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Stadtbahn: Bürger stellen viele Fragen

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    Eingestellt von
    Alemanne
    am 12.02.12in Unterhaltung via aachener-nachrichten.de

    Aachen. Die Campusbahn ist eines der ambitioniertesten Projekte in Aachen. Die Kommunalpolitik sprach sich (mit Ausnahme der FDP) grundsätzlich dafür aus, die Stadtbahn zu realisieren. Für die Bürger blieben bei dem Entscheidungsprozess allerdings noch viele Fragen offen.

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    111 Kommentare

    Kommentare zu Stadtbahn: Bürger stellen viele Fragen

     

    @Bierwunsch@Bierwunscham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Eine Campusbahn21 wird also den Individualverkehr in den nächsten 30 Jahren nur geringfügig ersetzen können, und der Busverkehr dürfte auch nebenher weiterhin seinen Platz benötigen. Wenn nun diese Campusbahn21 noch einen eigenen Gleiskörper bekommt, der für den übrigen Verkehr ausfällt, wo soll dann der Platz noch herkommen? Wo soll der Platz in der Innenstadt für eine solche Campusbahn21 noch entstehen ohne andere Verkehrsteilnehmer völlig auszuschließen? Ich habe persönlich das Bügeleisen Linie 12 nach Vaals bzw. nach Kornelimünster noch sehr bewusst erlebt und benutzt. Aber dann hat man sie abgeschafft und die Infrastruktur komplett herausgerissen. Jetzt wieder eine neue Infrastruktur zu schaffen, 30 Jahre später, ist nur unter diesen wahrhaft gigantischen Kosten möglich. Die bei einer anderen Lösung sicherlich sinnvoller verwendet wären. Und der Verkehr hat in der Zwischenzeit eine ebenfalls gigantische Entwicklung genommen. Wenn man sich nicht in so ein überflüssiges Prestigeobjekt verrannt hätte. Aber die Stadt Aachen war insbesondere in den allerletzten Jahren einerseits immer in Prestigeobjekte verliebt (und Liebe macht ja bekanntlich blind) und andererseits niemals bereit, Alternativen auch nur zu diskutieren. Sondern man hat immer auf Biegen und brechen seinen Willen durchgesetzt. Immer mit dem Kopf durch die Wand und gegen die Bürger. Aber irgendwann wird die Rechnung präsentiert. Mit Sicherheit. Ich freu mich drauf!

    @Bierwunsch@Bierwunscham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wobei es ja schon abenteuerlich anmutet sich ein Projekt vorzunehmen, an dem andere 90% der Kosten ragen sollen. Und niemand weiß, wie während und nach der Fertigstellung dieser Campusbahn21 die finanzielle Situation Aachens sein wird. Vor dem Hintergrund, dass es nicht bei dem jetzt prognostizierten Anteil der Stadt Aachen bleiben wird. Und das alles nur um ein Prestigeobjekt als Vorzeigemodell zu haben. Mit sehr, sehr vagem Ausgang. Halt als elektr. Eisenbahn für große, dumme Jungs. Halt, weil andere Städte auch so etwas haben. Vor dem Hintergrund, dass andere Städte einen jahrzehntelangen Vorlauf haben und sich teilweise wegen eines solchen Projekts selbst fast in den Ruin getrieben haben (Ruhrgebiet). Aber diejenigen, die heute ein solches Projekt propagieren, möglicherweise einfach nur um sich selbst zu profilieren, brauchen dann die Kosten und die Verantwortung ja nicht zu tragen. Mutti, Mutti, ich will auch so eine schöne Eisenbahn haben wie mein Freund nebenan!! Wie kindisch und im krassen Gegensatz zu den Behauptungen absolut nicht vorausschauend, sondern einfach nur dumm und kurzsichtig! Heute den Templergraben aufreißen, alte geschützte Bäume fällen und für eine Campusbahn21 dann wieder alles neu aufreißen. Na prima. Sehr weitsichtig. Muss man euch lassen! Damit die RWTH eine Elektrische vor der Haustüre fahren hat. Überall, wo sog. Grüne schalten und walten, muss man Angst um jedes Grün und jeden Baum haben!! Aus gutem Grund!!

    @Bierwunsch@Bierwunscham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    In der Schweiz macht man ja schon seit vielen Jahrzehnten gute Erfahrungen mit Oberleitungsbussen, die es ja in Aachen ganz früher auch schon einmal gegeben hat. Aber wie gesagt, der Individualverkehr wird immer die Nase vorne behalten. Damit hat man sich sicherlich allgemein auch irgendwie schon abgefunden. Und überlegt letztlich nur noch, wie diese Verkehrsamt möglichst effizient und intelligent zu steuern ist. Und da gibt es ja auch verschiedene Ansätze, deren Entwicklung man erst einmal abwarten muss. Soweit ich das in Aachen sehe, wird ja z.B. die Feinstaubbelastung in Zukunft weiter ansteigen, weil man sich einerseits scheut, Umweltzonen einzurichten und diese dann auch konsequent zu überwachen und Missachtungen zu ahnden. Und andererseits, weil man dabei ist, den Feinstaub verwirbelnden Luftströmen aus Westen durch den Campus Melaten21 den Weg zu verbauen. Wie dies ja auch schon durch RWTH-eigene Studien vorausgesagt wurde. Die enormen Baukosten für ein Prestigeobjekt wie die campusbahn21 wären besser in ein intellgentes evtl. elektrisch betriebenes Bussystem investiert. Die genannten Baukosten sind einerseits mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geschönt und andererseits werden die tatsächlichen Baukosten genauso um mindestens 10-20% über de prognostizierten Kosten liegen. Wie man das ja immer so erfahren muss. Hamburg macht gerade diese Erfahrung mit seiner Elbphilharmonie. Wer zahlt dann diese Kosten?

    @Bierwunsch@Bierwunscham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Es ist natürlich scheinbar ziemlich geschickt, nicht auf die Vorwürfe einzugehen, sondern nach der Verkehrsentwicklung der nächsten 30 Jahre zu fragen. Die sicherlich auch absolute Experten nicht abschließend und schlüssig beantworten können. Und es ist Fakt, dass die Frage nach der Zukunftsfähigkeit von erneuerbaren Energiequellen, umweltverträglicher Verkehrsentwicklung etc. absolut kein Monopol der sog. Grünen mehr sind. Sondern dass andere Parteien diese Themen längst auch für sich entdeckt und besetzt haben. Wenn die sog. Grünen im Glauben verharren ein Monopol auf diese Themen zu haben, dann zeugt das nur von einem abgrundtiefe Verlust von Realitätssinn. Was man zur Verkehrsentwicklung annehmen kann ist, dass sicherlich der Individualverkehr absolut dominant bleiben wird. Dafür hat er einfach zu viele Vorteile vor dem ÖPNV. Sicherlich wird die Antriebsart sich hin zu umweltverträglichen Methoden entwickeln. Ein Elektroantrieb ist kein Monopol einer Straßenbahn, sondern schon recht bald werden sich elektrische Antriebe für PKW mehr und mehr durchsetzen. Und nicht nur für PKW, sondern sicherlich auch für Busse. Wenn auch dieser Versuch mit akkubetriebenen Bussen in Mönchengladbach vor ca. 20 Jahren relativ kläglich gescheitert ist. Aber auch da wird sich die Antriebsart weiterentwickeln (müssen). Und im Gegensatz zur Tram braucht der Elektrobus kaum besondere Infrastruktur und ist wesentlich flexibler als ein schienengebundenes Beförderungsmittel

    beerwishbeerwisham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Geerkens? Ich geh mal davon aus, dass Sie mir gerade geantwortet haben. Da man hier nicht mir einem festen Namen schreibt ist es relativ schwierig die Diskussionen bestimmten Personen zuzuordnen. Unter welchen Namen haben Sie ihre Meinung hier den kundgetan? Geerkens taucht in dieser Diskussion nirgends auf. Natürlich kann man auch die Argumente für sich stehen lassen und Namen sind dann relativ unwichtig. Dann müsste es aber auch etwas mehr sein als Hass auf die Grünen. Also tun sie mal Butter bei die Fische und erklären Sie wie Sie sich die Entwicklung des Verkehrs in Aachen in den nächsten 30 Jahren vorstellen. Dagegen sein alleine reicht ja nicht. Ziele sind wichtiger.

    @Bierwunsch@Bierwunscham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wenn man sich für Naturschutz einsetzt,ist man ja mit den Grünen völlig falsch beraten. Da dürften wir uns ja wohl einig sein! Den haben die ja schon vor sehr langer Zeit über Bord geworfen. Wen ich wähle und in letzter Zeit auch stets gewählt habe, geht sicherlich niemanden etwas an. Im übrigen kann und möchte ich anderen nicht empfehlen, was sie zu wählen haben. Aber sicherlich nicht die Viererbande, die uns den Campus Melaten21 eingebrockt hat. Ich denke, meine Meinung zur Campusbahn21 habe ich hier schon sehr groß und breit zum Ausdruck gebracht und sie bedarf hier keinerlei Erörterung mehr. Wenn Sie das jetzt noch nicht mitbekommen haben, so ist das sicherlich nicht meine Schuld. Ich weiß nur, dass z.B. durch diese sog. Grünen ein Naherholungsgebiet zerstört, ein ganzes Stadtviertel den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde und durch eine Baudezernentin gelogen, betrogen und vielfach ein gegebenes Wort gebrochen wurde. Ich erinnere hier an eine öffentliche Sitzung des Verkehrsausschusses am 12.03.2009, in der Zusagen zur Kompensation der Verkehrsbelästigung wg. des Campus Melaten21 gegeben, aber nie eingehalten wurden. Ich erinnere an die Plakatierung der sog.Grünen zum Rabenthalweg, anlässlich der letzten Kommunalwahl, in der so getan wurde, als wolle man diesen schützen, obwohl man genauwusste, dass er mit der eigenen Zustimmung mit als erstes platt gemacht würde. Das nenn' ich mal verlogen!!! Und bei dieser Gelegenheit auch gleich über 1.000 Bäume gefällt wurden.

    beerwishbeerwisham 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Geerkens: Wenn Sie sich wieder beruhigt haben, wäre ich mal daran interessiert was Ihre Meinung zu der hier diskutierten Stadtbahn ist. Dass Sie gegen die Grünen und für den Erhalt der Bäume sind ist ja deutlich geworden. Spannend wäre es auch, wenn Sie nicht nur sagen welche Partei man nicht wählen soll. Mit welcher Parteienkonstellation käme man denn Ihrer Meinung nach in Aachen am besten voran, wenn man sich für Naturschutz, eine Verkehrswende und einen Ausbau der regenerativen Energie einsetzt?

    GeerkensGeerkensam 15.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Indem man diese sog. Grünen ins 'Sauerland' schickt, hilft man ihnen ja im Grunde noch. Nämlich sich wieder auf ihre Ideale zu besinnen, die sie vor langer eit über Bord geworfen haben, um ausgerechnet der 'Partei der Besserverdienenden' FDP nachzueifern. und möglichst neoliberal zu werden. Was für unermessliche Flurschäden wurden bereits in Aachen angerichtet, z.B. durch das überflüssige und mutwillige Fällen von tausenden Bäumen durch genau diese sog. Grünen. Die sich darin gefallen, der Mehrheitsbeschaffer der CDU zu sein. Die vor der Kommunalwahl rot-grün propagiert haben und sich dann zur CDU ins gemachte Bett zu legen. Um an den Fleischtrögen der macht bleben zu können ihre eigenen Ideale verraten haben. Und jegliche Bodenhaftung und jeglichen Realitätssinn offensichtlich verloren haben. Und das dann auch noch als visionär und zukunftsorientiert zu verkaufen versuchen. So dass anständige Aachener Bürger auf Bäume klettern müssen um sie vor den Grünen zu schützen. Was für ein Wahnsinn!! Obwohl doch eigentlich der Schutz der Natur originäre Aufgabe dieser sog. Grünen wäre. Wenn sie nicht ihre Ideale verraten hätten. Haben sie aber! Zumindest in Aachen. Und deshalb gehören sie abgestraft. Und in die Wüste geschickt. Deshalb unbedingt zur nächsten Kommunalwahl gehen und diesen sog. Grünen die Stimme verweigern, denn nur eine abgegebene und verweigerte Stimme ist eine gute Stimme!!! Und das möglichst bei jeder anderen Wahl genauso!!!

    FranzFranzam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Hallo, hat das eigentlich jemand auf center.tv Mitte Januar gesehen? LINK

    Michael B.Michael B.am 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    was mich aber bei der nächsten Wahl wundern würde, ist die Tatsache....das die Grünen abstürzen in den Prozenten. Ich denke, dass es ihnen auf die Dauer so ergehen wird wie der FDP. Ich meine wer braucht die Grünen den wirklich??? Was haben die denn was andere Parteien nicht zu leisten vermögen. Hier in Aachen wird es für sie verdammt eng! Also lassen wir ihnen ein paar Träume!

    MichaelMichaelam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    an toli....du bringst es auf den Punkt...Aachen West ist nicht einmal Behinderten freundlich...das hab ich unserem OB auch schon in der Sache geschrieben. Er ist der Auffassung Aachen Rothe Erde und Aachen West ist ausreichend als Kreuzungspunkt zwischen der Campusbahn und der DB. An beiden Bahnhöfen bekomme ich aber nur das eingeschränkte Angebot der DB. Die Verbindung nach Belgien ist überhaupt dort nicht gegeben... Wer plant heute sowas!????

    beerwishbeerwisham 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Über die Campusbahn wird diskutiert seit die Campus-Pläne Gestalt angenommen haben und spätestens seit der neue Oberbürgermeister vor der Kommunalwahl mit der Idee ein modernes, schienengebundenes Verkehrsmittel in Aachen einzuführen, an die Öffentlichkeit ging. Seit dem wurde über Hochbahnen, Seilbahnen, Spurbusse, Straßenbahnen und mögliche Varianten davon diskutiert und in den Zeitungen berichtet. Ich bin Bürger und habe mich an diesen Diskussionen immer wieder beteiligt. Jetzt sind die Pläne konkreter, die Diskussion geht weiter und in den nächsten Monate gibt es immer noch viele Möglichkeiten sich zu beteiligen. Ich finde es gut, dass jetzt endlich mehr Leute ihre Meinung äußern, hätte mir das aber schon vor zwei Jahren gewünscht.

    MichaelMichaelam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich kann dich verstehen....vieles wird in Aachen am oder gegen den Bürger unternommen! Wir können etwas ändern...Bürgerbegehren usw. Ich finde es aber gut, dass wir uns hier sehr sachlich und nicht polemisch angreifen...das fehlt noch...das wir uns wegen so einem Projekt verbal verletzen. Wir alle sollten Bedenken aber auch die Vorteile hier ansprechen. Ich habe meinen Standpunkt deutlich gemacht ich schreibe unter dem Namen Michael, Michael. Bettighofer M. das hat den Grund das ich mal vom smartphone schreibe oder vom PC. Ich nenne bewusst meinen wirklichen Namen, weil ich eben auch das in meinem Namen vertreten will. Ich denke eben, dass Aachen nicht wegen einem Campus, der nicht einmal bis jetzt überhaupt zu erkennen ist ein neues Nahverkehrsystem einführen sollte. Ich denke Aachen braucht wegen seine Nähe zu den Grenzen den Dialog den Nahverkehr mit unseren Nachbarn zu reformieren...Inselsysteme sind bedingt nützlich...nur muss man sie sich leisten können...und zu sagen...wir müssen uns das jetzt leisten aber an andere Stelle ist dann kein Geld da, dass kann es nicht sein...so kann ich jeden Haushalt ausreizen wenn es heißt wir müssen jetzt...ansonsten wird es teuer.

    Ober-SchnulliOber-Schnulliam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Es ist ja schön und lobenswert, dass sich hier so viele Bürger ihre Gedanken zu diesem Campusbahn21-Projekt machen. Außer natürlich einigen sog. Grünen. Wie z.B. Bierwunsch und andere Pseudonyme. Aber letztlich ist diese ganze Diskussion so nett wie auch überflüssig. Denn wie wir unseren augenblicklichen Stadtrat kennen, ist der für logische Argumente absolut unzugänglich und erwägt auch nicht im Mindesten irgendwelche Alternativen. Sondern wie wir unseren Stadtrat kennen, paukt er sein Vorhaben durch, ohne wenn und aber. So als gäbe es die Vorschläge und Bedenken seiner Bürger gar nicht. Das kennen wir ja schon von sehr vielen Fällen aus er Vergangenheit. Das eher gegen die Bürger als für die Bürger gehandelt wird. Eher schon für die RWTH. Insofern eigentlich schade um die Mühe und Worte. Aber es kommen ja auch wieder mal Kommunalwahlen. Und dann schicken wir diesen Stadtrat ins Sauerland, wo er hingehört.

    toli1963toli1963am 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Das Einbinden der DB in das Verkehrskonzept hat offenbar überhaupt nicht stattgefunden, bzw. die Bahnhöfe sind nur als Anhängsel berücksichtigt worden. Wer in Kohlscheid, Rothe Erde oder Eilendorf in eine gut funktionierende Euregio-Bahn einsteigt und in das lebensgefährliche Chaos des Westbahnhofes aussteigt, versteht was ich meine. Nötig wäre eine Lösung die die Chancen der Bahnanbindugn maximal nutzt und den Anschluss an den ÖPNV ( Bus und meinetwegen Straßenbahn ) optimiert. Das Konzept muss verkehrstechnisch optimiert werden, und nicht dahingehend, dass die Menge and Fördermittel maximiert wird.

    beerwishbeerwisham 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich habe überhaupt nichts gegen den Ausbau der Euregiobahn. Auf dem Adalbertsteinweg fahren aber schon heute über 30000 Fahrgäste pro Tag im Bus und am Elisenbrunnen steigen jeden Tag 40000 Leute ein und aus. Wenn Aachen zukunftsfähig werden soll, dann muss die Euregiobahn für bessere Anbindungen in die Region und eine Straßenbahn für besseren ÖPNV in der Stadt sorgen. Wenn dazu noch Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger kommen, dann bewegt sich endlich wieder was in Aachen. Wenn wir an den Konzepten der 1960'er Jahre festhalten fallen wir in der Region immer weiter hinter Maastricht und Lüttich zurück.

    michaelmichaelam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich habe Keime Angst vor einer Entwicklung die man hier munter diskutiert was ich im uebrigen gut find. Man darf aber nicht vergessen das damals rotgruen abgewaehlt wurde. Heute will man einen neuen Anlauf Unternehmen...die buerger von Aachen scheinen dies aber nicht zu wollen. Was ist denn mit den Kosten fuer den Umbau der trierstr???/ soll das Geld mal wieder aus dem Fenster geworfen worden sein???? Die euregiobahn hat 12000 fahrgaeste und bei einer neuen ausbaustufe regt sich nicht so ein wiederstand wie hier. Benken Sie die Situation der letzten zehn Jahre hat sich geaendert. Sollte Aachen in die Haushaltsicherung kommen wegen so einem Projekt...dann ueberlegen Sie bitte die Folgen fuer soziale und Kulturelle Einrichtungen. Wir sind ja jetzt nicht einmal in der Lage den Marktplatz in Brand neu zu gestallten. Wie kann eine Stadt so auf den Campus alleine setzten???? Aachen ist mehr...und den Haushalt zu sanieren waere mal innovativ... Dann haben wir auch Spielraeume.. ein Kilometer eisenbahnstrecke kostet weniger und beintraechtigt weder die Anwohner.Geschäftsleute und den indivdualverkehr

    beerwishbeerwisham 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Michael: Haushalt hin oder her, es gibt Ausgaben, die kann man sich sparen aber man zahlt dann später doppelt und dreifach drauf. Wenn man kleine Schlaglöcher nicht repariert, zahlt man später für große. Wenn man an der Bildung spart, schadet das langfristig der ganzen Gesellschaft. Wenn die Infrastruktur schlecht ist, kostet das viel mehr als die bessere Infrastruktur je gekostet hätte. Eine Stadtbahn ist teuer, keine Stadtbahn ist viel teurer. Sie haben offenbar Angst heute eine Entscheidung zu treffen, die noch in 30 Jahren Geld kostet. Sie übersehen dabei aber offenbar, dass die Entscheidung gegen eine Stadtbahn möglicherweise in den nächsten 30 Jahren nicht korrigiert werden kann und für Aachen viel riskanter ist. Die Euregiobahn ist keine Alternative. Sie fährt zwei mal pro Stunde und kommt nicht da vorbei wo die meisten Leute ein- und aussteigen wollen. Solange die Hauptstrecke der Bahn in Aachen nur zwei Gleise hat, lässt sich dass auch nicht ausbauen.

    michaelmichaelam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Fakt ist die Stadt ist klamm bei Kasse. Haushalt und Co. Sollten erstmal in Ordnung gebracht werden. Warum in aller Welt will man jetzt nur weil foerdergelder in Aussicht stehen...die ganze Stadt aufreißen????? Nachher.kommen die laufenden kosten und die werden nicht gefördert...wer nur auf foerdermittel schaut wird am ende feststellen..das sowas kurzfristig ist. Man kann so ein Projekt anfangen....wenn die Finanzierung ueber den Tag x nicht steht. Alternativen gibt es...die hab ich hier schon erwaehnt

    michaelmichaelam 14.02.12via Aachener Zeitungsverlag


    Fakt ist die Stadt ist klamm bei Kasse. Haushalt und Co. Sollten erstmal in Ordnung gebracht werden. Warum in aller Welt will man jetzt nur weil foerdergelder in Aussicht stehen...die ganze Stadt aufreißen????? Nachher.kommen die laufenden kosten und die werden nicht gefördert...wer nur auf foerdermittel schaut wird am ende feststellen..das sowas kurzfristig ist. Man kann so ein Projekt anfangen....wenn die Finanzierung ueber den Tag x nicht steht. Alternativen gibt es...die hab ich hier schon erwaehnt


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