Die Campusbahn soll 2018 auf die Schiene
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Aachen. Wagen wir einmal einen Blick nach vorne. Reine Theorie - aber nicht gänzlich unwahrscheinlich. Es ist Juli 2018, vielleicht auch 2019. Der Oberbürgermeister - wahlweise natürlich auch die Oberbürgermeisterin, der Vorstand der Aseag, die Dezernentenriege und der Stadtrat werfen sich in Schale. Jungfernfahrt ist angesagt. Mit der Campusbahn.
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45 KommentareKommentare zu Die Campusbahn soll 2018 auf die Schiene
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Ich glaube ihr Nickname ist auch nicht viel aussagekräftiger als meiner und impliziert eine direkte Ansprache bzw. einen direkten Kommentar zu dem ihren. Abgesehen davon sehe ich die demokratische Legitimation von S21 zum einen in der Tatsache, dass irgendwann jemand mal die Entscheidungsträger des Projekts gewählt hat. Obendrein gab es einen Volksentscheid. Direktere Demokratie geht ja wohl nicht mehr. Aber sie gehören wahrscheinlich ebenfalls zu den Leuten, die solange an der Demokratie zweifeln, wie Mehrheiten gegen ihr Gusto entscheiden. In ihrem Sinne sollte man wohl demnächst nur noch die Gegner über Projekte abstimmen lassen. Sorry, aber diese Art von Demokratieverständnis ist zum Glück in Deutschland seit 70 Jahren verschwunden und soll es auch bleiben. Falls sie die Campusbahn nicht brauchen und sie somit als Verschwendung von Steuergeld ansehen, sollten sie sich mal fragen, ob auch kinderlose Paare, die mit ihren Steuern Kindergärten und Schulen finanzieren, sich über derartig sinnlose "Steuergeldverschwendung" aufregen.
Naja morgen soll die Campusbahn nun auch nicht fahren. Aber bis 2015 wäre ein angebrachter Zeitraum, 2019 ist ja wirklich ewig hin. Aber leider muss man sich heute mit dem Wutbürgertum, ihrer vielen Freizeit und ihren Klagewellen auseinandersetzen. Was solls...
Der Verkehr mit den Bussen in Aachen hat sich seit 20 Jahren als langsam, eng und staubig und auch noch unzuverlässig erwiesen. Eine Rückkehr zur Schiene mit Sperrung der Innenstadt für autos ist die logische Konsequenz. Die Campusbahn macht hier den Anfang Zu Stuttgart21 brauch man kaum noch was sagen. Dass ein Durchgangsbahnhof besser ist als ewiges Umsteigen und Warten, liegt auf der Hand. Das ganze wurde auch noch durch einen Volksentscheid abgesegnet. Nur einige Wutbürger/Grüne werden wohl immer die Ewiggestrigen bleiben.
@@S21, zunächst solten Sie sich einen eindeutigen Nicknamen zulegen. Von welcher Demokratie schwadronieren Sie denn hier? Mann sind Sie naiv! Legen Sie sich wieder hin!
Ihre Gegenargumentation wird sicher nicht dadurch akzeptierter, dass sie hier Leute beleidigen. Aber das zeigt, dass sie auf einer Stufe mit einigen S21 Gegnern stehen. Da wurde auch nach der demokratischen Entscheidung zum Weiterbau durch die Bevölkerung von den Gegnern munter weiterprotestiert und blockiert. Und das mal abgesehen davon, dass es eine Schlichtung mit einem Kompromissvorschlag gab. Manchen kann man es halt nicht Recht machen und einige sind darüber hinaus leider nicht bereit, ein wenig Egoismus zu Gunsten der Demokratie aufzugeben.
@Carlo: "solch unangebrachtes Verhalten ist wohl der Bahnhof in Stuttgart" Sie Schwachmatt und Piefke! Die Stuttgarter Bürger haben Mumm in der Hose, was man von manchem Oche-Schlappschwanz und Dummschwätzer nicht behaupten kann...
auch alles kaputtreden... zum Thema Tivoli: WIMRE wäre eine Renovierung auf die aktuellen Erfordernisse verhältnismäßig noch teurer gekommen; Was hier versäumt worden ist, ist die Nutzung für andere Events (Konzerte, sonstige Open-Air- Veranstaltungen) mit in die Planung einzubeziehen; und ob es nicht ein paar tausend Plätze weniger hätten sein dürfen, nun ja, damals hat man wohl noch von einem dauerhaften Verbleib der Alemannia in Liga 1 spekuliert. Was die Campusbahn betrifft: Ich finde es faszinierend: Die einen meckern, weil sie sie für überflüssig halten, die anderen weil sie nicht schnell genug gebaut wird... Wie schon unten geschrieben wurde; Von heute auf morgen lässt sich so ein Projekt nicht angehen, und wer den Bedfarf bestreitet, der setze sich mal zu Stoßzeiten ins Auto auf den Innen ring oder in einen der vollkommen überfüllten Busse. Dosenfisch-Feeling pur vs. ewige Staus auf der Wilhelmstrasse, dass hier neue/alternative Konzepte gefunden werden müssen, liegt mMn vollkommen auf der Hand. Und wenn man dabei noich was für die Umwelt tut... umso besser! Aachen ist nun mal ELite-Hochschule, ja auch wenn man es an vielen Stellen nicht glauben mag, aber ich finde es gut, wenn man diesen Status auch nutzt, um das eigene Umfeld nach vorne zu bringen... Alles andere wöre noch mehr als provinziell.
Zum neuen Tivoli: Meiner Meinung nach ist es echt Verschwendung gewesen, den alten hätte man auch teilmodernisieren können. Insgesamt gibt es in der Stadt sehr viel zu modernisieren: das uralte Freizeitschwimmbad am Hangeweiher aus den 50er Jahren, das Klinikum und eben der Verkehrsbetrieb. Sicherlich wäre es wünschenswert das Konzept der Campusbahn weiter auszubauen mit neuen Linien, um dabei gleichzeitig den staubigen Auto/Busverkehr aus der Stadt zu drängen.
Ich finde es einfach nur schade, immer diese inhaltsleeren Wutbürgerfloskeln hier zu lesen. Bei einem derartigen Fahrgastaufkommen halte ich die Campusbahn als sehr vernünftig - insbesondere in den Zeiten der steigenden Mineralölpreise. Schade jedoch finde ich, dass leider keine Planungen zu einer besseren Anbindung des Nordens von Aachen existieren. Vorstellbar wäre doch, die Euregiobahn von Rothe Erde über drei Haltepunkte auf der Hüls, an der Jülicher Straße, an der Lukasstraße bis zur STAWAG fahren zu lassen ...
Ich will nicht das böse Unwort des letzten Jahres bemühen, aber der Tivolineubau war unumgänglich. Die Alemannia brauchte eine Sondergenehmigung für die Tribünen und nimmt trotz geringerer Zuschauerzahlen mehr ein als am alten Tivoli. Man sollte auch bedenken, dass Jürgen Linden den Bau als AR Vorsitzender der Alemannia auf den Weg gebracht hat. Die Stadt und er als OB haben dort keinen Einfluss gehabt, das Projekt wurde nie über das gesetzlich vorgesehene Maß (Bauleitplanung etc.) unterstützt. Aber natürlich riecht die Verquickung beider Ämter nach Klüngel. Es ist aber sicher kein Denkmal für den OB sondern für den AR Linden.
Noch als Nachtrag: Aachen ist sicherlich ein Provinzstadt und steht im Schatten von Köln, das ist unbestreitbar. Mit Campusbahn wird es aber immerhin angenehmer sich in dieser kleinen Stadt fortzubewegen.
@ Bernd: Wenn der alte Tivoli geblieben wäre, bräuchte man garnicht erst so eine imposante Brücke. Es bleibt die Frage, warum man ein neues Stadion braucht für ein paar tausend Zuschauer. Herr Linden hat jetzt ein schönes Denkmal immerhin. Auch das Klinikum wird nicht von der Stadt, sondern vom Land umgebaut. Trotzdem ist die Geschwindigkeit (für einen Abschnitt (von 6) 3 Jahre) unglaublich langsam. Zur Campusbahn: Auch mir sind die Wutbürger und Freizeitrentner mit ihren Klagewellen gegen jegliche Neuerungen ein Dorn im Auge. Dadurch kommt es bei wichtigen Projekten zu unnötigen Zeitverzögerungen. Das beste Beispiel für solch unangebrachtes Verhalten ist wohl der Bahnhof in Stuttgart. Vielleicht sollte man zur Beschleunigung eine Volksabstimmung abhalten (wie bei dem Europahaus von Linden). Ich denke, dass die Campusbahn von einer Mehrheit der Aachener Bevölkerung als sinnvoll angesehen wird.
Machen sie sich nichts draus. Einige der Polemiker und Gegner wollen sich anscheinend nicht sachlich mit der Angelegenheit auseinandersetzen und sich erst recht nicht ausreichend informieren. Dass die Stadt Aachen keine EInkaufszentren baut und die CHIO Brücke aufgrund einer Ganztagesveranstaltung wie dem Reitturnier nicht schlagartig, sondern beständig frequentiert wird, dafür reicht der geistige Horizont einiger hier nicht aus. Schade, aber ein Beweis dafür, dass Aachen doch provinziell ist. Aber sicher nicht aufgrund von Großmannssucht von Verwaltung und Politik...
...schon schlimm, wenn hier jemand sachlich argumentiert und sich nicht im Ton vergreift. Passt so garnicht zum sonstigen Niveaulimbo. Da kann man sich regelrecht drüber aufregen; bißchen beleidigen und pöbeln hilft da.
@Bernd, der Erklärbär für alle Fälle, Dummschwätzer, dass sich die Balken biegen! Oche Aha!
@Steuerzahler: Die Brücke war eine Auflage für den Bau des neuen Tivoli. Warum die Haute Volée sie beim Chio nicht nutzt weiß ich auch nicht, aber der Chio war auch nicht der Grund, weshalb sie gebaut werden musste. @gerhard: Frau Grehling war meines Wissens noch gar nicht Aachener Kämmerin, als Avantis beschlossen und gebaut wurde. Am Kaiserplatz hat die Stadt gar nicht selber investiert. Fragwürdig ist eher Grehlings Rolle in Hagen. @Carlo: Wie baut man denn ein Autobahnkreuz mit fünf Richtungen bei laufendem Verkehr schneller um? Sie scheinen es zu wissen, teilen Sie dieses Wissen doch mit den Zuständigen. Leider wissen Sie wohl nicht, um wen es sich dabei handelt. Die Stadt spielt beim AK-Umbau kaum bis gar keine Rolle. Zuständig für den Bau ist Straßen.NRW, das Geld kommt vom Bund, der nun mal für die Autobahnen zuständig ist. Dass die Campusbahn so viel Zeit braucht liegt vor allem an den Prüfungen, die notwendig sind, damit eine Förderung erfolgt und die Gegner das Projekt nicht juristisch zum Kippen bringen. Auch eine Stadtverwaltung muss sich an Regeln und Gesetze halten, heute beschließen und morgen bauen geht nicht.
tatsächlich zeichnet sich Aachen dadurch aus, dass seine Bauprojekte sinnlos und teuer sind (Tivoli ohne Gäste, Brücke, Avantis) oder teilweise sehr langsam (Umbau Kreuz Aachen, längst überfällige Renovierung des Klinikums, was noch ca. 20 Jahre in Anspruch nimmt bei der jetzigen Geschwindigkeit.) Auch die Campusbahn wird unheimlich langsam realisiert. 7-8 Jahre für eine Bahntrasse, naja.
Die IHK ist eine Lobbygruppe und die Informationsoffensive wird nur eine Ausweitung der massiven pro-PR Arbeiten sein. Information wird es nicht geben. Die Entscheidungen sind bereits im Ratskeller gefallen. Eine extrem unkritischer Artikel.Ob sich Bund und Land weiter verschulden oder die Stadt macht für Steuerzahler keinen Unterschied.
wenn Verwaltungsfachkräfte und die Führer stadtlicher Unternehmen innovativ werden, dann gibts Gänsehaut. Wer in den Verwaltungen Aachens hat schon die Qualifikation unter Beweis gestellt ein Großprojekt erfolgreich gemanagt zu haben??? Frau Grehling hat bereits 50 Mio versenkt, am Kaiserplatz im Avantis.....alles nur Ruinen. Die Idee der Camusbahn kann ich nur begrüßen aber mit den handelnden Personan-- wie gesagt Gänsehaut
... heute wird in der AN berichtet, dass die Tivoli/Chio-Brücke während des Reitturniers fast gänzlich unbenutzt bleibt... hier wie dort wird sinnlos unser Geld zum Fenster hinausgepustet. Warum werden die Verantwortlichen nicht haftbar gemacht?