3.769

Artikel Immer wieder Dresden

x 13
 
 
Immer wieder Dresden
 
  •  

    x 0
  •  

    x 0
  •  

    x 7
  •  

    x 2
  •  

    x 4
    Immer wieder Dresden

    Dieser Kommentar der Republikaner in der Anlage ist der Richtige. Nur so läßt sich Dresden als Mahnmal des Schreckens wie auch Hiroshima im Bewußtsein der Menschen, auch im Hinblick auf die Notwendigkeit Europas eine Art Einigung zu entwickeln, erhalten. Dresden darf von keiner politischen, ideologischen oder sonst wie gefärbten Seite dem Mißbrauch anheimfallen. Auch keiner beeinflußten Historikerkommission, die durch das Herunterrechnen und beschönigen die Zahl der Toden, diese Masse von Toten letztendlich der Verniedlichung zuführt. Die Zahl 350.000 steht durch die Menschen, die es überlebt und bezeugt haben im Raum und wird der Wahrheit doch sehr Nahe kommen.

    Siehe auch:
    Dresden: Wider den Mißbrauch der Toten (entnommen: Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle)

    Rolf Schlierer: „Linke Inszenierungen zum ‚Kampf gegen rechts’ haben beim Gedenken an die Opfer dieses Kriegsverbrechens nichts verloren“

    Der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer kritisierte die fortgesetzten Versuche von Kirchen, führenden SPD- und Grünen-Politikern und gewaltbereiten Linksextremisten, den Jahrestag der Vernichtung Dresdens durch anglo-amerikanische Terrorangriffe für politische Propaganda zu instrumentalisieren. Das Andenken der Opfer dieses Kriegsverbrechens dürfe nicht für rituelle „Kampf gegen rechts“-Inszenierungen mißbraucht werden. Die Größe des Gedenktages fordere statt tagespolitischer Rituale den Mut zur ganzen historischen Wahrheit und zum würdigen Gedenken, bei dem die Opfer im Mittelpunkt stehen sollten.

    Schlierer erneuerte die Forderung der Republikaner nach einem in nationaler Verantwortung zu errichtenden zentralen Mahnmal als würdiger Gedenkstätte für alle zivilen deutschen Opfer von Krieg, Vertreibung und Bombenterror. „Es darf keine Opfer erster und zweiter Klasse und auch keine Verharmlosung von Verbrechen der ehemaligen Kriegsgegner geben“, forderte Schlierer. „Historische Wahrheit ist unteilbar und muß die Grundlage für eine dauerhafte Versöhnung bilden. Dazu gehört auch, daß die eigenen Toten angemessen gewürdigt werden. Daran hat es bis heute gefehlt.“

    „Kein Verbrechen der einen Seite kann Verbrechen der anderen Seite entschuldigen“, sagte Schlierer. Das gelte in beide Richtungen. Wer den Vernichtungsangriff auf Dresden mit nationalsozialistischen Untaten zu rechtfertigen versuche, betreibe zynische Aufrechnung und verhöhne die Opfer. Deshalb müsse dem Versuch, mittels einer sogenannten Historikerkommission die Zahl der im Feuersturm des Februar 1945 umgekommenen Zivilisten herunterzurechnen, ebenso entschieden entgegengetreten werden wie jedweder Relativierung von NS-Verbrechen.

    kommentieren

    Kommentare zu Immer wieder Dresden