3.9Stadtbahn: Bürger stellen viele Fragen
Eingestellt vonAlemanne
am 12.02.12in Unterhaltung via aachener-nachrichten.de Aachen. Die Campusbahn ist eines der ambitioniertesten Projekte in Aachen. Die Kommunalpolitik sprach sich (mit Ausnahme der FDP) grundsätzlich dafür aus, die Stadtbahn zu realisieren. Für die Bürger blieben bei dem Entscheidungsprozess allerdings noch viele Fragen offen.Auf aachener-nachrichten.de weiterlesen
Kommentare zu Stadtbahn: Bürger stellen viele Fragen
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und wer sagt eigentlich das die ASEAG der Betreiber wird! So ein Projekt muss in der EU ausgeschrieben werden...wer finanziert dann das Defizit quer??? Die APAG oder die STAWAG so einfach ist da alles nicht!
Was wird geschehen wenn die Campus-Bahn kommt: Der Betreiber wird das Angebot der Buslinien reduzieren. Die Taktzeiten verlängern sich auf der Achse wo die Bahn fährt, weil eine Bahn in einfach oder Doppeltraktion mehr Menschen transportieren kann. Zum einen würde mich mal interessieren ob die heutigen Linienbusfahrer keine Zukunftsängste haben wenn die bahn kommt.
Vor über 40 Jahren dachte man mal, Aachen hätte einen Vorteil, wenn man statt Straßenbahnen voll auf Autos und für den Rest, der nicht anders kann auf Busse setzt. Unter diesem Konzept leiden wir bis heute. Aachen hat jetzt die Chance es besser zu machen. Aachen ist damit schon fast zu spät. Die meisten vergleichbaren Städte haben bereits Straßenbahnen und hängen uns immer mehr ab. Dort fahren moderne, leise, saubere und auf lange Sicht billigere Bahnen während wir laute, unbequeme Dieselstinker haben. Dass muss sich ändern und zwar genau auf der Strecke in die Innenstadt wo die meisten Leute unterwegs sind.
Hat mal einer der Anwesenden versucht morgens um 8 oder nach Schulschluss mit einem Bus über den Adalbertsteinweg zu fahren? Oder alternativ Linie 33? Oder mal auf die Hörn? Wer keine Ahnung hat....
Franz du hast Recht...Aachen ist überschaubar! Man erreicht alles gut zu Fuß sei es von der Schanz oder dem Hbf ist man schnell in der Stadt auch Aachen West liegt günstig...könnte nur aufgewertet werden, da noch nicht mit Fahrstuhl für Menschen mit körperlichen Einschränkungen hergerichtet.
eine Trierstr. die einspurig ist, kann niemals die Verkehre abwickeln. Wie soll das alleine mit den Lieferverkehr aussehen??? Wie sollen die Bäckereien usw ihre Waren bekommen?? Dazu kommen die Querverkehre. Hier wäre die Freunderlandstr, Nordstr, usw zu benennen. Rückstaus sind die Folge. Diese führen dann zu einem erhöhten C02 Ausstoß! Wo bitte ist jetzt da die Ökobilanz der Straßenbahn?? Die bleibt doch glatt auf der Strecke!!! Nein wer sich mit dem Thema befasst, der kann nur noch den Kopf schütteln. Naja im Super C haben die erstmal Kontra bekommen...Brand wird ein Hexenkessel für die!!!
an Martin. Fördergelder sind Steuergelder. Sollten Aachen Gelder bekommen ist das die eine Seite. Was nützen mir Fördergelder, wenn ein Projekt am Ende den Haushalt ruiniert und für soziale Einrichtungen usw kein Geld mehr da ist...dann wünschten wir uns das es nie soweit gekommen wäre. Schauen sie sich Aachen an! Ich finde die Stadt verliert immer mehr an Charme. Ich habe keine Lust in einer Stadt zu leben die nur noch den Campus ( der ja auch schon wieder für Wirbel sorgt) zu kennen und dann noch aus Baudenkmälern besteht. Wir können es nicht jedem Recht machen. Dennoch sage ich, der Nahverkehr soll ausgebaut werden. Dann aber mit bestehenden Systemen die sich bewähren. Diese auszubauen sollte das Ziel sein. Würselen ist noch ganz weit weg. Die wollten damals schon keine Euregiobahn...wer sagt das sie jetzt die Stadtbahn wollen. Würselen hat die gleichen Probleme mit dem Haushalt. Franz hat recht....die Bahn am Kaninsberg...wer will dahin??? Alles eben nicht durchdacht....Hauptsache Kohle abgreifen!!! Ein Haltepunkt am Campus auf der Strecke Aachen - Mönchengladbach wäre sinnig. Durch das Re Netz bestehen Verbindungen nach Heinsberg und Mönchengladbach. Die Euregiobahn deckt den Bereich Hezogenrath - Alsdorf ab in diese Richtung. Eschweiler - Weisweiler und Düren werden ebenfalls abgedeckt. Dazu das Re Netz in Richtung Köln. Bleibt nur noch der Süden...den über die alte Vennbahnstrecke bis Walheim dann wäre ein Netz geschaffen was die gesamte Städteregion abdeckt.
und was passiert, wenn der fördertopf ausgeschöpft ist, aber die campusbahn noch nicht fertig ist? wer kommt dann dafür auf? all die, die so sehr gerne eine campusbahn hätten?
@ Martin: Ihre Fragen kann man nicht alle beantworten. Aber ein Versuch meinerseits. Im Bereich des Westbahnhofes wäre in Haltepunkt in Höhe des Pariser Ring denkbar. Für meine Begriffe ist Aachen recht übersichtlich, die Entfernungen Bushof/Elisenbrunnen/Rathaus/Dom Richtung Klinikum/Vaals zeitmässig mit dem Bus gut zu erreichen. Würselen: Laut der Infoseite soll Würselen erst nach 2019 angeschlossen werden. Da ist der Fördertopf schon zu und ob die Verbindung die am Kaninsberg endet (im Nirvana) jemals kommt, kann niemand heute sagen. Da ist/war das Konzept der Euregiobahn mit Erschließung Würselen-Markt schlüssiger. Was man heute sagen kann ist: Die Campusbahn muss bis 2019 ans laufen kommen, weil sonst der Fördertopf zu ist. Deshalb möchte man das Projekt quasi durchpeitschen.
"Eine Prognose zeige, dass der Verkehr dort mit einem Fahrstreifen zu bewältigen sei" die Triererstr wäre mit einem Fahrstreifen zu bewältigen? Wer soetwas behauptet, gehört umgehend ins Alexianerkrankenhaus eingeliefert. Zwischen Aachen und Brand ginge es nicht mehr vor- und rückwärts. Und zwischendrin, eine Stadtbahn, die den Verkehr zusätzlich blockiert. Was für eine hirnverbrannte Idee, diese Stadtbahn!
Sie sprechen mir und vielen Aachenern aus dem Herzen! So "nett" wie dieses Projekt zu sein scheint, wer glaubt den das wir diesen teuren Aufwand noch brauchen sobald die Studentenzahlen mittelfrisig wieder sinken? Und zählen die ganzen demographischen Prognosen auf einmal nicht mehr das auch in Aachen die Bevölkerung wieder abnehmen wird?
Offene Fragen ... klingt wieder wahnsinnig ausgegoren.
Wenn ich Herr Sistenich wäre, ich würde mir auch im stillen die Hände reiben. Leider hat er es versäumt, wie in der Ursprungsplanung vorgesehen, die Euregiobahn über Alsdorf und Würselen Richtung Aachen weiter zu entwickeln. Da drohen nun zwei Unvollendete Bahnen. Schade. Daher wenn sich die Möglichkeiten bieten, das Geld in den Ausbau der Euregiobahn stecken. Auch noch was: Es sollen ja am Templergraben die Bäume gefällt werden für diesen "Shared Place". Wenn dieser dann fertig ist, reisst mann wieder alles auf für die Campusbahn. Verrückte Welt....
kern, an der sache ist doch nicht die stadtbahn an sich, sondern der fördertopf, der aus brüssel winkt. würde man eine transrapidstrecke fördern, wäre so mancher öcher dafür. also, so schön der batzen geld auch wirkt, den man durch den fördertopf bekommen könnte, stellt sich die frage, ob die folgekosten, ergo, die laufenden fixkosten die stadt aufbringen und tragen kann. und wer kann in 10 jahren eine neue tram kaufen, wenn die alte ausrangiert wird. die stadt aachen vielleicht. wer von den befürwortern glaubt denn das???????
Warum keinen Kleinbahnhof Campus Melaten bei EON Research Center???
Michael, ok, angenommen, man verwirft das Projekt und setzt als kleine Lösung Ihre Idee für die Brander um. Dann bekommen die Bewohner von Brand, Kornelimünster etc. einen besseren Anschluss an den Hauptbahnhof. Was ist mit dem Rest? Wie wird die Innenstadt an den Campus und Klinikum angebunden? Was ist dann mit Würselen und Vaals? Mehr Busse in die Innenstadt? Der Elisenbrunnen ist doch jetzt schon voll. Wie wird das Konzept der Elektromobilität einschließlich der Ladestationen in die Euregiobahnen integriert? Last but not least: gibt es hierfür Fördergelder und wird es für Aachen nicht noch teurer, wenn diese ausbleiben? Und ja, ich bin sehr dafür, dass Aachen sich darum bemüht, Fördergelder zu bekommen, wenn es sie gibt. Warum sollen meine Steuergelder denn woanders hingehen, wo eventuell das gleiche gebaut wird?
Ein Flughafen auf dem Marktplatz und die Terminals auf dem Katschof wäre eine Alternative. Dann wäre auch das Problem mit der Freitreppe vom Tisch. Größenwahn und Prestigesucht statt nachhaltiger Stadplanung... Übrigens dürften die Studentenzahlen bereits wieder zu sinken beginnen, ehe auch nur einer dieser schönen neuen Elektros durch Aachen tuckert. Es gibt nicht einen einzigen schlüssigen Punkt, der für diese Campusbahn spricht. Wenn sich dieser städtebauliche Wahnsinn jetzt auch noch durchsetzt, dann kehre ich nicht als Einziger Aachen den Rücken und ziehe nach 40 Jahren fort. Ich lasse mich durch die RWTH und die Marionetten im Rathaus nicht mehr länger meiner Lebensqualität berauben, nur weil jetzt auch noch ein paar Studenten zu faul zum Radfahren oder Laufen sind. In Aachen ist nahezu alles fußläufig erreichbar und das Busnetz ist gut. Verbesserungswürdig, aber trotzdem gut. Übrigens ist die Kapazität der ASEAG-Busse mit dem teilweise widersinnigen Fahrplan noch längst nicht ausgeschöpft. Wann wird denn endlich mal angefangen, Schulden abzubauen und zu sparen? Vielleicht kann man sich dann solche Spielereien irgendwann wieder leisten. Heute aber haben weder Gemeinden und Länder, noch der Bund Geld für sowas. Aber verpulvert wird das, was man nicht hat trotzdem? Schilda lacht und grüßt....
Was hier von sog. Grünen als Weitsicht und Schonung von Ressourcen verkauft wird, ist nichts weiter als schon lange verloren gegangener Realitätssinn. Und das auf Kosten der Bürger. Übrigens reibt natürlich ein Herr Sistenich und sein AVV im Stillen die Hände. Bekäme er doch von den Bürgern NRWs ein Prestigeobjekt wie die Campusbahn21 vor die Türe gesetzt zur eigenen Profilierung. Und die durch diese Campusbahn21 selbstverständlich entstehenden Defizite kann dann auch wieder der Bürger zahlen. Denn mit den unüberschaubaren Baukosten für dieses Projekt ist es ja nicht getan! Der Betrieb kostet viele weitere Millionen. Defizit des AVV! Und die Reihe derer, die sich durch ein solches unsinniges Projekt selbst gerne profilieren wollen, oder einfach nur eine große elektrische Eisenbahn zu spielen geschenkt bekommen wollen, ist endlos. Darüber mag sich hier ein jeder selbst ein Bild machen unter diesem Gesichtspunkt. Aber wir Aachener müssen dabei nicht auch noch unbedingt mitmachen. Machen wir die Campusbahn21 zum neuen Bauhaus und zum Waterloo der sog. Grünen! Die doch so gerne Natur und Umwelt vernichten, weil ihre ehemaligen Prinzipien sie einen Dreck scheren.
Die übersehen ein paar Tatsachen! Rot/Grün wurde wegen dem Projekt vor 10 Jahren abgewählt! Heute haben wir eine ganz andere Ausgangssituation: Die Stadtkassen sind leerer und auch der Bürger der vor 10 Jahren das alles nicht wollte, will es heute bestimmt auch nicht!!! Die Trierstr wurde in vier Jahren!!! Völlig umgebaut! Scheinbar für unsere Politik kein Thema mehr! Die Euregiobahn wir ausgebaut! Baesweiler prüft den Anschluss an das Netz. In Heinsberg - Lindern geht man dazu über und reaktiviert die alte Strecke mit Oberleitung. Überall werden alte Strecken wieder aufgemacht. Nee nur in Aachen kommt man mit alten Geschichten...die damals schon niemand wollte. Lieber Politiker und Visionäre...wach werden!!!!!! Baut die alten Strecken wieder auf und gut ist! Nur bitte nicht die ganze Stadt auf links drehen!!!
Es ist schon ziemlich verwunderlich, dass eine Partei sich darin gefällt, nicht nur in einem Atemzug mit einer neoliberalen Partei der Besserverdienenden genannt zu werden, sondern auch das Schoßhündchen und der Fußabreter der RWTH zu sein. Und gegen die eigenen Bürger zu agieren. Und gegen die Natur. So dass Bürger auf Bäume klettern müssen, um sie vor den sog. Grüne zu schützen. Was ist das für ein abartiges Selbstverständnis? Wieviel Drogen muss man dafür bereits konsumiert haben. Oder wieviel Bodenhaftung muss dafür in der Vergangenheit bereits verloren gegangen sein? Bei diesen sog. Grünen in Aachen offensichtlich tonnenweise. Wer sich hier die Kommentare der sog. Grünen durchliest, kann zu keinem anderen Ergebnis kommen. Deshalb ist es allerhöchste Zeit, diese sog. Grünen bei jeder Gelegenheit wieder auf den Boden der Realität zurückzuschicken. Durch Verweigerung der Stimme. Übrigens, würden neben dieser Campusbahn21 ja auch noch die Busse fahren. Wo sollen die dann noch hin? Wahrscheinlich auf die Freiflächen, die durch das Fällen aller Bäume in Aachen entstehen sollen. Im Stadtpark und im Westpark sind da noch viele Betätigungsfelder für eine sog. Grüne Umwelt- und Baudezernentin! Da kann man noch viele Bäume fällen und sich wohlfühlen dabei!