Der Tod im Meer und die «Mauer des Schweigens»

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    Eingestellt von
    ????????
    am 20.07.12in Unterhaltung via aachener-zeitung.de

    Geilenkirchen. Marlis und Uwe Böken haben an dem Nachmittag viel über ihre Tochter Jenny gesprochen: Über die «Gorch Fock», die vielen Fragen, auf die sie seit fast vier Jahren keine Antwort bekommen. Wie es ist, gegen eine «Wand des Schweigens» zu rennen. Über ihre Zweifel am Rechtsstaat. Während des Gesprächs schienen Schmerz und Trauer sicher eingekapselt. Bis auf diesen einen Moment.

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    7 Kommentare

    Kommentare zu Der Tod im Meer und die «Mauer des Schweigens»

     

    A.A.am 23.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Auch ich bin Mutter von 2 schon erwachsenen Söhnen , ich bin Gott dankbar das er Sie bisher gesund durchs Leben gehen lies, und habe volles Verstaendnis für die Eltern von Jenny! Wäre einer meiner Jungs so ums Leben gekommen, gnade Gott den Verantwortlichen ! Hier wünschte ich mir von unserer Regierung bedingungslose Aufklärung !

    großer vogelgroßer vogelam 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich hoffe, dass irgendwann jemand sein Schweigen bricht und Auskunft über Jenny`s Tod gibt. Es sind einfach zuviele Ungereimtheiten, die nach Aufklärung schreien. Vor Jenny´s Eltern ziehe ich den Hut.

    WolleWolleam 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Meine Frau und ich habe drei Kinder im Erwachsenenalter. Wäre ein Kind unter diesen grausamen Umständen zu Tode gekommen, hätten wir auch versucht zu erfahren, wie es dazu gekommen ist. Ich glaube, dass Eltern ein Recht haben zu wissen, was mit ihrem Kind - wo auch immer - passiert ist, auch und gerade auf einem Segelschulschiff. Der Ausdruck, ein solches Leid "unter die Nase (zu) reiben", halte ich ob es Todes eines Kindes für völlig unangebracht und unangemessen.

    HeidewitzkaHeidewitzkaam 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wie oft will man uns das Leid der Familie Böken noch unter die Nase reiben? Wie oft will man uns noch erzählen, dass die böse Marine Schuld am Tod von Jenny hat? Es soll auch andere Stellen geben, wo man Vergangenheitsbewältigungsprobleme verarbeiten kann.

    LeserinLeserinam 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wer sich bei der Bundeswehr verpflichtet sollte wissen was auf einen zukommen kann.Das Studium ist nicht umsonst.Mann muß aber auch loslassen können bzw. lernen damit umzugehen. Es war wahrscheinlich ein Unglücksfall wie sie täglich gleichaltrigen passieren. Auch andere Eltern suchen nach Erklärungen und Schuldigen und müssen lernen weiterzuleben.

    AnteilnehmenderAnteilnehmenderam 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich wünsche den Eltern, daß sie die Wahrheit über den Tod ihrer Tochter alsbald erfahren werden. Leider habe ich aber nicht die Hoffnung, daß die Wahrheit ans Licht kommt. Es ist mit Sicherheit einiges nicht korrekt gelaufen - aber so ist es halt beim Militär. Da werden Fehler unter den Teppich gekehrt. Eine "ordentliche" Untersuchung wird es bei militärischen Angelegenheiten einfach nicht geben. Ich werde jedenfalls alles versuchen meine Kinder von Bundeswehr und Marine fernzuhalten.

    ????????????????am 20.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    von einer 18. jährigen schülerin zum soldaten! Metarmophose im eilschritt. Nachts, allein, bei steifem wind, auf einem segelnden schiff,ungesichert, eigentlich dienstuntauglich!!! Da werfen sich schon fragen auf, ganz sicher. Ertrunken, aber kein wasser in der lunge? Wie geht das?


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