Radweg Junkerstraße: Von Verwaltung «hinters Licht geführt»?

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    Eingestellt von
    Hubert
    am 12.07.12in Unterhaltung via aachener-zeitung.de

    Aachen. Nachdem unsere Zeitung über die geplanten überbreiten Radwege auf der Junkerstraße auf Kosten einer Fahrspur für den Autoverkehr berichtet hat, hagelt es Kritik - vor allem Richtung Stadtverwaltung. Die FDP fühlt sich «hinters Licht geführt».

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    58 Kommentare

    Kommentare zu Radweg Junkerstraße: Von Verwaltung «hinters Licht geführt»?

     

    @@Alle@@Alleam 16.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Zu Ihrem Einstieg: Ja, kann ich nachvollziehen. Und sicher gibt es noch viel drängendere Gründe fürs Autofahren, wie z.B. körperliche Einschränkungen, die eine andere Mobilität sehr schwer machen. Ihre Schlussfolgerung kann ich aber nicht teilen. Nur, weil MANCHE keine Alternative zum Auto haben, ist nich ALLES andere Freizeitsport. Wie schon Ihr Vorredner Arthur feststellt, werden die meisten Fahrrad- (wie auch Fuß-)wege in der Stadt auch von Menschen zurückgelegt, die Termine - welcher Art auch immer - wahrnehmen wollen oder müssen. Deshalb geht es ja auch nicht um eine Sperrung für den Autoverkehr sondern nur darum anderen Verkehrsteilnehmern auch einen sicheren Platz einzuräumen. Und wenn das dazu führt, dass nur einige der Wege, die ohne Auto gemacht werden können, auch ohne Auto gemacht WERDEN, dann wird sich die Situation für die Autofahrer auch deutlich entspannen. Nicht nur auf der Junkerstraße sondern in der ganzen Stadt.

    BerndBerndam 16.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Herr Esser bleibt seiner populistischen Linie treu, die üblichen Verdächtigen (FDP, FWG) beschweren sich über ihre eigenen Beschlüsse und von den Lesern haben sich offensichtlich nur die wenigsten mal die Pläne angesehen, bevor sie hier vom Leder ziehen. Und diese Stadt soll eine Universitätsstadt sein?

    @Alle@Alleam 16.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    unterschwellig wird hier so frei diskutiert, als gäbe es für die Autofahrer immer eine Alternative. Es nützt aber nichts: wenn man einige Termine am Tag wahrnehmen will, dabei vom Wetter unabhängig sein muß, und nicht alle von diesen Terminen in Aachen stattfinden, dann gibt es für das Auto keine Alternative. Alles andere ist Freizeitsport und muß von der Gemeinschaft durch geringere Arbeitseinkommen oder höhere Preise bezahlt werden. So einfach ist das.

    ArthurArthuram 16.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ein Fahrrad ist in der Regel kein Sportgerät sondern ein Fahrzeug, um von A nach B zu kommen und wenn ich Fahrrad fahre, dann deshalb, weil es das schnellstmögliche Verkehrsmittel innerhalb Aachens ist! Solche Verbesserungen der Situation für Radfahrer tragen hoffentlich dazu bei, das mehr Menschen raffen, das Autofahren nicht immer sinnvoll ist und ein leben in der Stadt auch ohne Statussymbol lebenswert sein kann. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass solch intelligente Menschen die FDP wählen.

    MonitorMonitoram 15.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ja, Wortklauber! Genau wie "Datenautobahn" - schon etwas älter und inzwischen obsolet - und "Stromautobahn" - ganz neu. - Weil sich niemand die Mühe macht über eine adäquate Übersetzung von Highway nachzudenken. Dabei bedeutet auch das nur Überlandstraße und passt eigentlich ... auch nicht.

    WortklauberWortklauberam 15.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Das Ganze stinkt doch schon im Titel. "Rad-Autobahn" ... wer denkt sich denn so einen Murks aus? Autobahn ist für Autos. "Rad-Autobahn" - Rad? Auto? Häh? Eine Autobahn ist eine Straße für Autos (wie der Name eben sagt) mit mindestens zwei Fahrspuren in jeder Richtung und weiteren Merkmalen. Also ungefähr schon das, was da heute existiert in der oberen Junkerstraße ... also mitten in der Stadt. Das, was nun geplant ist, ist, dass die Straße ihren Autobahn-Charakter verliert. Und, dass ein RadWEG dazu eingerichtet wird.

    SUVSUVam 15.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Sorry, gemeint war natürlich "die enge Junkerstraße"

    SUVSUVam 15.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Ingenieur: Der Stau entsteht, weil demnächst der haltende Bus gleich hinter der Kreuzung die einzige Fahrspur verstopft. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Verhalten sich die Autofahrer regelwidrig, stellen sie hinter dem Bus die Kreuzung zu. Dann kann auch niemand mehr von oben in die Lochnerstraße abbiegen, und alle können nur hoffen, dass sich der Broddel auflöst, bevor der Querverkehr grün bekommt. Das dürfte die Regel werden, weil vor allem Ortsunkundige erst mal hinter dem Bus in die Kreuzung reinfahren und dann erst merken, was für ein unglaublicher Murks hier fabriziert wurde. Verhalten sich die Autofahrer dagegen regelgerecht, warten sie vor der Kreuzung an der grünen Ampel, bis der Bus weg und die Spur auf der gegenüberliegenden Seite frei ist. Dann dürfte die enge Turmstraße ständig verstopft sein. Aber was will man anderes erwarten in einer Stadt, in der die Verkehrs"planung" von radfahrenden Frauen gemacht wird.

    IngenieurIngenieuram 15.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Immer noch erschreckend, dass dieser Journalist sich nicht mal bei Fachleuten informiert, bevor er Artikel veröffentlicht: Die Breiten der Radfahrstreifen entsprechen den gültigen Regelwerken und ein Stau in der Junkerstraße entsteht nur, wenn die Ampelanlage die Verkehrsmenge nicht bewältigt und nicht, wenn unterhalb der 3 Aufstellspuren (geplant wie heute vorhanden) vor der Ampel nur eine Spur für den Kfz-Verkehr vorhanden ist.

    ErtragerErtrageram 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Also: Es gibt auch keinen Zusammmenhang zwischen Verursachung und Belastung. Ich muss mir, auch, wenn ich nicht Auto fahre, trotzdem den Krach und das Geröhre anhören, muss trotzdem die verpestete Luft einatmen und mich den Gefahren aussetzen. ... Ich finde, da hätte ich ein paar mehr Zuwendungen verdient.

    SUVSUVam 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Grün ist in Aachen keine Partei mehr. Grün ist eine Diagnose.

    Der WürselnerDer Würselneram 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Jupp: Das war ja klar...Die Autofahrer wollen Ihre Ärgernisse, "Die scheiss Radfahrer" los werden. Am liebsten über den Gehweg. Ihr seid nicht die einzigen Verkehrsteilnehmer..... Nicht alle Wege müssen für das Auto perfekt gelegt werden, auch andere Leute haben ein Recht auf sicheres Durchqueren der Innenstadt. Ihr, die Autofahrer habt genug Zonen, die nur auf euch abgestimmt sind. Aber es gibt immer noch Mitbürger, die nicht so bequem sind, ihre Blechkiste immer und überall um sich zu haben. Es geht auch ohne....probier es mal. Dein Fett wird schmelzen!

    @Also@Alsoam 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Zu Ihrer Ausführung in Punkt 2 ist zu sagen, daß es keinen Zusammenhang gibt zwischen Verursachung und Steuerzahlung. Anders als Sie darstellen, zahlen Sie die Infrastruktur nicht mit Ihrer Einkommensteuer. Im Gegenteil: die Steueraufkommen der Fahrzeughalter decken nicht nur alle einschlägigen Investitionen sondern zusätzlich noch große Anteile anderer Verkehrsmittel wie z.B. die Bahn. Der Fahrradfahrer hingegen erhält Zuwendungen aus Ihrer Einkommensteuer z.B. in Form der Entfernungspauschale, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Aufwendungen steht. Witzig gemeint, aber nicht so einfach von der Hand zu weisen, wenn dann folgerichtig auch die Abgaben eines jeden Verkehrsteilnehmers angelichen würden.

    LogikLogikam 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    @Jupp: Tolle Logik. Wieso sind denn auf dem Vennbahnweg keine Autos unterwegs? Weil es da keine Autofahrspur gibt.

    JuppJuppam 14.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Für welche Fahrradfahrer wird dort eigentlich dieser Luxusstreifen errichtet? Da sind doch kaum welche unterwegs, die könnten sich doch locker mit den wenigen Fußgängern den Bürgersteig teilen.

    tollytollyam 13.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Totaler Wahnsinn, die CDU ist der Steigbügelhalter der Grünen....unseren OB seh ich nur grinsen und Blumen überbringen...ich würde den Grünen mal richtig auf die Füße treten. Schwarz/Grün klappt nicht das hat man in Hamburg gesehen....bitte bitte wer erlöst uns von Jahn Nacken und Co...Campusbahn usw...was ein Müll!!!!

    KorrekturKorrekturam 13.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    "..am Hansemannplatz beseitigt hat..." -> "..am Hansemannplatz durchgesetzt hat ..."

    AlsoAlsoam 13.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    1.)Auf diesem Teil des Alleenrings hab ich zumindest bergauf noch nie Stau gesehen, das wird sich auch durch eine Fahrspur weniger nicht ändern. Bergab wird der Stau eher durch die Ampeln produziert. 2.)Warum soll man als Radfahrer denn soviel "Kfz"-Steuern zahlen wie ein Autofahrer? Der Strassenbelag geht durch die schweren Autos kaputt, nicht durch die Radfahrer und mit meiner Einkommenssteuer beteilige ich mich ohnehin schon an der Infrastruktur-Erhaltung genauso wie ein Autofahrer mit seiner Einkommenssteuer, mache aber weniger kaputt. 3.) Zum Thema Grüne und keine Demokraten kann ich nur sagen: Die Grünen haben bei der letzen Wahl offensichtlich eine Masse Wähhler überzeugen können. Es ist nur legitim, dass die Grünen ihre Vorstellung von Verkehrspolitik umsetzen und nicht die von Herrn Schaffrath oder Herrn Esser. Wers anders haben will, gehe bitte aktiv zur nächsten Wahl und mache sein Kreuz an der entsprechenden Stelle. Zu Herrn Schaffrath: Ich erinner mich noch gut, wie dieser in seiner aktiven Zeit Ende der 90er bei der FDP die Entfernung der Spureinfädelung für die Busse am Hansemannplatz beseitigt hat und die Verkehrsberuhigung an der Mörgensstrasse beseitigen wollte. Es entsprach seinen Vorstellungen und um den politischen Gegner in der Opposition hat er sich einen Dreck geschert. Warum sollte es heute bei den Grünen anders sein?

    @@Oecher@@Oecheram 13.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Hier der Plan. Von einem anderen Leser in einem ähnlichen Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt: LINK

    @Oecher@Oecheram 13.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Natürlich scheint das das Problem zu sein. Aber wer hat denn die Zeit dafür. Anhörungen finden so statt, daß eigentlich nur Arbeitslose daran teilnehmen können. Oder sie finden im Marschiertor mit steiler Treppe und einem ungeheizten Raum statt. Das ist nachvollziehbare Absicht derjenigen, die ihre Pläne schließlich ganz toll finden.


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