Generalvikar von Holtum plant Millionen-Coup
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Aachen. An ein Bauprojekt dieser Größenordnung unmittelbar neben dem Dom hat sich das Bistum Aachen seit einer Ewigkeit nicht mehr herangetraut. Das Generalvikariat am Klosterplatz, in das man erst vor kurzem die Dominformation implantierte, soll komplett saniert werden.
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13 KommentareKommentare zu Generalvikar von Holtum plant Millionen-Coup
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Stimmt, das evangelische Mittelalter war ja etwas liberaler...
@lol: vielleicht ein Doppelmoppel-Synonym für schlimmste Verschattung und Dunkelheit? Vielleicht will er uns sowas sagen - und kann es nicht...?!
was ist denn ein "katholisches Mittelalter"?
Hoffentlich wird bei dieser Gelegenheit die Außenansicht des "Generalvikariats" wenigstens ein wenig erträglicher gestaltet, wie es ja auch bei einigen Th-Gebäuden an der Wüllnerstrasse gelungen ist. In seiner heutigen Form ist dieser Klotz die schlimmste Bausünde der Stadt, direkt neben dem Münster, eine Schande für den Bauherren!
Die apodiktische Behauptung, das alte Kloster sei marode und die Sanierung zu teuer, leuchtet mir nicht ein. Mit demselben Argument kann man auch das KKG, die Barockfabrik und den Hauptbahnhof abreißen. In einem Brandfall ist man in einem Backsteinbau vermutlich besser aufgehoben als in einem Neubau mit viel Kunststóffen. Wenn Fluchtwege fehlen, dann schafft man eben welche. Beachtet werden sollte auch, daß Klara Fey in Aachen nicht irgendwer ist und daß an dieser Stelle seit dem Mittelalter ein Kloster stand. Wenn man den Komplex trotzdem verkauft, dann bitte nicht an einen Geistesverwandten von Prof. Kahlen. Es müßte schon so ein Investor sein, wie beim Jesuitenkloster in der Lothringerstraße.
Glashaus!
Ein reziprok-Kommentar, so dumm wie das kath. Mittelalter...
das Kloster zu sanieren, ist wirtschaftlicher Unsinn. Die Brandschutzauflagen sind so irre, das kann das Bistum nicht stemmen. Das Generalvikariat ist allerdins zu klein, daher Aufstockung. Warum die Aufregung? Was soll das Gequatsche von Entlassungen, die schon Jahre zurückliegen? Und das noch keine verlässlichen Zahlen vorliegen, ist hier doch auch erklärt. Der Kirchensteuerrat muss hierzu gehört werden. Dort werden verlässliche Zahlen genannt. Ansonsten: Wieder ein toller Artikel in typischer Esser-Manier. Bravo!
Sehr kurzsichtige Kommentare bis hierhin. Investitionen bringen Geld in den Markt, auch solche, die ein angeblich marodes Bistum tätigt. Und wer hat etwas von dem investierten Geld? Richtig, auch Sie als Arbeitnehmer, sogar Sie als Hartzler. Und wenn keiner sein Geld investiert? Richtig, keine Arbeit, kein Hartz IV. Mehr muss zum Wirtschaftskreislauf nicht gesagt werden. Wesentlich interessanter ist doch, was genau dort gebaut werden soll. An so prominenter Stelle darf man keinen architektonischen Fehler machen. Das macht mehr Sorge als irgendwelche herbeigeredeten Finanznöte.
Spenden, SPENDEN !!!!
Kirche und Kapital - in Aachen ... im Vatikan... in den USA... bei den Pius Brüdern...usw. Kohle ist genug da.
Ein wirtschaftlich marodes Bistum (wie ja so viele) investiert in Gebäude für Personal, das sie danach wahrscheinlich wegen noch größerer Finanznöte entlassen muss... Das ist ein Schildbürgerstreich! Man sollte viel lieber in Mitarbeiter, Dienstleistungen und verbesserte Außenwirkung investieren. Aber die Herren da oben haben den Schuss immer noch nicht gehört. Trotzdem muss man auch mal zwischen den Zeilen lesen: Das Personal braucht bessere Arbeitsplätze? Liebe Leute, lieber ergonomisch schlechte Stühle und Tische als keine Arbeit, oder?
soll man noch was sagen? Dieses Bistum (mitsamt General und Führung) ist am Ende. Man hoffe nur, dass sich das Volk nun gegen diese Pläne stellt! Noch vor kurzem wurden unzählige Menschen entlassen um das Bistum zu sanieren! Aber wir sollten einfach mehr in Steine investieren. Mein Tipp: Bistum zumachen an Köln oder Trier abtreten. Kurie entlassen und zu Pastören machen. Bischof in Ruhestand schicken! Halleluja singen! Prost zusammen!