4Zu teuer: Rock-Traum im Park «beerdigt»
Eingestellt vonDr. Seltsam
am 21.02.12in Unterhaltung via aachener-zeitung.de Aachen. Hinter mächtigem Gemäuer an der Bismarckstraße reifen bekanntlich die Pläne der Frankenbu(e)rger zur Schaffung eines neuen Kulturzentrums. Unter den Zinnen der Frankenburg ist die durchaus traditionsreiche «Bürgerinitiative» eines engagierten Einzelkämpfers unterdessen notgedrungen «beerdigt» worden.Auf aachener-zeitung.de weiterlesen
Kommentare zu Zu teuer: Rock-Traum im Park «beerdigt»
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Schade, dies war immer ein Highlight im August. Die Stadt Aachen könnte Kultur auch anders fördern und dieses Festival nicht sterben lassen. Aber studierte Köpfe denken leider sehr oft anders als der "normale" Bürger. Nichts desto Trotz, danke Herbert für die vielen Festivals im Zeichen der Burg die Du uns geschenkt hast. Gruß Guppy :-)))
Wen hat das Musikereignis denn in den letzten Jahren angesprochen? Die sowieso im Park rumhängen, die Szene mit SixPack im Jäckchen und ein paar Alt68er, die an dem Tag auf ihre getrennt lebenden Kinder aufpassen. Eins hatten sie alle gemeinsam, sie waren schon vorher angetrunken. Was soll sich denn da für einen Invstor/Sponsor lohnen?
Ja was denn nun? Ist er ein Alt-68er oder ein Deutschlandflaggenraushänger? oO @Bernd - dass selbst mit 500 nichts gelaufen wäre, ist schon klar. Das Unding ist einfach, dass man ihn mit 500 abspeist und nicht DEUTLICH mehr zur Verfügung stellt für ein Event, das weite Teile der Bevölkerung anspricht, aber man im gleichen Atemzug Millionen in ein anderes, für einen extrem geringen Interessentenkreis steckt. DAS stößt mir persönlich extrem übel auf.
Das, was "Egal" schrieb, passt zu den Aachener Ömsöns-Lömmele. Ich hab dort auch schon jemand mit der Thermoskanne am Glühweinstand entdeckt.
Schade, aber bereits in den letzten Jahren zu befürchten. Wobei sich die Besucher mal an die eigene Nase fassen sollten. Herbert finanzierte das alles über den Getränkekonsum, das war und ist wohl jedem klar. Trotzdem sah man bei den Konzerten eine Vielzahl von Leuten die Ihr Bier vom supermarkt oder Frittenbude michtbrachten, sogar Kistenweise, weil es ja soviel billiger war als an der Theke. Dies waren nicht nur "Randgruppen" ohne Geld auch Leute die nach meiner Einschätzung durchaus in der Lage sind Thekenpreise zu zahlen. Denke letztlich hat diese Schnorrer-/geiz ist geil Mentalität mit zum Aus beigetragen.
Alles was Aachen in den letzten 20 Jahren kulturell so lebenswert machte geht auch durch die engstirnige Bürokratie Aachener Verwaltungsverhinderer langsam zu Grunde. Menschen mit Ideen Mut und Tatkraft wird einfach die Lust genommen.
Auch wenn ich zustimme, dass man Geld besser anlegen kann als in Kulturveranstaltungen für die oberen 10000: Es stimmt nicht, dass es hier an 500 Euro scheitert. Im Artikel steht doch, dass es sich selbst mit dieser Unterstützung nicht lohnen würde: "Aber selbst wenn sich dies - mit jeder Menge nervenaufreibendem Papierkram - noch einmal bewerkstelligen ließe, rechne sich das Projekt nun einmal nicht, meint Herbert Senden"
Einem Deutsch-Flaggenhisser auf dem Boxgraben sollte man die Unterstützung verweigern. Das ist Unkultur von gestern und hat mit (den meisten) Hardrockern von heute nichts zu tun.
@wegmit68er - Ich bin ja der Allerletzte, der die Alt-68er verteidigt, aber was zum Teufel hat für alle öffentlich zugängliche Live-Musik damit zu tun?! Fragen Sie in jedem Moment, den sie mit irgendwem teilen, welche politische Position oder Verblendung dahinter steht? Wenn ja, dann mein Beileid. Es geht hier einfach darum, dass diese Stadt anscheinend einen ganzen Haufen Kohle hat, um es mit beiden Händen aus dem Fenster zu schmeißen, das allerdings nur eine verschwindende Minderheit an Bildungsbürgern nutzt. Dass im Gegenzug ein Highlight für ALLE Menschen Aachens verschwindet, DAS ist ein Grund sich aufzuregen! Nicht, wie oder was der Organisator vor sich hin denkt. Das nämlich - mit Verlaub - sollte der Allgemeinheit am Arsch vorbei gehen.
Gut so! Keine weitere Steuergelderverschwendung für diese Alt-68er-Fritzen! Die A. Schwarzer mit müssen wir weiterhin durchfütterrn UND ertragen!
Hallo Herbert ich danke Dir dafür das ich auf einem Deiner legendären Festivals mit meiner Band spielen durfte. Du bist für mich einer der letzten Stadtindianer. Merssie.
auch wenn ich herr senden für das was er die letzten 20 jahre gemacht hat respektiere und schätze und mich bedanke muss ich doch sagen das die angeblichen hochklassigen kombos doch eher 4 klassig waren und mann diese auf jedem billigen stadtfest in ganz brd hat sehen können. vielleicht gibt es ja jemanden der es schafft das festival neu zu beleben und mit inhalt zu füllen.
Die Unternehmerin A. Schwarzer in Köln bekommt viermal 150.000 p.a. für ihren vertrockneten Sauerampfer im Turm von der Bundes-Familienministerin Schröder als Förderung von Kulturgut. Bitte dort anfragen wg. politischer Ausgewogenheit.
danke herbert, für die tollen festivals, es war immer wieder schön. schade, dass hier nun auch wieder ein stück aachener kulturgeschichte zugrunde geht, dass bis dato immer noch ohne gewinnabsichten und eigennutz ausgerichtet wurde, sondern der guten sache diente, musikfans und smoit menschen zusammenzubringen. 10000 kosten sind aber leider für die stadt aachen nicht zu tragen, das sehe ich schon ein. wieviel kosten die luxoriösen empfänge bei ob phillip zu karneval o.ä. (was zum elitären privatvergnügen einiger weniger zählt) noch gleich....? aber für die krawattenträger ist das natürlich machbar, die zahlen ja auch mehr steuern als die langhaarigen gastwirte und sein kunden, verständlich, diese suv-fahrenden herrenmenschen haben nunmal einfach einen höheren gesellschaftlichen status, als jmand dermi ner alten klapprigen ape seine getränke holen fährt. das sind die neuen zeiten, das muss man verstehen... NICHT!
... ein liebenswertes Stück Aachen weniger. Von solchen Veranstaltungen wie sie in einer Stadt dieser Größe gang und gäbe sein sollten, gibt es hier eh viel zu wenig.
500 für ein Musikfestival das durchaus Menschen zusammen bringt die nicht unbedingt die Gewinner in unserer Gesellschaft sind und tausende für Veranstaltungen mit gesellschaftlicher Priorität die von ein par wenigen Besuchern aufgesucht werden. Den Rest verbraten die Museumsleiter der Aachener Museen mit ihren Reisen und überzogene Spesen. Das Frankenberger Musikfestival von Herbert Senden ist durch nichts anderem zu ersetzen, auch nicht von diesem September-Blödsinn.
Danke Herbert für all dein Tuen In diesem Stadtrat gibt es eben andere Prioritäten als Kultur live für Familien mit kleinem Geldbeutel, z.B.den Abschied des Karnevals feiern mit einem üppigen Buffet im Stadttheater.Die Grünen werden bestimmt noch Bäume retten am Klinikum,oder sind die weg ?Da haben die ja Geld gespart für Einsatzkräfte,hätten sie eigentlich für ein Konzert in ihrem Klientelviertel,ach lassen wir das.
500 (!!!) für ein kleines Musikfestival, mehrere Mio für ein Stadttheater, das davon lebt, dass Schulkinder hinein gezwungen werden und ein paar Besserverdiener ihre subventionierten Karten weiter preiswert erhalten können. Willkommen in der kulturellen Gerechtigkeit, meine Damen und Herren.