage hier auch mal die Aachener zeitung warum das nicht passiert...
@ steuerzahler: Ihnen ist ein großer Fehler bei der Alemannia unterlaufen. Und zwar, dahinter kommt noch ein GmbH. Stellen Sie sich einmal vor, alle in Zahlungsschwierigkeiten geratene GmbH´s, würden mit den gleichen Forderungen wie die Alemannia GmbH, an die Stadt herantreten. Des weiteren, wie sieht es mit der Bereitschaft sämtlicher Mitarbeiter aus, Lohnverzicht zu üben. Bei der Alemannia geht es nach dem Motto: Gewinne werden privatisiert, Verluste werden solidarisiert. Sollte die Stadt in irgendeiner Weise versuchen, die Alemannia GmbH finanziell zu unterstützen oder kreative Finanzierungen zugute zukommen zu lassen, kann nur gesagt werden, dass dies juristisch nicht haltbar ist.
Lindens Vermächtnisse in Aachen samt Pöstchenvergabe bis in die eigene Familie hinein über Klüngeleien und Seilschaften (auch nach seiner Amtszeit als OB) wären wirklich eine "Aachener Wulff-Affäre"-Recherche wert. Aber da würde manches Pressehaus in Aachen wohl mit in den Fokus geraten. Linden äußert sich zu Tivoli und Alemannia nicht, denn er würde sofort entlarvt werden. Der macht nur noch auf Sympathieträger, unser ach so netter Ehrenbürger. Der hat das Missmanagement an der Krefelder Straße bzw. damaligen Sonnenweg installiert mit seinen Einmischungen und Personalentscheidungen. Solange es um eine GmbH geht wie im Profibereich der Alemannia wird das juristische Konsequenzen geben. Jedes Unternehmen, welches die Insolvenz droht, wäre gut beraten, sich Sicherheiten bei der Stadt zu holen. Und wie oft und wie lange muss der Fan oder Nicht-Fan, der Bürger in Aachen (warum werden nicht auch die Städte in der Städteregion angepumpt?)für Fehler, Ursachen von hochbezahlten Führungskräften, Mitarbeitern und verantwortlichen Abteilungen noch gerade stehen? 2001 schon vergessen? Und all die Jahre zuvor? Übrigens war bei dem Finanzskandal 2001 Linden auch im Aufsichtsrat und hat nichts bemerkt? Das glaube ich dem bis heute nicht! Es reicht! Aachen ist hochverschuldet. Welche Arbeitsplätze gehen bei Alemannia da verloren? Welche positive Werbung macht Alemannia für Aachen?
@ Stefan : Stimme deinem Kommentar 100% zu. Klar haben die Verantwortlichen der Alemannia und die im Umfeld bei der Finanzierung Mist gebaut. a Hier geht es aber doch darum, wie Stadt und Alemannia eine Lösung findet, die für beide gut ist. Zu den Vergleichen mit dem Stadttheater könnte ich noch viele andere Beispiele aufzählen wie zum Beispiel Avantis, Städteregion, städt.Schwimmbäder, Volkshochschulen, Sporthallen, Musikschulen usw. . Auch hier zahlt die Stadt Zuschüsse in Höhe von etlichen Millionen und kaum einer regt sich auf. Aber bei der Alemannia melden sich wohl alle die Fußball nicht mögen zu Wort. Ich hoffe das Alemannia finanziell durch die Stadt gestützt wird, in eine ruhige Fahrbahn kommt, die Kredite über einen längeren Zeitraum tilgen kann und allen wäre geholfen. Die Stadt schenkt der Alemannia anders als dem Theater kein Geld, sondern es geht hier nur um die Gewährung von zinsgünstigen Krediten, die aber nur die Stadt als Kommune erhalten kann. Eine Frage zum Schluß : Wie sieht es eigentlich mit den neuen Toiletten am Rathaus aus, die für mehrere hunderttausend gebaut werden?
Kleiner Einwurf zum Theater: Falls dieser "Betrieb" Gewinn abwerfen würde (...also wirklich theoretisch...) wäre das erwirtschaftete Geld für die Stadt. Falls die Alemannia Gewinn abwerfen würde (...also wirklich nur sehr theoretisch...) würde die Stadt davon nichts sehen.
... Boden:@ Kein Fan...: Aus welchem Grund die GmbH gegründet wurde ist gerichtlich gegenstandslos. Es zählt nur, dass die Alemannia als GmbH geführt wird. So ganz stimmt dies auch nicht, denn die GmbH wurde in mehrere GmbH´s aufgesplittet. Darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Jedenfalls dürfte bei einer Vorteilsnahme der Alemannia GmbH durch die öffentliche Hand, die Prozessfreudigkeit anderer in Zahlungsschwierigkeiten geratener GmbH´s zu Recht steigern, da dann die Erfolgsaussicht fast garantiert wäre. Gleiches Recht für alle.
Standen die Gladbacher auch im letzten Jahr hinter ihrer Mannschaft? Eine Mannschaft zu unterstützen die in der 1. Liga oben mitspielt fällt den Menschen ja auch etwas leichter als hinter einer Mannschaft zu stehen die fast jedes Spiel in der letzten Minute in den Sand setzt. Wobei ich glaube, dass die Mannschaft einfach dem Druck nicht mehr gewachsen ist, dem sie seit der Eskalation der finanziellen Lage ausgesetzt ist. Denn die die das Geld reinbringen sind nun mal die Spieler mit ihren Leistungen und die die es verspielen sind auch die gleichen und jemand der sich die "Pflege" einer leistungsstarken Mannschaft nicht leisten kann sollte es lassen.
als verbeamteter richter ohne präsenzpflicht ist herr höfken in jeder hinsicht auf rosen gebettet. da trifft es sich gut, daß er und seine fraktionskollegen für die folgen ihrer beschlüsse persönlich nicht geradestehen müssen, sondern....genau, wir alle.
Egal welchen Kommentar man liest ich erkenne zwischen Theater und Alemannia keinen Unterschied. Vorhang auf und Volksbelustigung an! Es zahlt der Steuerzahler, bei beiden. Und das bleibt in Aachen auch so.Nur sollten wir beim Vergleichen gerecht bleiben.Wie machen das nur die anderen Profivereine in den Ligen, da gibt es sogar Vereine,die erwirtschaften ein Plus, oder haben fast keine Schulden. Das Theater kann leider nur Gewinne erwirtschaften wenn die Karte 350 kostet, dann geht da keiner mehr hin.So teuer wäre übrigens auch das Ticket für den Tivoli müssten die Zuschaer das Stadion bezahlen. Und die Auslastung des Theaters ist besser als des Tivolis, der steht 28 Tage im Monat leer!!! Ich denke es gibt auch annähernd soviel Theaterfans wie Alemanniafans. Und rechte Idioten gibt es im Theater gar nicht, ausserdem ist das Bier billiger:-) und der Umgang irgendwie kultivierter, und im Winter ist es wärmer. Und macht Euch nichts vor Ihr Fussballfans: Sollte das Theater weiter runtergespart werden bekommt das Geld bestimmt nicht die Alemannia! Tja Fasteloovend ist nah und die Themen immer gleich, irgendwie kann man die Uhr stellen nach diesen Provinzpossen.Apropos Posse, hat jemand diese Sendung "widerlicher tierischer Ernst" gesehen, extrem verdauerngsfördernd...das ist auch Aachen, und das will keiner abschaffen, wieso eigentlich nicht ?
@fass ohne... Der Profibereich der Alemannia wurde nur in eine GmbH umgewandelt damit bei einer Insolvenz des Profi-Bereichs nicht alle anderen Bereiche des Vereins mit in den Abgrund gezogen werden. Außerdem sollten die Vorstandsmitglieder aus der persönlichen Haftung genommen werden. In meinen Augen ist die Aleamannie immer noch ein Verein, der genause Unterstützung bekommen kann wie andere Einrichtungen in der Stadt Aachen. Das Stadttheater zog in der letzten Spielzeit 133.000 Zuschauer bei einer Subventionssumme von ca. 17. Mio. Euro. Das bedeutet einen Zuschuss von ca. 128 pro Besucher. In dieser Größenordnung bewegt sich die Alemannia noch lange nicht. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich mit der kaufmännischen Führung und dem Größenwahn der letzten Jahre nicht glücklich bin.
Kapiert es endlich. Solange Stadtbedienstete und Bürgermeister keinen Eintrit entrichten zahle ich als Bürger ungern........
... Boden:@ Stefan: Ob das Theater die Subventionszahlungen zurecht erhält oder nicht, kann man sich streiten. Ich bin dagegen. Aber die Alemannia ist eine GmbH, ein Unternehmen, das sich am Markt behaupten muss. Da kann es nicht zu finanzieller Vorteilsnahme kommen. Andere in Zahlungsschwierigkeiten geratenen GmbH´s hätten dann alle ein einklagbares Recht.
Die Herren Politiker (und sehr viele der übrigen Kommentarverfasser und Bürger der Stadt Aachen) messen mal wieder mit zweierlei Maß. Einerseits ist es legitim jährlich(!!!) Kultursubventionen (=Zahlung von echtem Geld, also unseren Steuern die durchaus für sinnvollere Dinge verwendet werden könnten) in Höhe von 15.000.000,00 an das Stadttheater mit seiner relativ geringen Besucher- und Anhängerzahl zu überweisen ohne kritisch zu hinterfragen ob man sich diese Ausgaben überhaupt noch leisten kann. Aber andererseits wird dann wochenlang ein riesiger Aufstand gemacht um eine Bürgschaft oder einen Kredit an die Alemannia (Fußball im Stadion ist ebenfalls Kultur, wenn auch in anderer Form)weiterzureichen. Die finanziellen Folgen einer Insolvenz der Alemannia, egal ob 2012 oder 2022, aufgrund von Steuer-, Pacht- und Bürgschaftsausfällen würden für die Stadt dennoch nur einen Bruchteil dessen betragen, was in der Vergangenheit an unsäglich hohen Subventionszahlungen an das Stadttheater gezahlt wurde und in Zukunft wohl auch noch gezahlt wird.
@aachener, du weißt garnicht was Gewerbesteuer sind, sonst würdest Du nicht so einen Stuss hier schreiben. Gerade das Finanzamt treibt die Kohle bis zum Bankrott ein, hier die Gewerbesteuer. Du bist also Arbeitnehmer oder arbeitslos. Sonst wüßtest Du wie das bei Selbständigen und Firmen in Sachen Gewerbesteuer läuft. Sachlich bleiben und was wäre bezahlbar? Das Unvermögen der Alemannia Geschäftsführung in Sachen Kohle? Bleib sachlich lieber @aachener!
@ernuwider : wenn die Firmen ihre Gewerbesteuer zahlen würden wie die müssten, also keine Schlupflöcher nutzen würden, wäre Aachen schuldenfrei. Alles wäre bezahlbar.
Ein Wirtschaftsunternehmen (Alemannia Aachen) muß so geführt werden, dass es unter Strich einen Gewinn abwirft. Es darf nicht von Dilletanten geführt werden und muß sich an den Tatsachen messen lassen. Subvestitionen auf Jahre und Steuerzahlergelder dürfen dazu nicht mehr eingesetzt werden. Spieler, die bis zu 800.000 Euro monatlich (Beispiel Bayern München) verdienen, müssen nicht auch noch (Beispiel Alemannia Aachen) vom Steurzahler bezahlt werden. Der Fans ist der Depp, trägt sein sauer verdientes Geld als Eintritt zum Tivoli und bekommt dafür seit Wochen eine beschissene Leistung vorgesetzt. Die Spieler treiben sich lieber mit ihren Luxuskarossen z.B. im Nachtleben rum, als für gutes Spielergehalt sich die Zunge aus dem Hals zu rennen um Tore und Erfolg zu platzieren. Man ist einfach zu satt
Der Experte, der diesen Artikel verfasst hat, passt blendend zur Alemannia. Ist ja sicher nicht so wichtig, aber die Belastung soll von 5,5 Mio auf ca. 3,7 Mio gedrückt werden (2 Mio Zins+Tilgung + 1,2 Mio Betriebskosten + 0,5 Mio Parkhausmiete) und nicht von 5,5 Mio auf 2 Mio. Vielleicht gibt der Herr Mohne ja die fehlenden 1,7 Mio jährlich dazu. Sind ja nur Peanuts. Ach ja, und die Formulierung zur Fananleihe ist auch Quatsch. Also bitte erst recherchieren und dann Schreiben. Ein paar Buchstaben aneinanderhängen ist einfach zu wenig.