Wegen Nokia: Keine Subventionen an Privatfirmen mehr?
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Volle Zustimmung, hexe 55, aber die Großen bieten ganz schnell sehr viel und das macht betriebsblind. Der Mittelstand wäre eine viel solidere Basis für Investitionen, aber die können keine Lobby finanzieren.
Also gar keine Subventionen mehr? Staatsbetriebe bekommen keine, die werden eh vom Staat finanziert. Subventionen sind nur der Wurm am Haken der Angel, mit der man fette Fische ins Land holen will mit Hoffnung auf Gewinn. Das hat doch Nokia gebracht, sehr schön viel Geld in die Staatskasse gespült. Nun sind alle böse weil die Quelle versiegt. Wer Industriebetriebe ins Land holt, der weiß doch, daß dann nicht die Heilsarmee kommt. Und wenn andere fettere Würmer an der Angel haben, dann darf man sich nicht wundern wenn der Fisch zu denen in den Teich schwimmt. Und kommt mir nicht mit Moral, die läßt sich kein Aktionär gern als Dividende überweisem.
In Deutschland werden Subventionen immer nur an Großkonzerne bezahlt, die dann eh irgendwann abwandern. Warum nicht an Klein- und Mittelstandsbetriebe ? Die kriegen nichts, wollen im Land bleiben und werden hier nur verarscht. Der Mittelstand darf nicht weiter staatlich kaputt gemacht werden. Dort hängen Arbeitsplätze hinter von denen hier komischerweise nie gesprochen wird.
subventionen sind dafür da unternehmen auch davon abzuhalten, abzuwandern. wenn nokia nun nach ungarn geht, heißt es noch lange nicht, dass andere firmen nciht mehr subventioniert werden sollen. hier ein unternehmen aufzubauen ist schon teuer genug.
Verheugen hat wenigstens mal über die eigentlichen Gründe der Misere nachgedacht.
Schon befremdlich, dass dies die meisten Politiker aus NRW, Berlin und aus der Pfalz
nicht tun. Das ganze Gedöhns und die theatralischen Boykott-Aufrufe nach dem Motto
"Deutsche kauft deutsche Bananen" nützt den Betroffenen überhaupt nichts. Es wird auch
nicht verhindern, dass noch viele andere Betroffene sein werden. Subventionierte Arbeitsplätze sind
immer gefährdet. Auch brauchen wir eine Qualifizierung der Arbeitnehmer auf breiter Front. Kostet viel
Geld. Aber dafür muss es da sein. Das Weiterwursteln kommt noch teuerer. Und ist alles andere als
menschen-und arbeitnehmerfreundlich. Das ist einigermassen zynisch. Hat übrigens einmal einer der
ach so empörten Politiker nachgerechnet, ob nicht die Nokia-Subvention sich wenigstens innerhalb
der vereinbarten Zeit gelohnt haben könnte? Das kann doch nicht so schwer sein. Am wenigsten
bringt die Finanzierung der Arbeitslosigkeit. Gerade für Arbeitswillige
Solange Politiker mitverdienen ( Vorstandsposten) wird sich nichts ändern.
Wir haben es in der Hand,zB. bei den Wahlen, die tollen Produkte dieser tollen subventionierten Firmen nicht mehr kaufen.
Ich brauche keinen Benz oder VW nur um ein Statussymbol zu besitzen. Oder ein tolles Nokiotelefon.
So einen Kram hat man vor 30 Jahren auch nicht gebraucht.
Damals konnte sich wer es sich leisten konnte einen Benz kaufen.
Und heute : viele kleine Abeiter und Angestellte fährt mit einer A oder C Klasse rum und haben nichts zum kauen auf dem Teller dafür.
Wäre es nicht besser mit dem Geld , Arbeitslosigkeit zu bezahlen als es den herschrecken der Wirtschaft hinterher zu Tragen? Wie groß sind die Subventionen überhaupt, und wie viele Unternehmen profitieren davon.
Die deutsche Kohle, wird wegen sinkender Subventionen abgebaut. Was bekommt Daimler Benz, Opel, VW, Thyssenkrupp, Die deutsche Bank, die Bahn AG, und und und, kann es sein das wir den eigenen Untergang finanzieren?
Aber sowas von. Ich möchte nicht dass mit meinen Steuergeldern Subventionen an solche Heuschrecken gezahlt werden!
Ist ein recht brauchbarer Denkansatz!