Polizei-Posse in Simmerath
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Simmerath. «Zuerst dachten wir, dass hier die Fernsehsendung Versteckte Kamera läuft», wunderten sich Ruth und Kajo Nießen, als sie vor einigen Tagen bei einer Fahrradtour in Simmerath eine ungewöhnliche Begegnung mit der Polizei erlebten.
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70 KommentareKommentare zu Polizei-Posse in Simmerath
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@janus: Aber sonst geht es Ihnen gut? Kommen Sie im wirklichen Leben auch nicht zurecht? Ihnen ist schon bekannt das Falschfahren lebensgefährlich sein kann? Wer herabfallende Kastanien mit Falschfahren vergleicht zeigt im Grunde nur seine phlegmatische Einstellung zur Gesundheit andere Menschen.
Fakt ist: die Fahrräder waren nicht verkehrstauglich. Fakt ist aber auch: Polizisten müssen eine gewisse Knöllchen-Quote erreichen. Und ganz sicher ist Fakt: viele Polizisten haben wenig Bock, sich großartig anzustrengen, um Knöllchen zu schreiben. Wenn einem dann ein Knöllchen so leicht zugeradelt kommt, muss man wohl zuschlagen, wenn die Quote nicht stimmt... Was in diesem Fall aber wohl übertrieben ist - eine mündliche Verwarnung wäre voll ausreichend. Es sollte mal lieber mehr Präsenz in AC City gezeigt werden und dort verkehrsuntaugliche Fahrräder (z.B. im dunkeln ohne Licht) suchen oder Rotlicht-Verstöße ahnden. Da kämen sie bestimmt auch auf Ihre Quote. Der Eifel-Wagen-Besatzung war wohl anscheiend nur langweilig.
So schnell kann man ja gar nicht lesen, wie hier gelöscht wird. Da ist wohl jemand in der Redaktion sehr sauer. Warum wohl?
@ de-frit die Ausweispflicht in BRD ist schon korrekt aber es besteht keine Mitführpflicht. Nach § 1 Absatz 1 des Gesetzes über Personalausweise muss zwar jeder Deutsche, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, einen Personalausweis besitzen, ihn aber nicht ständig dabei haben. Polizei und Ordnungsbehörden dürfen allerdings in bestimmten Situationen zur dringenden Feststellung der Identität den Ausweis verlangen. Wer ohne ist, kann so lange festgehalten werden, bis die Identität feststeht.
Mein Mountainbike, mit dem ich seit 14 Jahren durch die Eifelwälder düse, wiegt knapp unter 11 kg. Allerdings fahre ich immer ohne Federgabel. :-) Bei so viel Übereifer bleibe ich lieber im Wald, da bekomme ich hoffentlich kein Bußgeld aufgedrückt!
Schutzblech ist das, was Polizisten reden, wenn sie glauben, dass sei ein vorgeschriebenes Teil eines Fahrrads. Haben sie hier aber nicht: Die Bemerkung über die Schutzbleche kommt vom Fahrradfahrer selbst.
Mensch Kajo hier hast du noch mal ne Lawine losgetreten,das du ein "verdienter" Bonzen äh Bürger der Gemeinde Simmerath sein sollst.....mann da muß ich was verpaßt haben....das du die Polizisten mit deinem manchmal etwas provozierendem auftreten etwas geärgert hast kann ich nachvollziehen....jeder der dich kennt wird das bestätigen....aber die Warscheinlichkeit in der Eifel von einem Polizisten kontroliert zu werden...zumindest am Tag ist sehr gering...das es dich getroffen hat werden einige mit einem "Grinsen" im Gesicht kommentieren....und wenn ich daran denke wie oft du früher als Fußballspieler verwarnt wurdest...nur weil du "deine Klappe" nicht halten konntest.....15 Euro....kannste mit leben.....Kerl....fahr weiter....aber auf der richtigen Seite ;=)
Als Gäbe es keine gravierenden Probleme, als zwei Radfahrer bei Tageslicht vom Fahrradfahren abzuhalten und sich mit unqualifizierten Äußerungen selbst zu degradieren - das in der Provinz! Wenn in Aachen an hochbefahrenen Kreuzungen Fahrradfahrer reihenweise bei ROT weiterfahren passiert NICHTS! Gratuliere.
Komisch, wie viele sich hier einschließlich der Radfahrer,Polizisten und des Redakteurs über solchen Nonsens aufgeilen. Und letztendlich ind die beiden Polizisten nur ausführendes Organ der grausam übertriebenen Rechtsprechung. Bei wirklicher Gefahr, bspweise einer Schlägerei ode Überfall, zeigen sie alle nur mit dem Finger und niemand hilft.
Wieso diese Aufregung? Und wieso diese einseitige Darstellung der Zeitung? Tatsache ist, gemäß Straßenverkehrsordnung müssen Fahrräder, die auf öffentlichen Straßen genutzt werden, mit Schutzblech und fest montierter Dynamo-Beleuchtungsanlage ausgestattet sein. Alles andere ist gesetzeswidrig, die Polizisten haben völlig zurecht gehandelt. Ich wünschte mir öfters solche Beamten und mehr Kontrollen, wenn manche Radler gerade im Frühjahr und Herbst wieder ohne Licht unterwegs sind. Denn sie schaden uns allen und verstärken die Vorurteile der Autofahrer!
Wie wäre es denn damit, dass der Radakteur P.St. mal ausgiebig die Seite der Polizei bezüglich solcher Konfliktsituationen darstellt und sich damit bei den Lesern für diese einseitige, polemische Berichterstattung entschuldigt!
Die Leutchen, die sich hier so maßlos über die bösen, wirklich bösen, sich regelwidrig verhaltene Radfahrer aufregen, sind wahrscheinlich auch diejenigen, die ihren Nachbarn wegen einer über über den Zaun gefallenen Kastanie vor den Kadi zerren. "Der fährt auf der falschen Seite, dieser potentielle Menschen-tod-Fahrer(nicht wahr, @Anton Hinlegen?) ergreift ihn!!!!" @Vatta hat doch Recht: Gegenseitige Rücksichtnahme und ein wenig Lockerheit, hat unserer Gesellschaft bestimmt noch nie geschadet.
Das nächste mal lieber das Auto nehmen, da passiert es nicht so leicht die falsche Seite zu benutzen.
Die sind doch krank die blauen. Vor lauter Langeweile an der Straße stehen und Bürger ärgern, weil sie sonst nichts zu tun haben. So weit sind wir schon gekommen , neeneeneeneenee
Sicher @Vatta eine unfallfreie Welt wird es nie geben. Aber ohne Regeln kommt ein Allgemeinwesen leider nicht aus u. die versuchen manche Zeitgenossen zu ihrem eigenen Vorteil u. zum Nachteil der Anderen noch zu "umschiffe" o. zu ignorieren.Und zur Krönung rufen sie dann auch noch ganz laut "haltet den Dieb".
@Anton Hinlegen: Nein, natürlich ist jeder Einzelfall schlimm. Aber wir sollten bedenken, dass wir es niemals schaffen werden, durch Verbote, überzogene Rgeln, Engstirnigkeit und Strafen eine Fehler- und unfallfreie Gesellschaft zu erreichen. Der Mensch macht Fehler und das wird immer so bleiben. Wenn wir das nicht akzeptieren und uns durch immer mehr Auflagen selber drangsalieren - was wird das für ein Leben?
@Vatta:Habe ich Sie richtig verstanden.Wenn Sie oder Ihre Frau o. Ihr Kind es wären wäre es ok? Ist doch nur eine/r.
@Idefix: Die Grenze ist 11Kg. Das schafft kein Mountainbike darunter zubleiben.Und wenn doch dann braucht es über Tag keine Beleuchtungsanlage. Sie muss aber mitgeführt(!!!) werden (im Rucksack, Gepäcktasche usw.)
@Anton Hinlegen: Ich rufe hier ja nicht zur Anarchie auf. Was ich sagen will ist, das es nicht immer Verbote, Regeln und Strafen sein müssen um miteinander leben zu können. Meine Güte, das kann doch nicht so schwer sein. Wir leben doch schon heute in einer Welt voller Vorschriften, die ja auch größtenteils Sinn machen, aber trotzdem das Leben beschneiden. Meine Einstellung ist nicht brandgefährlich - meine Fahrweise ist geprägt von Aufmerksamkeit und rücksichtsvollem Miteinander. Davon abgesehen: Wie oft wird denn in Deutschland jemand von einem falsch fahrenden Radfahrer zum Invaliden gemacht? Sind das hunderte oder gar tausende jedes Jahr?
Gelten Mounatinbikes nicht auch als Sportgeräte, wenn sie ein gewisses Gewicht unterschreiten? Ich meine, dann müssten auch keine Lampen und Schutzbleche angebracht sein. Für die Beleuchtung gilt übrigens noch ein Gesetz aus den 60-er Jahren, wonach es Dynamolampen sein müssen!!! Akku-Lampen lassen viele Beamte nicht durchgehen. Mag sein, dass es gefährlich und gesetzeswidrig ist, auf der falschen Seite zu fahren, aber Fussgänger, die auf dem Radweg laufen, bekommen ja auch kein Bußgeld aufgedrückt. Wenn man bedenkt, wie lange man auf die Polizei warten muss, wenn mal wieder irgendwo eingebrochen wird...klar, da haben die Beamten Feierabend. Die Erwähnung der "Knöllchenquote" klingt nach einem Witz. Wenn es dann einer wäre.