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Generation Praktikum? – Schön wär’s!

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Generation Praktikum? – Schön wär’s!

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Wohin man schaut Berichte über die Geplagten der „Generation Praktikum“. Was aber ist mit denen, die gar nicht erst einen Praktikumsplatz bekommen? - Artikel von einem User auf der Plattform der Neon

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5 Kommentare

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Kommentare zu Generation Praktikum? – Schön wär’s!

 

gotchagotchaam 13.12.06


Ich würde aber doch einerseits sagen, genau um diese Subjektivität geht es dem Blogger meistens. Außerdem muss man vielleicht noch im Einzelnen zwischen Unternehmsgründern und alteingesessenen Unternehmen differenzieren. Natürlich leben gerade StartUps oft auch von Praktikanten, aber irgendwann sollte ein Praktikum eben auch mal enden. Soll heißen, ab einer gewissen Dauer ist eben ein Praktikum keines mehr, sondern bloßer Ersatz für eine feste Stelle, das ist doch nun mal so. Und nicht selten locken ja Personalabteilungen Bewerber mit der Option auf eine Übernahme. Dass dies nicht immer mit den Fähigkeiten der Praktikanten passt am Schluss, ist klar. Aber dass es die Ausnahme sein soll, ist ebenso unschlüssig. Wenn ein Praktikant dem Job nicht gewachsen ist, ist ja jeder Praktikantenvertrag problemlos auflösbar

ottohellwigottohellwigam 13.12.06


Auch ein sehr schöner Blog, wünschenswert wäre in diesem Fall aber, dass sich der Autor mehr in die Perspektive eines Unternehmensgründers begeben würde. Ich meine es ist doch so: Erst wurde die Sklaverei abgeschafft, und nun soll man auch noch Praktikanten entlohnen. Aber als gerade in einem Start-up muss man als Unternehmer auch wirtschaftlich bleiben.

thomaswthomaswam 13.12.06


Das hat doch mit Jammern überhaupt nichts zu tun, schließlich geht es hier um ein real existierendes Problem, dass hochqualifizierte Akademiker zu arbeiten auf Niedrigstlohnende herangezogen bzw eingestellt werden, für die sie sicher nicht eine derartige Ausbildung benötigten. Dass Arbeit heute nicht mehr auf der Straße liegt wie vielleicht vor ein paar Jahrzehnten (und auch da war es nicht der Fall, denn die Gegebenheiten waren schlicht andere, z.B. sind Mütter eben nicht nach einiger Zeit wieder arbeiten gegangen), ist keine Frage. Das bedeutet aber doch nicht im Umkehrschluss, dass man richtige Stellen ausschließlich als Praktikantenstellen ausschreibt, um möglichst noch mehr zu verdienen. Was das für die deutsche Wirtschaft bedeutet, liegt doch auf der Hand. Ein Praktikant kann schlicht nicht wirklich den eigenen Lebensunterhalt und den gewünschten Komsum alleine finanzieren, also fällt es wieder auf Vater Staat zurück. Das kann doch nicht der Sinn sein.

bonbonbonbonam 13.12.06


Danke auf jeden Fall maja für den Tipp - bei der Neon findet man echt tolle Artikel und das von Nachwuchsjournalisten...

element5element5am 13.12.06


Es wurde ja auch lange nichts zu dem Thema geschrieben, hier meines Wissens sogar noch gar nichts. Meiner Ansicht nach klingt es aber langsam nur noch nach Jammern ohne Initiative. Andererseits ist es beispielsweise bei der FairWork Aktion schon vorab zum Scheitern verurteilt, wenn die Bundesregierung die Aktion unterstützt gegen die Ausbeutung von Akademikern im Praktikum, wenn eben diese Bundesregierung (im kleinen auch Fraktionen und Landesebenen) selbst auch keine oder maximal geringe Vegütung anbieten. Das kann doch niemand ernstnehmen unter diesen Aspekten


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