Gefahr für den Sternenhimmel: Eifel diskutiert Schutzgebiet
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Schleiden. Das klingt schon ein bisschen seltsam. Da kommt ein Städter und schwärmt den Menschen in der Eifel vor, wie schön dunkel es nachts bei ihnen ist. So klingen Komplimente von Astronom Harald Bardenhagen. Die Gegend um den Nationalpark Eifel ist so dunkel, dass man sogar die Milchstraße sehen kann. Das will schon was heißen.
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21 KommentareKommentare zu Gefahr für den Sternenhimmel: Eifel diskutiert Schutzgebiet
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Lichtverschmutzung ist ein ernst zu nehmendes Problem. Nicht nur Astronomen sind davon betroffen, sondern die Natur gerät zunehmend aus dem Tritt. Bei den angedachten Maßnahmen geht es auch nicht darum, das Licht "auszuknipsen", sondern unnötig abgestrahltes Licht zu minimieren. Sicherlich haben sich die Monschauer Sternfreunde bereits dafür eingesetzt, aber Herr Bardenberg bringt jetzt vielleicht nochnmal den Stein ins Rollen - was ja nicht schlecht ist.
Zum Thema Naturpark Eifel/ Sternenhimmel kann ich nur sagen das wir Monschauer Sternfreunde, selbigen gehörte ich seit Jahren an, schon Jahre vor Herrn Bardenhagen dem interessierten Sternfreund kostenlos Sternführungen auf Vogelsang angeboten haben. Wenn jetzt Herr Bardenhagen das ganze so auslegt als ob es von Ihm ausgehe, ist dies eine Beleidigung für jeden der unsere kostenlosen Sternführungen auf Vogelsang unterstütze! Wir Monschauer Sternfreunde haben schon weit vorher darauf hingewiesen wie wichtig dieser Standort ist! Nur leider, trotz unserem selbstlosen Einsatz, hat uns niemand zugehört.....
Mich wundert, das frau Nacken nicht schon ein paar Bäume zum Fällen freigegeben hat, damit man auch an diesen Stellen ungehinderte Sicht auf die Milchstraße hat. Als nächstes beschäftigen sich die Grünen im Stadtrat damit, ob man nicht eine Tempo-30-Zone in der Milchstraße einrichten sollte. Bevor man die Lichtverschmutzung schon wieder als Gesundheitsrisiko einstuft, sollte man doch endlich diese Politiker verbieten. Diese Verursachen doch viel mehr Gesundheitsschäden. Ist nur eine Frage der Zeit, wann es eine Gestzegebung gibt, die die Beleuchtung in diesen Lichtreservaten reguliert. Haben wir wirklich nicht andere Probleme zu bewältigen? Ist die politik nicht gerade dabei, die demokratie abzuschaffen, und ins unglück zu stürzen. Steht auf und wehrt euch gegen Parteienterrorismus.Weil das, was da auf uns zukommt, betrifft Aachener, Eifelyetis, Kohlscheider, Eilendorfer, Wahlheimer und auch Koelner.
Nee, wenn man sie in Walheim noch sieht, habt Ihr Glück - und vermutlich die richtige, nach unten abstrahlende Beleuchtung. In Aachen aieht man die Sterne leider nicht mehr, und im Aachener Osten ist sowieso alles Pallen-rot...
Ich konnte gestern Abend auch noch die Milchstraße sehen. Müssen wir jetzt auch in Walheim das Licht ausschalten?
Genau! Außerdem wäre ein Yeti doch noch eine Sensation für die Eifel, und ein Topp-Alleinstellungsmerkmal (okay, sieht man mal vom Himalaya ab). Das Thema ist ausbaufähig!
ich finde, das mit den Eifelyetis und dem Reservat sollte man noch vertiefen. Köstlich!
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt derzeit über die Zukunft Deutschlands und die devoten Michels hier labern über Sternennächte. Piefkes!
Ich halte Forschung mitnichten für Blödsinn, bin selbst in einem forschenden Unternehmen tätig, aber nicht jede Forschung bringt Erkenntnisgewinn. Und was als öffentlich geförderte Forschung teilweise daherkommt, ist manchmal schon hanebüchen.Nun zur Frage was (Eifel)-Yetis nachts machen: Der Yeti spricht mit Bedacht, Yetis werden nachts gemacht und rennt mit lautem Gröhlen in seine dunklen Yetihöhlen.Nein im Ernst, Eifelyetis durchstreifen nachts Randgebiete der Städte um Beute zu machen,z.b. Aachener etc.Auch ein Eilendorfer wird da nicht verschmäht.
Hut ab vor Heimbach, aber andere Städte sind den Kommunen im Kreis Aachen (pardon Städteregion) längst voraus und haben kommunale Satzungen gegen Lichtverschmutzung. Da hinkt auch Aachen hinterher, worüber die Mitarbeiter der Aachener Sternwarte schon lange klagen, nur hat bisher keiner auf sie gehört und das als Spinnerei abgetan. Aber vielleicht ist die Politik ja lernfähig?
Das Argument mit den unsicheren Straßen ohne Beleuchtung ist längst widerlegt. Zumindest für diejenigen, die Forschung nicht für Blödsinn halten wie Sie. Stellt sich nur die Frage: Was macht ein Eifelyeti nachts in Aachen? Sollte der nicht in seiner Eifel-Höhle schlafen?
Hier noch ein kleiner Nachtrag zu Forschung:Auch für Linguistik sieht das IG-Nobelpreiskomitee eine Auszeichnung vor. Sie ging an Wissenschaftler der Universität Barcelona für ihre bahnbrechende Erkenntnis, dass Ratten manchmal nicht unterscheiden können, ob jemand Japanisch oder Niederländisch rückwärts spricht. Merke: Nicht alles was erforschtwird, ist auch wirklich wichtig.
Leute, aus der Eifel kann man noch was machen. Wie wäre es mit einem Esoterik-Reservat ohne störendes Licht, Elektrosmog etc. Naja, mit fließend warm Wasser wirds dann schwierig. Aber Hauptsache alle sind glücklich und können ihren Namen tanzen.
@guter Schlaf: schonmal was von Vorhängen oder Rollläden gehört? Hilft auch, wenn man das Licht ausschaltet.Als nächstes kommt jetzt die Nummer mit dem Elektrosmog, Handystrahlen, Wasseradern oder ähnlichem Esoterik-Blödsinn. Ich möchte jedenfalls nachts nicht im Dunkeln durch diverse Gegenden von Aachen geistern oder nach Hause fahren müssen.
Nachtrag: vielleicht machen sich die Kritiker mal über das Thema schlau, ehe sie hier losschwadronieren! Etwa bei der Leibniz-Forschungsgesellschaft: LINK
Ein tolles Projekt, das nicht nur der Natur gut tut, sondern vor allem den Menschen. Lichtverschmutzung führt nachweislich zu leichterem und unruhigem Schlaf, Kreislaufproblemen und anderen Gesundheitsproblemen. Daher sollte man auch in den Städten die Lichtverschmutzung stärker bekämpfen, zudem würde das Energiekosten senken!
"Alle sind von der Idee des Sternen-Reservats begeistert." Das Licht geht aus, wir gehen nach Haus, rabimmel rabammel rabumm. Am besten gefällt mir der Begriff Reservat; ist irgendwie passend.
Wenn der NaBu und die Grünen das spitz kriegen, wird da ein tolles Projekt draus: save the Stars,ist doch was anderes als StarWars. Da werden erst mal alle sichtversperrenden Bäume abgeholzt, kann Frau Nacken aus Aachen übernehmen,anschließend wird eine Lichtausschlußzone von 40qkm eingerichtet,in der das Einschalten einer Lichtquelle mit Bußgeld belegt wird.
es ist an der Zeit, die Weltverbesserer (auf ander leuts kosten) in die Schranken zu weisen, soll er doch in seiner Heimatstadt die Lichter ausknipsen. die Bevormundung der Bürger durch einzelne und Politik schreit nach Anarchie.
Soll die Augen schließen, dann hat er´s dunkel.Die Sorgen dieses Herrn hätte mach einer gerne.