Schmidt will höhere Kassenbeiträge verhindern
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17 KommentareKommentare zu Schmidt will höhere Kassenbeiträge verhindern
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Ein Freund von mir hat einen Bandscheibenvorfall in der Schweiz erlitten. Wurde von einem
Neurochirurgen erfolgreich operiert und ist anhaltend beschwerdefrei. Der Schweizer Mediziner
lehnte die deutsche GKV-Versichertenkarte ab und stellte eine Privatrechnung von 500 Franken.
Die deutsche Kasse erstattete 11 Euro. Das war der Satz, den der Arzt in Deutschland erhalten hätte.
Welches System ist nun das bessere? In welchem System wurde dem Patienten effektiv und kurzfristig
geholfen? Welches ist unter dem Strich das kostengünstigere?
ES IST UNVORSTELLBAR, ICH HABE MIT EINEM AKUTEN BANDSCHEIBENVORFALL FAST EIN HALBES JAHR AUF EINEN TERMIN BEIM ORTHOPÄDEN WARTEN MÜSSEN. KEINE BEHANDLUNG, NUR SPRITZEN UND SCHMERZMITTEL, DIE ICH TEUER BEZAHLEN MUSSTE. ICH HABE JETZT BEHANDLUNG; DIE ICH MIT BEZAHLE; ICH KAUFE MIR MEDIKAMENTE UND BETREIBE VORSORGE; DIE ICH BEZAHLE: WOZU NOCH DIESE KRANKENVERSICHERUNG? AUF DAS CD MUSS ICH NOCH EINEN MONAT WARTEN - ICH BIN NUR KASSENPATIENT!
WENN ICH IN FRAU SCHMIDTS LÄCHELNDES GESICHT SCHAUE; KOMMEN MIR NUR DIE GEDANKEN; SIE IN MEINER SITUATION UND OHNE HILFE UND GELD!
DAS SENKEN VON BEITRAGSSÄTZEN IST NUR EINE BERUHIGUNGSPILLE FÜR UNS:
ÜBERTEUERTE MEDIZIN; ICH HABE MEINE MEDIKAMENTE IN SPANIEN BEI MEINER TOCHTER FÜR WEIT UNTER ZUZAHLUNG VON 5 EURO GEKAUFT! UND BEHANDLUNG ZU SPÄT: WAS SOLL DAS?
Die ausgebildete Sonderschullehrerin Schmidt sollte ihr Amt aufgeben. Unter ihrem Vorgänger Seehofer
und dann durch ihr jahrelanges Wirken sind die Zustände in der GKV immer schlimmer geworden.
Was hat diese Frau schon alles versprochen? Nach jeder "Reform" ist es dann noch desaströser
geworden. "Ideen" der Frau Schmidt... So etwas muss eher als Drohung verstanden werden.
"Gesundheitspolitik" in Deutschland: Avanti, dilettanti !
Warum kriege ich bloß immer solche Albträume, wenn einer unserer Politiker von "Reform" redet? Bildungsreform, Gesundheitsreform, Rentenreform, "Reform" sollte doch eigentlich "Verbesserung" bedeuten, aber bei wem kommen diese Verbesserungen bloß an? Ich kenne keinen der bei dieser Frage den Finger hebt. Eigentlich müßte mir Frau Schmidt einen Zahnersatz spendieren, weil ich mir meine eigenen langsam vor Wut kaputtgeknirscht habe.
Bomba ich schmuse Dich öffentlich nieder. Ich versuche dies seit 25 Jahren publik zu machen - alle mit denen ich über entsprechende Maßnahmen gesprochen habe, waren begeistert, bis sie am nächsten Tag orgiastisch wieder ihre Symptome im Wartezimmer ausgetauscht haben. Einer Schäffer-Kühnemann et al.gehört Sendeverbot!
Vor allem der erste Punkt ist ganz essenziell wenn ihr mich fragt! Ich kann doch gar nicht nachvollziehen warum mir wieviel berechnet wurde und ob das alles rechtens ist. Habe mich nicht nur einmal über meine hohen Arztkosten gewundert.
diese forderung hat sie schon mal erhoben, lach, schauen wir uns mal die beitragssätze an und die kassen erhöhen weiter, aber im vorfeld von wahlen ist auch bei der spd alles erlaubt, wie es danach aussieht, darum kümmern sich diese politiker sowie so nicht
Mein Maßnahmenpaket:
-Aufgeschlüsselte Arztrechnungen auch für Kassenpatienten, zur besseren Kontrolle der wirklich erhaltenen Leistungen.
-Kontrolle der Medikamentenpreise, es darf nicht sein das ein gleiches Produkt von gleichen Hersteller woanders teilweise über 70€ günstiger ist als hier.
-Das Verhältnis der Arzteinkommen muss wieder hergestellt werden, warum verdient ein Arzt der im Krankenhaus teilweise 36 Stunden am Stück arbeiten muss, noch nicht einmal die Hälfte von dem was ein durchschnittlicher Zahnarzt verdient? Eine Art BRAGO wie bei Anwälten wäre wünschenswert.
-Die Verweichlichung der Bevölkerung muss aufhören! Ständig gibt es irgendwelche Sendungen im Fernsehen wo über schwere Krankheiten berichtet wird und es wird in der Werbung versprochen, jedes Wehwechen mit Pillen innerhalb von Minuten zu kurieren. Die Bevölkerung hat natürlich Angst vor den schweren Krankheiten und läuft wegen jedem Mist zum Arzt! Wenn ich Husten habe, nehme ich Zwiebeln und Kandies, das wirkt besser als jede chemische Keule aus der Apotheke, versprochen!
-Leistungsbezieher die nie in die Kassen eingezahlt haben, müssen mehr an den Kosten beteiligt werden.
Der Anteil der Eigenleistung muss im Verhältnis zur Einzahldauer stehen. Aber ausdrücklich nicht in der Einzahlhöhe, das wäre zwei Klassen Medizin!
Da stimme ich dir allerdings zu, was unsere deutschen Ärzte so alles verschreiben ist schon absolut unverantwortlich.
Aber dafür werden Sie ja auch von den Pharmakonzernen ersteinmal schön zum Essen eingeladen oder bekommen schöne Weihnachtsgeschenke für tausende von Euros!
Bei mir wurde einmal eine Aortauntersuchung als Prävention gemacht (Blutdruckprobleme gehabt), der Arzt sagte mir ich müsse diese selber bezahlen. Es sollte 30€ kosten! Ich habe die 30€ ersteinmal bezahlt und dann fragte mich der Arzt ganz dreist ob ich eine Quittung wollte! Natürlich habe ich die genommen.
Ein Anruf bei der Krankenkasse 4 Wochen später, zeigte mir dann warum er mit keine Quittung geben wollte: doppelt Abgerechnet!!!
Bei mir wollte er schwarz und bei der Kasse noch einmal offiziell Abrechnen!
Die Arztrechnungen müssen dringend aufgeschlüsselt werden, sonst ist eine Kontrolle durch den Patienten überhaupt nicht möglich! Aber der Marburger Bund betreibt ja genauso viel Lobbyismus wie die Pharmaindustrie!
Und was schlägst du vor, sollten wir dagegen tun?
Bomba, man kann noch ergänzen:
Es werden Verordnungen durchgeführt, die absolut hirnrissig sind:
Eine 75 Jährige hat hohen Blutdruck, nicht dramatisch 150/95. Sie erhält: ACE-Hemmer, beta-Blocker, Diuretikum. Weiterhin hat sie rheumatische Bescherden: VOLTAREN Dispers und !!!!Aspirin-Protect!!! (Muss sie selbst zahlen.)
Da das auf den Magen geht: Omeprazol. Da alles zusammen die Harnsäurewerte steigert: Allopurinol. Gegen möglichen Kaliumverlust Privatrezept: Kalinor. Nach dieser Hauptmahlzeit hat sie es dann an der "Waffel" und bekommt Valium verschrieben. Dies ein aktueller Fall einer Dame, die ich privat betreue. Mein Gespräch mit dem Arzt wird jetzt vor der Ärztekammer und der Kasse weitergeführt.
Dies ist kein Einzelfall.
Das sagt sie doch nur, weil demnächsten Wahlen anstehen und hinterher heißt es wie immer: "Wir wollten das zwar tun, aber leider gibt das der Staatshaushalt nicht her". Es geht doch nur noch darum in letzter Minute noch Wählerstimmen zu bekommen.
Ganz einfach:
-Es beziehen immer mehr Leute Leistungen, die nie oder sehr wenig in die Kassen eingezahlt haben.
-Es gibt sehr viele Arbeitslose, die leider nicht in dem Maße in die Kassen einzahlen können wie es nötig wäre.
-Die Kosten für die medizinische Versorgung sind durch neue Untersuchungsmethoden und Behandlungen enorm gestiegen.
-Die Pharmaindutrie hat eine sehr große Lobby innerhalb Deutschlands und diktiert die Preise wie sie wollen. (Innerhalb Europa bis zu 70% Preisunterschied für die gleichen Medikamente)
-Die Ärzte (besonders Fachärzte) erhalten teilweise soviel Geld für Ihre Leistungen, das es schon nicht mehr schön ist.
Wenn ich Zahnnärzte und Chirugen sehe die 3 oder 4 riesige Autos in der Garage haben und in einem Villa ähnlichen Gebäude wohnen, dann ist mir klar wohin die Krankenkassenbeiträge wandern!
-Und Schlussendlich laufen mittlerweile die Leute wegen jedem Schnupfen zu Arzt und lassen sich dann von Kopf bis Fuß untersuchen und mit Chemikalien vollpumpen, so war das früher nicht.
Warum hat es früher funktioniert und plötzlich müssen die Beiträge steigen, die Leistungen sinken? Versteh ich nicht ganz.
wir bezahlen immer mehr und können weniger erwarten. topp! ich würde noch bei diesem beitrag bleiben, doch was viel wichtiger wäre, dass die leistungen nicht mehr so schmal angelegt sind. veile leute müssen sich verschulden, weil sie krank sind. das muss man sich einmal überlegen!!!!!
Ersteinmal würde ich dafür Sorgen, das die Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge nicht wieder ein Steigen der Vorstandsgehälter der Kassen zur Folge hat!
Zweitens würde ich der Pharmaindustrie kräftig auf die Finger hauen, es kann doch nicht sein das es innnerhalb Europas einen Preisunterschied für die selben Medikamente von bis zu 70% gibt!
Und drittens würde ich dafür sorgen, das die Menschen die wirklich medizinische Betreuung brauchen, diese auch uneingeschränkt erhalten! Und nicht das jeder der Mal wieder Urlaub braucht, in den nächsten Kurort fährt und ersteinmal schön Urlaub macht! Oder Leute die ersteinmal schön "Urlaub" auf Gelben Schein machen und dafür selbstverständlich von den Kassen den Arztbesuch gesponsort bekommen.
Aber ich schätze es mal so ein:
Die Praxisgebühr wird auf 15€ angehoben, noch mehr Leistungen werden gestrichen und die Leute die medizinisch gut versorgt seinen wollen, müssen sich privat Zusatversichern! Weil ich nicht glaube das unsere derzeitige Regierung ein steigen der Arbeitgeberanteile an den Lohnnebenkosten auf die Arbeitgeber zulassen wird.
Also wird wieder dem kleinen Mann in die Tasche gegriffen und wir sind einen Schritt weiter zur 3 Klassen Medizin gegangen!
Mein Vorschlag: Ulla soll mal einen Teil Ihrer Überzogenen Diäten an die Kassen weitergeben.....