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Milliardenbetrug - Skandalhändler enttarnt

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Milliardenbetrug - Skandalhändler enttarnt

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Eingestellt vonam 24.01.08in Politik via spiegel.de

Der Milliarden-Vernichter ist demaskiert: Ein 31-jähriger Händler namens Jérôme Kerviel soll die Großbank Société Générale um einen Rekordbetrag geprellt haben. Konzernchef Bouton will nun bis zum Sommer auf sein Gehalt verzichten - Anleger verklagen die Bank wegen des Schadens.

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6 Kommentare

Kommentare zu Milliardenbetrug - Skandalhändler enttarnt

 

zero1000zero1000am 25.01.08


Die Kontrollen sind in Deutschland so streng, wie in keinem anderen Land - dass möglicherweise ein Betrug passieren kann, ist NIE auszuschließen. Hier muss eine ganz andere Frage gestellt werden: Ein recht kleines Licht verzockt einfach so 5Mrd und das in einer renommierten Bank wie der Société Générale. Und dies wird erst am Samstag entdeckt. Kann es nicht so sein, dass die Bank schon viel länger davon wusste? Will sie nicht kaschieren oder ablenken von den 2Mrd. Subprime-Miesen? Und dann werden am Montag die Risikopapiere eilends verkauft, natürlich mit erneuten Miesen, da die Kurse immer schneller purzelten. Die Folge - die Titel rutschten und mit ihnen fast alle europäischen Börsenkurse. Somit hat ein Brokerwürstchen mit Futures-Hedgen ganz Europa in einen bedenklichen Strudel gerissen.
Hier geht es nicht um das Privatflugzeug von Bouton, hier geht es wesentlich mehr - wenn dies tatsächlich alles so ist, wie es geschrieben wird, dann könnte ein kleiner cleverer Kreis den gesamten Weltmarkt zum Einsturz bringen - und das ist meiner Ansicht nach so nicht möglich. Warum dann z.B. einen Dschihadd mit Toten und Selbsmordattentätern, wenn der Westen etc. mit ein wenig Manipulation von jetzt auf gleich ins Chaos gestürzt werden könnte? Und die Jungs in der Dschellabah sind sicher nicht die Dümmsten, was Geld angeht. Sonst hätten sie sich nicht in die Citi-Group eingekauft.

kalmarkalmaram 24.01.08


andreas, fahr doch mal nach Leipzig und spricht mit irgendeinem über Herrn Schneider, er wird dort verehrt wie ein Heiliger. Und er hat doch die Geldscheine nicht verbrannt, die sind doch nur auf andere Bankkonten geflossen. Und deren Inhaber haben sich über den Gewinn bestimmt nicht geärgert. Die Banken hatten nur aus blinder Gewinnsucht auf's falsche Pferd gesetzt.

andreas123andreas123am 24.01.08


..alte Erkenntnis, um so höher die Summen um so niedriger die Kontrolle. Auch wenn hier nur mittels Papier/Computer gezockt wurde, die Summe sowie der Schaden von 5000 Millionen Euro sind aber leider Real

"Für Deutschland sieht das Deutsche Aktieninstitut (DAI) keine Gefahr, dass ein solch gravierender Fall wie in Frankreich auftreten könnte." *kopfschüttel*

Bei Kleinstsummen sind diese Kontolleure wahre Korinthenkacker und Erbsenzähler, ansonsten Blinde wie wie damals beim Baulöwe Schneider mit seinen 2700 Millionen Schaden.

kuhkuham 24.01.08


wie krass, stellt euch nur mal vor das hätte funktioniert? mit betrug zum milliader...das klingt für mich schon fast nach einem schlechtem hollywoodfilm.

kenobikenobiam 24.01.08


wohl kaum ist das für bouton ein beinbruch..ein privat-jet mehr oder weniger macht da jetzt auch keinen unterschied.

Zerberus63743Zerberus63743am 24.01.08


Was sagt uns dass? Mit den Geldern von Anlegern wird viel zu lapidar umgegangen. Kontrollen finden kaum statt. Und dass schockierendste ist... ob ein ein Riesenbetrug an ner Bank in Frankreich, ner Krise in den USA, alle Märkt und Waren bis zu uns ins Wohnzimmer, sind von diesen Verflechtungen abhängig!!! Dass ist sehr sehr gefährlich und hat lange nichts mehr mit Wettbewerb zu tun, einem Wettbewerb der nur auf dem Papier und in Computern von Börsianern stattfindet. Ich empfinde dieses Gefüge als sehr gefährlich, wenn schon kleine Störungen den ganzen Markt empfindsam stören können!!! Vielleicht muss einfach einmal noch mehr passieren, bis man einmal darüber ernsthaft nachdenkt und Abhilfe schafft.


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