Unfall an Vaalser Straße: Mitfahrer ist gestorben

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    Eingestellt von
    Beileid
    am 15.04.12in Unterhaltung via aachener-zeitung.de

    Aachen. Der 24-Jährige, der bei dem schweren Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Vaalser Straße lebensgefährlich verletzt worden war, ist gestorben.

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    25 Kommentare

    Kommentare zu Unfall an Vaalser Straße: Mitfahrer ist gestorben

     

    WitnessWitnessam 17.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Schleicher. Die MPU besagt gar nichts. Da macht doch jeder auf "lieb Kind". Ist genauso wie bei der Fahrprüfung. Oder glaubst Du, daß der Prüfling dort auch Wettrennen fahren würde. Wenn man den begehrten Lappen dann aber endlich hat.....

    SchleicherSchleicheram 17.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Derrick: Ich würde es begrüßen, eine MPU direkt an den Erwerb des Führerscheins zu koppeln. Damit eben fehlende oder noch nicht ausgeprägte charakterliche Eigenschaften offenbar werden.

    WitnessWitnessam 17.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Sie wollen die Ursachen wissen: Pure Dummheit, Angeberei, maßlose Selbstüberschätzung, Gruppenverhalten, jugendliche Unerfahrenheit, Alkohol- und Drogenmissbrauch. Selbst wenn die Polizei prophylaktisch z.B. in Schulen geht, um Heranwachsende auf zu klären, bringt das nicht unbedingt den erwünschten Erfolg. Es wird immer Idioten geben, die dem nicht zugänglich sind und sich für besonders begabt halten. Für solche Deppen schuf der Herr den Baum und der menschenliebende Verkehrsplaner die Leitplanke. Klugheit kann man nicht erzwingen, aber Dummheit und Rücksichtslosigkeit schwer bestrafen.

    DerrickDerrickam 17.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Adalbert Stein. Die Ursache ist ganz einfach. Beim Fahrer lag wohl ein geistiger Mangel und fehlende charakterliche Eignung vor. Eine sog. MPU wird die Entwicklung seines zukünftigen Verhaltens als Kraftfahrzeugführer prognostizieren. Bei der BfF muss der junge Mann nun belegen, dass eindeutige Hinweise auf stabile Verhaltens- und Einstellungsänderungen vorliegen. Sinnvoll wäre möglicherweise eine solche Begutachtung der Fahrereignung VOR Erteilung der Fahrerlaubnis, ist aber wohl doch zu weit er geholt u. nicht durchführbar. Wahrscheinlich gibt es kein Patentrezept, die solche Unfälle verhindern.

    WitnessWitnessam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    An Belgier: nach meinem Wissensstand hat Belgien den Vertrag noch nicht ratifiziert und plant das so schnell auch nicht. Würden sonst sooo viele Deutsche ihr Geld nach Belgien bringen? Vor nicht all zu langer Zeit hat mir "mein" Banker dies noch einmal bestätigt und für den Fall, daß das belgische Banksystem nach D hin löchrig würde, andere -gleichsam verschwiegene- Anlagen in Aussicht gestellt. Wer will, kann sein Geld immer irgendwo bunkern, wo andere nicht drankommen und sich so arm rechnen. An ne Öcher: Wenn Du 100 laut Tacho fährst, hast Du wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Voreilung des Tachos vielleicht echte 95 drauf und bist noch im grünen Bereich. Wenn man das im Pulk fährt, sollte es keine Probleme geben. Der Fahrer, der 20 + Autos in der Schlange mit vielleicht 180+ km/h überholt, ist da schon eine andere Hausnummer.... Und noch ein interessanter Hinweis zu dem tödlichen Motorrollerunfall bei BMW Kohl vor kurzem. Der junge Fahrer des alten Renn-Golf aus Roetgen hat eine sehr interessante Facebookseite mit einem entlarvenden Raserspruch. Den hat er immer noch nicht entfernt (nichts daraus gelernt!?!?), er bietet sein Tötungswerkzeug dort auch "in Teilen" zum Verkauf an.... Dümmer gehts nümmer!

    BelgierBelgieram 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Witness. Sie richten als Deutscher kein Konto in Belgien ein, ohne das die deutsche Justiz da nicht drankommt. Das war einmal.

    VersicherungVersicherungam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Die Gesetze in Deutschland sind definitiv zu lasch und die Dauer bis zu einem rechtskräftigen Urteil zu lang, um eine wirklich abschreckende Wirkung zu haben. Besser wäre, wenn die Versicherungen in solchen Fällen hohe Regressforderung an den Verursacher stellen. Dies dürfen die Versicherungen bei grob-fahrlässigem Verhalten; die Höhe sollte m.E. aber deutlich auf 20T oder 30T Euro angehoben werden, derzeit sind es nur 5.000 Euro. Desweiteren sollte dem Verursacher seitens der Versicherung gekündigt und die Versicherungsbonität auf Null gesetzt werden. In Folge kann er selbst nirgendwo mehr ein eigenes Auto versichern, was das Imponiergehabe stark einschränken dürfte. Diese Maßnahmen ziehen m.E. mehr als jede MPU. @ne öcher: Wenn jemand lt. Tacho mit 100 km/h unterwegs ist, sind das für gewöhnlich nur 93 - 96 km/h tatsächlicher Geschwindgkeit. Abzgl. 3 km/h Messtoleranz ist das ohne Beland. Bei dem Unfall auf der Vaalser Str. reden wir zudem sicher nicht von 60 km/h Tacho statt erlaubten 50 km/h, oder?

    ne öcherne öcheram 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Berufskraftfahrer .....die korrekt (ca 100 bei beschilderten 90km/h)..... 100 km/h sind 10 km/h zu schnell. Das kostet in Belgien mal eben 50 Euro !! adie da

    BerufskraftfahrBerufskraftfahram 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Heute morgen, 8h zwischen der Bergkuppe hinter Konzen Richtung Fringshaus auf belgischem Gebiet. Ein flammneues hochmotorisertes Audi Coupe überholt mindestens 20 Fahrzeuge, die korrekt (ca 100 bei beschilderten 90km/h) fahren, am Stück. Überholvorgang bis kurz vor Fringshaus mit extrem hohem Tempo über mindestens 1km. Das ist die oftmals von der Presse vorgeschobene "ungeklärte Ursache"! Der Audi wäre natürlich unschuldig, da er missbraucht wurde - von einem dummen und rücksichtslosen Arschloch in Manschengestalt. Es war, wie üblich- ein Mann jüngeren Alters. Wenn der abgeschmiert wäre, hätte ich ihm übrigens nicht geholfen, da ich hierzu nicht verpflichtet bin. Ich würde dabei mein Leben riskieren und das kann in einem solchen, selbst herbeigeführten Fall, kein Richter von mir erwarten.

    WitnessWitnessam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Schleicher. Mit der Sippenhaftung halte ich es nicht so. Was würden Sie dafür können, wenn z.B. Ihr Sohn im Suff jemanden tötet? Anders verhält es sich jedoch mit dem heute noch geltenden Recht, das Erbe/Pflichtteil offiziell aus zu schlagen, um so weiter auf Sozialkosten zu leben/keinen Schadensersatz oder Unterhalt zahlen zu müssen. Bei guten Kontakten zur Restfamilie erbt die dann und richtet ein Konto in Belgien ein, wo zwar der deutsche Täter, aber nicht die Behörden rankommen. Das müßte hier alles viel härter ablaufen. Die opfer haben es nicht so gut wie die Täter.

    SchleicherSchleicheram 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Witness: Besser kann man es nicht ausdrücken. Und wenn der Verursacher kein Vermögen hat: Sippenhaftung! Man muss ja auch für seine Angehörigen aufkommen, wenn diese den Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können z.B. Elternunterhalt!

    LesenderLesenderam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!" - Jesus Sirach 3, 27

    WitnessWitnessam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Das Problem liegt weniger an der Automarke/der Leistung des Fahrzeuges, als viel mehr an der geistigen Unzulänglichkeit und/oder dem potenzschwangeren Imponiergehabe eines offensichtlichen Angebers.Wer von den Lesern hat jemals von örtlichen Gerichtsverfahren gelesen, bei denen solche Bruchpiloten Menschen schwerst verletzt oder getötet haben?Denken Sie mal an den Unfall zwischen Mützenich und Konzen vor ca. 2 Jahren. Betrunken und unfallflüchtig, dann bei Eiseskälte im Hemd zu Fuß zurückgekommen, um zu gaffen, dort dann Verhaftung.Solche Typen winden sich heraus, sie sind danach angeblich derart psychisch angeschlagen, daß sie auf Grund des eigenen -vorgeschobenen- Leidensdrucks mit Minimalstrafen wegkommen.Ihre eigene ärztliche Therapie wird natürlich von den KK übernommen, wir wollen ja immer schön sozial sein. Nach kürzester Zeit dürfen die dann auch wieder am Straßenverkehr teilnehmen, sonst könnte ja die Resozialisierung schief gehen...Mein Wunsch wäre: Komplette Ächtung dieser Angeber, bei Unfall sofortiger Entzug des Vermögens in Höhe der zu erwartenden Schäden (kein Haftungsausschluß über 5000.- und den Rest übernehmen die Versicherungen=die anderen Beitragszahler), Führerscheinentzug auf (echte!) Lebenszeit, passives Benutzungsverbot für alle Motorfahrzeuge etc.pp. .Vielleicht begreifen solche Totschläger dann endlich, daß das wahre Leben in der realen Welt nicht mit dem virtuellen Leben in irgendwelchen Spielekonsolen vergleichbar ist.Toll gemacht,blöder Angeber!

    EifelyetiEifelyetiam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Brander: Was bringt es, wenn man für Fahranfänger die Motorleistung auf eine bestimmte Grösse festlegt, wenn schon die Fahrschulen ihren Fahrunterricht mit hochmotorisierten Fahrzeugen durchführen? Hier sollte der Gesetzgeber dem Imponiergehabe der Fahrschulen mal einen Riegel vorschieben. Heutzutage sind die Fahrschulwagen in der Regel doch schon oberhalb einer Motorleistung von 120 PS angesiedelt. Mein Beileid gilt den Angehörigen.

    LeserLeseram 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Die Autolobby hätte bei einer Begrenzung der Leistung während der Probezeit gar nichts zu melden. So eine Begrenzung gibt es auch bei Motorrädern. Das Problem ist wie bereits geschrieben wurde, das so eine Begrenzung nicht wirklich etwas bringt weil man auch mit 75 PS noch 160kmh fahren kann. Präventivmaßnahmen gibt es leider keine, zumindest keine wirksamen. Auch ein Gutachten vor Erstellung des Scheins würde nichts bringen weil man dem Prüfer das sagen würde, was er hören will.

    @Brander@Branderam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Leider würden manche Leute auch mit höchstens 75 PS noch sich und Anderen den Kopf abfahren - klappte schon vor Jahrzehnten mit 40-PS-Polos. Manchen Leuten sollte man jede NUTZUNG von Kraftfahrzeugen (ausgenommen Busse) verbieten, einschließlich _Mitfahrt_ in PKW _und_ Taxen sowie auf motorisierten Zweirädern. Und/oder die "Totmacher" (um bewusst eine un-juristische Bezeichnung zu wählen) einfach mal für eine Stunde an prominenter Stelle (oder dem "Unfall"-Ort) anbinden (mit oder ohne Sack über'm Kopf, nur zum Angucken oder zur "freien Verfügung" der Bevölkerung).

    Auch BranderAuch Branderam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Brander: Mit 75 PS hätte man locker den gleichen Unfall bauen können. Die Beschränkung auf PS wäre also nicht die Lösung. Der Lösungsansatz sitzt eher wesentlich tiefer und früher. Solange aber ein Auto für manche Pseudo-Männer das einzige Geschlechtsmerkmal ist, kann man solche Unfälle nicht vermeiden. Völlig einig bin ich mit Ihnen, dass die Autolobby gegen Ihre vorgeschlagene Lösung Sturm laufen würde.

    @Student@Studentam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    Jaja, Sie Paragraphenklopfer ! Mag ja richtig sein, was der Buchstabe des Gesetzes da definiert. Dann nenne man es eben anders als "Mord". Es kommt aufs gleiche raus, was sich der Möchtegernrennfahrer da geleistet hat. Ich kann "Leser" nur zustimmen !

    BranderBranderam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    So einen schrecklichen Unfall sollte man einmal zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, ob man nicht die PS-Zahl bei Fahranfängern begrenzen sollte. In den ersten 5 Jahren nach Führerscheinerwerb sollten 75 PS durchaus reichen. Aber da hätte wohl die deutsche Autolobby etwas dagegen. Den Angehörigen mein Beileid !

    GretelGretelam 16.04.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Student - Nur weil Sie Niveau richtig schreiben können ist Ihr Kommentar auch nicht besser. Ich muss den anderen Vorschreibern zustimmen.


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