Ravel-Radweg: Gutes Projekt oder Gefahr?

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    Eingestellt von
    an die
    am 26.07.12in Unterhaltung via aachener-nachrichten.de

    Aachen. Radverkehr ist für Max Öko-Mustermann üblicherweise etwas Gutes. Schließlich haben die Drahtesel keinen Dreck schleudernden Auspuff und verheizen auch keine fossilen Brennstoffe.

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    22 Kommentare

    Kommentare zu Ravel-Radweg: Gutes Projekt oder Gefahr?

     

    Claus MayrClaus Mayram 30.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Sehr geehrter Phil, wenn der NABU Ihnen unheimlich wird, sollten Sie vielleicht einfach aus der Anonymität herauskommen und sich per mail bei uns melden. Wir beantworten gerne alle (sachlichen !) Fragen; unsere website hatte ich angegeben. Die meisten Antworten erhalten Sie aber auch durch eigene Recherche: etwa zu den Aufgaben von Naturschutzverbänden (wie BUND, LNU, NABU, WWF) und zum strengen Rechtsschutz der Wildkatze nach Bundesnaturschutzgesetz, der bei Zerschneidung ihrer Lebensräume eine Minderung des Eingriffs - etwa durch Kleintiertunnel - vorschreibt. Kleintiertunnel - oder Wildbrücken, wenn größere Arten wie Rothirsch, Reh oder Wildschwein von der Zerschneidung betroffen sind - werden übrigens seit vielen Jahren gebaut, sowohl in Deutschland (Bsp. A 1 in der Südeifel) als auch in unseren Nachbarländern Belgien (etwa A 76/E 314 nahe Nationalpark Hoge Kempen, Genk) und Niederlande. Bundesweit gibt es inzwischen etwa 60 Wildbrücken, geplant sind über 120 bis 2020. Und was die Grünen angeht, so hat es erst vor wenigen Wochen einen Ortstermin auf der Vennbahn gegeben, bei dem auch Vertreter des NABU-Landesverbandes NRW auf all die jetzt wieder diskutierten Probleme hingewiesen haben: LINK

    AutoradlerAutoradleram 29.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich denke es gibt gute Gründe in die ein oder andere Richtung zu denken. Es macht meines Erachtens auch Sinn mit neuen attraktiven Radwegen Naherholungsgebiete zu schaffen um wenigstens in der Freizeit gute Gründe zu haben auf das Auto zu verzichten. Das schont nicht nur die Umwelt sondern fördert auch die Gesundheit und ist unter Umständen ein kleiner Beitrag zur Gesundheitsreform. Radfahrern ist weiter im kommen und bei guten Angeboten werden sicherlich vermehrt die Menschen wenigstens in der Freizeit das Auto stehen lassen. Das kann besser wie bei Strassen umweltfreundlich gestaltet werden und man muss ja nicht unbedingt durch schutzwürdige Gebiete bauen. Wenn die Menschen im autofreundlichem Deutschland dann einmal Spaß und gefallen an dieser Fortbewegung gefunden haben wird der ein oder andere vielleicht auch sein Auto, wenn auch nur Zeitweise, bei Fahrten zur Arbeit stehen lassen. Mir ist dabei schon klar, das das nur im Nahbereich funktionieren kann. Die Umwelt und unsere Tierwelt werden es uns langfristig danken, denn Nahbereich ist irgendwie überall. Bei unseren Nachbarn, den Holländern geht man da ja einen Schritt weiter und baut so genannt Fahrradautobahnen, die auch zur Arbeit genutzt werden sollen mit gutem Erfolg. Wir müssen da nichts neues erfinden, diese Nachbarn haben Jahrzehnte lange Erfahrung mit guten Radwegenetzen auch durch schutzwürdige Gebiete. Also bitte nicht alles direkt im Keim zerstören, es könnte positiver sein als es im ersten Augenblick aussieh

    PhilPhilam 28.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    "Der NABU" wird mir unheimlich. Versteht jemand, was er uns sagen will? Mahnen, raunen, warnen. Ohne jede politische Verantwortung und Haftung. Aber alle ziehen den Kopf ein, wenn "der NABU" die Stimme erhebt. Fordert "der NABU" eigentlich schon Verkehrsschilder oder Dufttrassen für Wildkatzen, damit die den Kleintiertunnel überhaupt finden, oder bekommen die GPS-Halsbänder? Wird Gegenverkehr von Fressfeinden im Kleintiertunnel ausgeschlossen? Was sagt "der NABU" dazu? Was sagen die politische Verantwortung mittragenden Grünen eigentlich zur Kritik "vom NABU"?

    Claus MayrClaus Mayram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Durch die verkürzte Widergabe der Stellungnahme des NABU Aachen e.V. vermittelt der Artikel im Aachener Lokalteil der AN leider einen völlig falschen Eindruck, der sich auch in vielen dieser anonymen Kommentare widerspiegelt. Da dieses tool keine ausführlichen fachlichen Korrekturen zuläßt, an dieser Stelle nur kurz, mehr in der Printausgabe: 1) Der NABU Aachen ist nicht prinzipiell gegen die Vennbahntrasse, sondern hat lediglich auf die ökologischen Probleme eines solchen, Wald und Venngebiete zerschneidenden Asphaltbandes hingewiesen. 2) Wir haben ausdrücklich gelobt, dass der Landesbetrieb Straßen jetzt im Zuge des Tunnelbaus auch einen Kleintiertunnel anlegt, der Tieren wie der Wildkatze eine gefahrlosere Querung der B 258 ermöglicht. 3) Wir haben vor allem auf die unterschiedliche Beachtung der naturschutzgesetzlichen Anforderungen in verschiedenen Streckenabschnitten hingewiesen: während bei Sourbrodt ein Vogelschutzgebiet auf einer Alternativtrasse umfahren und bei Burg-Reuland eine alter Eisenbahntunnel umfahren wird, weil er jetzt Fledermäusen als Winterquartier dient, tun die Städteregion und die belgischen Behörden zwischen Paustenbach und Konzen so, als ob für sie Naturschutzrecht nicht gilt. Dabei haben sogar das NRW-Umwelt- und Wirtschaftsministerium die Trasse in diesem Bereich als naturschutzwidrig kritisiert und sich aus der Finanzierung des Projektes zurückgezogen. Claus Mayr, NABU Aachen, www.NABU-Aachen.de

    @Eifeler@Eifeleram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Natürlich gibt es Leute die z.B. von Roetgen mit dem Rad zur Arbeit fahren - mich z.B. Aber der Ravel-Weg hat mit meiner Fahrt zur Arbeit nichts zu tun - sieht man mal davon ab, daß ich derzeit wegen der Bauarbeiten zu einem Umweg gezwungen werde. Im Grunde haben Sie aber natürlich völlig recht - als Verkehrsalternative war dieser Radweg nie gedacht. Er ist eine Sport- und Freizeitstätte und als solcher wird er auch äußerst rege genutzt.

    EiflerEifleram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Die Vermischung eines zur Ankurbelung des Tourismus gedachten Radweges mit Fragen der Umweltverträglichkeit verschiedener Verkehrsträger ist völlig daneben. Glaubt denn der zuständige Redakteur oder einer der Kommmentarschreiber im Ernst, der Radweg würde den PKW-Verkehr auf der B 258 entlasten? Ich habe jedenfalls noch nimand gesehen, der von Lammersdorf, Rott oder Roetgen mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Aachen fährt, geschweige denn abends nach der Arbeit zurück.

    AndreasAndreasam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich finde auch, dass die Aufforderung Leserbriefe zu schreiben zu den Themenkomplexen Radweg, Naturschutz und Campusbahn nur eine flache emotionale Mischung hervorrufen wird. Hätte mich mehr angesprochen, wenn man mal Fotos oder Karten zeigen würde, wo den der BUND befürchtet, dass die Natur Schaden nimmt, oder mal einen aktuellen Zeitplan zeigt, wann denn die ganzen Lücken geschlossen werden. Grundsätzlich war der Vennbahnweg nie als 'Vehrkehrsweg' geplant sondern dient der Freizeitweg zur Erholung. Auch wenn er zumindest stückweise als Weg zur Arbeit oder zur Schule genutzt wird, kann man ihn nicht als Alternative zu einer Stadtbahn ansehen, was soll also die Themenverknüpfung zur Stadtbahn?

    @Peter@Peteram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Dem kann ich nur zustimmen. Der Artikel, und leider auch viele Kommentare, haben BILD-Niveau. Haben die Nachrichten das nötig, um das Sommerloch zu überbrücken?

    @JUPP@JUPPam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    "Die Kosten lagen von Anfang an offen"?? Ich haben den Zeitungsartikeln entnommen, dass die jetzt zusätzlichen 1,5 Millionen Euro für den Tunnel nicht geplant waren, weil die Planer ursprünglich davon ausgegangen waren, dass die Radfahrer "so mal eben" die B 258 kreuzen können.

    PeterPeteram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Merkwürdig, heute morgen stand hier noch ein sehr sachlicher Kommentar, der sich direkt an die Redaktion richtete. Tenor: "Haben Sie nichts zu schreiben oder warum machen sie aus diesem Unsinn eine Aufreisserstory?" Irgendwie ist der verschwunden - wie kommt´s?

    UliUliam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Also, ich kann nur sagen, dass der neue Radweg einfach Klasse ist.Wenn jemand sagt: die Tiere würden gestört, dann kann ich nur erwiedern, wenn ich den weg befahre, weichen die Vögel nich vor mir aus, sondern bleiben ruhig sitzen, weil sie wissen, dass keiner ihne was tut und sie niemand stört. Also was soll der Blödsinn.

    JUPPJUPPam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Der Radweg ist eine phantastische Ergänzung der touristischen Nutzbarkeit der Eifel und eindeutig eine Aufwertung der Lebensqualität auch in den kleinen Eifelkommunen. Selbstverständlich entstehen Kosten bei so einem Projekt - diese Kosten lagen übrigens von Anfang an offen. Verglichen mit anderen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen sind die Kosten für den Radweg lächerlich gering. "Geldverschwendung" schreien natürlich die Leute, die den Weg nicht nutzen wollen. Ich halte dagegen: Ich nutze keine Sportplätze oder -hallen und halte deren Errichtung dennoch nicht für Geldverschwendung. Zum Thema NABU fällt mir nur ein: Jeder macht sich so gut lächerlich wie er kann. Zu Zeiten der Vennbahn fuhren auf dieser Strecke regelmäßig Personen-, Holz- und Militärtransporte. Die Strecke wurde mehrmals jährlich abgeflämmt und mit Unkautvertilger behandelt. Wenn der Radweg fertig ist, wird vielleicht einmal im Jahr die Randbegrünung beschnitten - das war es. Der NABU kocht hier ein ganz trübes Süppchen - der örtliche Vorsitzende ist schlicht beleidigt, weil seine Einsprüche schlicht ignoriert wurden. Der NABU wird dadurch für mich als Umweltverband vollkommen unglaubwürdig.

    HanswurstHanswurstam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich finde es wichtig, dass es Organisationen gibt, die sich für eine subere Umwelt einsetzen... Was mich in der letzten Zeit aber immer mehr aufregt ist, dass gerade solche Organisationen sich gegen gute Projekte stellen. Glücklicherweise setzen immer mehr Menschen auf erneuerbare Energien. Was machen die Naturschützer? Sie stellen sich dagegen. Ökologische Energieerzeugung also nur bei Montage an ehemaligen AKWs oder wie? Genauso beim Radweg... Ich halte ihn nicht unbedingt für einen Ersatz zum Pendlerverkehr mit dem PKW, das werden nur wenige nutzen. Aber wenn der Touristenverkehr am Wochenende vielleicht teilweise aufs Rad umsteigt, dann finde ich das ein sinnvolles Projekt. Mag sein, dass der Radweg eventuell die Tierchen im Wald stört, aber schlimmer als Himmelsleiter und die früher dort fahrende Vennbahn (nicht elektrifiziert, also sogar noch mit der Verbrennung von Kohle oder Diesel verbunden) kann es wohl nicht sein... Bitte liebe Naturschützer macht doch diese Entwicklung hin zur grünen Lebensweise nicht kaputt..

    mirmiram 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Und es bleibt eine interessante Frage: Wie groß kann denn die zu erwartende Beunruhigung sein, wenn doch keiner den Radweg braucht? Widersprechen sich hier nicht verschiedene Argumente?

    NonsensNonsensam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Nun gibt es diesen tollen Radweg, und dann ist dies wohl auch noch falsch. Die Argumente der Skeptiker gleichen einem geologischen Aufschluß ihres Weltbildes: es werden Argumente herangezogen, die einfach nicht haltbar sind. Es ist nämlich nicht so, daß niemand diesen Radweg braucht; zumindest die Radfahrer dürften sich, wie von meinen Vorrednern beschrieben, des neuen Pfades ins Grüne erfreuen. Daß der Weg Kosten verursacht und dies kritisiert wird, zeigt, wie wenig die Naherholung der Einen den Anderen etwas Wert ist. Insgesamt finde ich eine Diskussion über Sinn oder Unsinn der Erweiterung des Radweges einfach nur abwegig und irgendwie auch müßig. Ich finde es auch nicht einfach, die Einfalt der Kritiker zu ertragen, denn ab einem bestimmten Punkt verursacht Dummheit Schmerzen. Und das möchte ich mir nicht antun, sondern setze mich lieber auf meinen Drahtesel und genieße einen Ausflug in die Natur, eingedacht, daß wohl auch dies wiedereinmal falsch ist. Aber damit muß ich wohl leben. Danke, Kritiker, ihr seid wirklich wichtig. Weiß zwar nicht für wen, aber wichtig seid ihr.

    KreatzdüvelKreatzdüvelam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Das ist eine NABU-Lachnummer. Nun fahren die Leute mit dem Rad und nicht mit dem Auto in die Eifel und schon ist wieder was auszusetzen. Leute ihr habt ein Rad ab.

    egalegalam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    War ja klar, dass das berühmte Birkhuhn - muss wohl ein Verwandter des Yeti sein - wieder mal hervorgezogen wird. Wen früher die ratternden Züge nicht gestört haben, den werden die Radfahrer oder sonstige Menschen wohl kaum stören! Vielmehr Angst machen mir die ganzen Querungen über die Verkehrsstraßen; aber das ist natürlich nicht so wichtig wie dieses verdammte Birkhuhn!

    p1w2p1w2am 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Eeine lächerliche Diskussion in einem land mit der vermutlich höchsten Autobahn- und Straßendichte überhaupt. Aber wenn ein Radweg gebaut wird, dann geht man auf die Barrikaden. Die Natur ist wertvoll -ohne Zweifel- aber hier wird mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen (entschuldigung an den NABU, aber der Spruch heisst so).

    AntonioAntonioam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Kaum zu glauben was die Naturschützer sich aus den Rippen ziehen. Der Fahradweg ist einzigartig!!! Eine Erholung für die Menschen. Achso; schon vergessen früher, fuhren dort Züge, sogar zum Transport von Panzer. die Tiere waren geblieben. Wo ist das Birkhuhn, wer hat es gesehen. Wenn es welche gibt, dann wird es sicherlich nicht von Fahrädern vertrieben.

    PrintePrinteam 27.07.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich finde der Vennbahn-Radweg ist eine Bereicherung! Es ist total entspannend eine Runde mit dem Rad zu fahren, wenn man frei hat! Bewegung an der frischen Luft und in der Natur! Ich finde das Projekt großartig!


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