Artikel Mit Djoser nach Patagonien - Naturtheater am Ende der Welt -

x 16
 
 
Mit Djoser nach Patagonien - Naturtheater am Ende der Welt -
 
  •  

    x 0
  •  

    x 0
  •  

    x 6
  •  

    x 4
  •  

    x 6
    Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis, meinte Oscar Wilde. Woran der Schriftsteller dabei dachte, ist nicht bekannt. Ein Land wie Patagonien wäre dafür jedoch infrage gekommen. Wie wenige andere Reiseziele beflügelt das Ende Südamerikas die Phantasie und übertrifft zugleich die Erwartungen derer, die es besuchen. Der Reiseveranstalter Djoser stellt dies mit einer Rundreise unter Beweis. Innerhalb von 22 Tagen führt sie zu den Höhepunkten im Süden Argentiniens und Chiles und schließt dabei Feuerland mit ein.

    Den Beginn und das Ende der Reise markiert Buenos Aires. Die argentinische Hauptstadt liegt mehr als 1000 Kilometer nördlich von Patagonien und wirkt wie eine Überdosis Zivilisation gegenüber der Kargheit im Süden. „Eine Stadt im Irrtum“ nannte Le Corbusier die Metropole, die immer mehr Europa als Amerika sein wollte und versucht zu sein scheint, ihre Vorbilder zu übertrumpfen. Gegen die breite Verkehrsachse Avenida 9 de Julio zum Beispiel wirken europäische Prachtstraßen wie Gassen. Aber nicht nur die schiere Größe der 13-Millionen-Stadt begeistert. Sie steckt auch voller Entdeckungen – etwa auf dem Friedhof La Recoleta, den Cafés, im Künstlerviertel La Boca oder auf den von Tangotänzern bevölkerten Plätzen von San Telmo.

    Der Kontrast zwischen Buenos Aires und den Stränden um Puerto Madryn könnte kaum größer sein. Die Gruppe erreicht die zweite Station mit dem Flugzeug und hat dort die Möglichkeit, zu baden oder fakultative Ausflüge zu unternehmen. Einer führt auf die Halbinsel Valdés, wo sich neben Seehunden, Seelöwen und Seeelefanten auch Pinguine und Königskormorane tummeln. Dazu kommen Orcas, die von den vielen Beutetieren angelockt werden, sowie andere Walarten, die dem Planktonreichtum der Küste nicht widerstehen können. Bei einem Whale Watching lässt es sich ihnen nahe kommen. Im Anschluss steht eine lange Busfahrt an, die mit einem Übernachtungsstopp in Esquel und dem Besuch des Nationalparks Nahuel Huapi nach San Carlos de Bariloche führt. Der berühmte Wintersportort ist ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Bergwelt rund um den Nahuel-Huapi-See.

    Per Flugzeug geht es dann südwärts nach El Calafate und weiter mit dem Bus nach El Chaltén, immer dem Scherenschnitt der Andenkordillere entgegen. Die Fahrt ist ein patagonisches Roadmovie, durch das immer wieder Nandus eilen, die argentinische Variante des Straußenvogels. Über dem Bergsteigerort El Chaltén thront die Zacke des 3.375 Meter hohen Fitz Roy, der oft zum Lieblingsberg jener wird, die ihn mit eigenen Augen sehen. Bei Ausflügen in die Umgebung kann man den Koloss aus allen Perspektiven bestaunen. Doch der nächste Programmpunkt ist nicht weniger faszinierend: der legendäre, ein Kilometer breite Perito-Moreno-Gletscher im Nationalpark Los Glaciares. Seine Eismassen schieben sich täglich bis zu zwei Meter nach vorne und lassen ihn so im Minutentakt kalben. Wenn die Brocken aus der 60 Meter hohen Wand herausbrechen und ins Wasser des Lago Argentino stürzen, meint man, ein Sprengmeister hätte gerade auf einen Knopf gedrückt. Aber es ist eine Aufführung der Natur. Und es fällt schwer, sich irgendwann wieder von ihr trennen zu müssen.

    Wie gut, dass sich mit den chilenischen Torres del Paine die nächste Laune der Schöpfung nach einer 250 Kilometer weiten Busreise anschließt. Seen in allen Blau- und Grüntönen, Eisberge, Gletscher, Wasserfälle und die Silhouette des weltberühmten Gebirgsstocks machen den Nationalpark zu einem Erlebnis. Die Teilnehmer können es nach Herzenslust erkunden, dann geht es per Flugzeug in die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia liegt am Beagle-Kanal und ist die Basis für Streifzüge in die wilde Natur Feuerlands. Die Routen durch den Nationalpark Tierra del Fuego mit ihren Ausblicken auf die Fjorde machen Wanderfreunde glücklich. Danach geht es über Buenos Aires zurück nach Deutschland.

    Djoser bietet diese Reise ab 3.595 Euro an. Freie Termine für das Jahr 2012 sind der 17. Oktober, der 7., 14. und 21. November sowie der 12. Dezember. Informationen unter www.djoser.de.

    Über Djoser Reisen
    Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Seit sechs Jahren gibt es auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

    kommentieren

    Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Urlaub, südamerika, rundreise, Reise, patagonien, Gruppenreise

     

    Kommentare zu Mit Djoser nach Patagonien - Naturtheater am Ende der Welt -