Einsatz am Hindukusch - Deutsche bleiben im Norden
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Kommentare zu Einsatz am Hindukusch - Deutsche bleiben im Norden
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ach je lies das was der nato rat und die un dazu gesagt haben
pazifismus ist keine lösung .... wer angegriffen wird .... muß sich verteidigen punkt
..und wer ist von wem angegriffen worden ? Lachnummer Taliban vielleicht?
pazifismus ist keine lösung .... wer angegriffen wird .... muß sich verteidigen punkt
und verteidigung ist ein guter krieg punkt schluss und ende
oder meinst du mit nichtstun kann man alle probleme lösen
janus, jetzt mußt du uns nur noch erklären was ein "stinknormaler Krieg" ist, dann sind wir alle so schlau wie du. Den casus belli kenst du doch wohl noch. Laß uns geistig Arme nicht länger im Dunkeln tappen...
Wer redet hier davon, dass afghanische Ölquellen uns retten sollen? Du hast es immernoch nicht begriffen. Hier wird weder was befriedet noch jemand gerettet. In Afghanistan findet ein stinknormaler Krieg statt. Und abei haben wir Deutschen einfach mal nichts verloren. Der heldenhafte Tod für´s Vaterland - die Luft ist bei uns raus.
Aber Merkel und Co. haben das immernoch nicht kapiert oder haben´s kapiert aber tatsächlich nix zu sagen. Die einzigen, die am Krieg verdienen, sind dessen Geldgeber. Was meinste, was Du an einem Panzer verdienen kannst und wieviel erst, wenn ab und zu mal einer kapputt geht.
Es gibt keinen guten oder schelchten Krieg. Es gibt Krieg oder keinen Krieg. Langsam sollten wir doch mal soweit sein, zu begreifen, dass wir in Frieden leben sollten.
na das mit dem öl ist natürlich die erklärung ....... für alles und jedes die afghanischen ölquellen werden uns retten ....
Hier wird vielleicht ein mist geschrieben. Jeder will muß zeigen was für ein heller kopf er ist. Hier geht es doch darum das die amis nicht mehr wissen wo sie die soldaten hernehmen sollen weil die sich mitlerweille mit der kompletten Welt angelegt haben und die die mit ihnen am anfang mitgezogen sind die schnautze voll und die lust verloren haben. Jetzt sollen Deutsche soldaten mitkämpfen. Noch vor nicht solanger zeit haben die noch gesagt gebt Deutschen nicht mal einen Nagel in die Hand die machen ein Maschinengewer drauss und jetzt sollen Deutsche jungs die köpfe hinhalten. Wenn man feuer legt sollte man sich auch über das löschen gedanken machen wenn es ausser kontrolle ist. Was wollen die den befrieden? Bevor die da reingeschlagen hatten wusste kein mensch wo Afganistan liegt und jetzt soll es befriedet werden. Wenn die nicht so Ölgeil gewesen wären dann hätten wir dieses problem garnicht. Hier geht es nicht um Kriegsverbrecher oder Bücherschreiber sondern um reiche Geldsäcke
Wir sind zwar weit vom Thema, macht aber nichts. Wir waren eingebettet in ein Seminar "Wehrdienst und Menschenwürde", u.A. "Innere Führung", "Grenzen des Gehorsams" usw. Wir spielten das Beispiel, wie es nicht sein sollte, in der Büchnerschen Fassung ohne das nach seinem Tod verfasste Ende. Das hält natürlich viele Fragen offen. Ich war ausgemustert wegen zu großen Schädelumfangs - 71cm -, paßte kein Stahlhelm drauf. Die Diskussionsbeiträge reichten von "infantiler Übertreibung" , "total an der Realität vorbei" bis "der Irre hätte gar nicht KV geschrieben werden dürfen". Nur wenige erkannten den Kern des Stücks, darunter der Offizier, der Hamlet zitierte. Und der war bei seinen Kameraden nicht sehr beliebt. Ich als junger Schauspieler konnte sehr viel mit nach Hause nehmen.
Noch eines: Woyzzek ist nicht unbedingt das, was man bei der BW gerne gehört hat. Überhaupt mochte man Büchner nicht sehr gerne. Schon "Der hessische Landbote" stand bei einigen Kommandeuren auf dem Index. Ähnlich war es mit "Draußen vor der Tür" von Borchert. Wir hatten einen Deutschlehrer, der mich bis zum Abi "verfolgte". Mit ihm haben wir dies alles durchgearbeitet - und verinnerlicht, er hat mich mehr geprägt als es meine Eltern vermochten; er war dann Professor für Germanistik und Philosophie in Mainz, hier habe ich ihn dann verfolgt - grins.
Das waren wohl Anhänger der Aussage: "Treue ist das Mark der Ehre." Ich hatte einen BW-Kameraden, Roderich Feldes, mit dem ich bis zu seinem Tod 1996 befreundet war. Er war schon in seiner Jugend ein aufmüpfiger Schriftsteller. Ich habe von ihm, u.a. zwei Aussagen in Erinnerung: Zu dem Ehrespruch leitete er das Referat ein: "Also die Ehre ist ein Knochen - betrachten wir uns jetztdas MarK!" und der 2.: "Wir müssen der APO dankbar sein, denn sie hat uns die Maske vom Gesicht gerissen!" R. hat Hamlet mehr als geliebt und zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten daraus zitiert, es hat immer gepasst - nur - Du hast recht, vielen "Altvorderen" und Gestrigen nicht. Dieser Vers aus dem Monolog Hamlets passt natürlich vielen nicht, da er faktisch unterstellt, dass wir erst unseres Verstandes entledigt sein müssen, um unser Ich in unseren Taten wiederzuerkennen. Ist also das Problem, ich kann mich nur von etwas entledigen, das ich vorher besessen habe. (Eine ähnliche Interpretation liefert auch W. Peter in seinen anthroposophischen Schriften.) Marx sprach vom "sich-selbst-vergegenständlichen" in der Arbeit, wobei er recht "hegelhaft" meinte, nur wenn ich mein Ich kenne und die Arbeit danach ausrichte, gelingt das.
zero, "so werden Taten voller Mark und Kraft durch des Gedankens Blässe angekränkelt." Dies Zitat hab' ich in Blankenese auch gehört, wir spielten dort "Woyzzek" im Vortragssaal ohne Bühnenbild mit anschließender Diskussion, die sich bald ins Aschgraue verlor. Der Redner fuhr fort, dass der Drang nach Taten voller Mark und Kraft die größte Gefahr für jedes militärische Unternehmen darstelle. Er zog das Fazit:" Lieber zehnmal angekränkelt als einmal erschossen". Einige hörten das gar nicht gern.
Das war Clausewitz in seinem Buch: Vom Kriege. Nur ist dieser Satz absolut fehlinterpretiert worden. C. verlangte die unabdingbare Unterordnung des Militärs unter die Politik. Konsequent zu Ende gedacht, ist der Krieg für Clausewitz das Eingeständnis des Versagens der Politik, aber nicht ultima ratio.
Stimmt, Tucholsky hat bei T. nachgelesen. Juristen vergewaltigen oft die Sprache und auch das Recht, lies nur Schriftsätze - grins. Die Frage, ob Furcht oder Angst Ratgeber für Politik sein dürfen und gar militärischen Einsatz - ich meine NEIN, da es die rationale Eruierung für eine Entscheidung a priori ausbremst. Ich habe mal bei der BW gelernt, in der FüAk in HH: Entschluss mit Begründung! Der Entschluss war schnell gefasst, der Bauch ist schneller als das Hirn, nur die Begründung führte sehr oft zur Abkehr von der Entscheidung. Dieses Denken scheint mir heute sehr stark in den Hintergrund geraten zu sein. Schön, sagen wir alle unsere Handlungen sind emotionalen Ursprungs, wir begründen a posteriori, warum wir so gehandelt haben, darf dies für uns gelten, aber nicht für politische Entscheidungen einer derartigen Tragweite.
Wer nach den Massenmorden der serbischen Kriegsverbrecher immer noch glaubt, die Luftschläge seien ein Angriffskrieg gewesen, der hat nun wirklich nichts begriffen.
zero, volle Zustimmung, auch in den Definitionen. Mir ging es nur um den Satz "Angst ist ein schlechter Ratgeber" und der ist nun mal unsinnig. Er wird oft von Juristen in Notwehrprozessen benutzt, wenn jemand einen Kriminellen mit mehr als der zur unmittelbaren Abwehr einer Gefahr nötigen einfachen körperlichen Gewalt am Leibe schädigt.
Der Satz ist von Talleyrand? Gut. Tucholsky läßt ihn besagten französischen Offizier sagen, im Waggon im Wald von Compiegne wird er Clemenceau in den Mund gelegt, das macht nichts, er ist und bleibt richtig.
Der Satz ist von Tayllerand.
Sprechen wir von Angst oder von Furcht? Angst ist meist nicht zielgerichtet, sondern ohne direkten, konkreten Bezug, die Steigerung ist freiflottierende Angst. Furcht dagegen ist objektbezogen. Panik würde ich es noch nicht nennen, sondern irreale Reaktion auf eine konkrete Situation, die nicht mehr steuerbar ist. Im Deutschen wird Angst und Furcht meist synonym verwendet, in der Psychiatrie hingegen scharf getrennt.
Die NATO befindet sich meiner Ansicht nach in einer neurotischen Grenzsituation, die weit entfernt ist von dem Freud´schen "Schutzmechanismus" der Angst. Sollte sie in A. scheitern, was bei der Geschichte Afghanistans seit der Antike - Persien, Baktrien - Alexander - kein großes Wunder wäre, hätte Europa ein nicht zu unterschätzendes Problem am Hals. Hierbei denke ich nicht so sehr an die Taliban, obwohl das schon reichen würde, sondern auch an Pakistan, das heute schon Zwitter ist und an alle Anrainerstaaten wie zB Iran, Turkmenistan etc. Ja - dann ist Panik angesagt.
westliche demokratien sind in rein agraischen gesellschaften entstanden .... nur mal so als anmerkung ....
ansonsten bist du bereit millionen von flüchtlingen zu versorgen die in einem inner afghanischen befriedungs prozess enstehen würden ....
Krieg ist die Fortführung von Politik mit anderen Mittel, sagte mal ein Preusse. Ich meine Krieg ist das Ende von Politik, die Afgahnen müssen sich selbst befrieden und benötigen keine westliche Demokratie, diese funktioniert in ener agarisch geprägten Gesellschaft auch nicht. Wenn Deutsche Politiker gern in den Süden einmaschieren wollen, bitte die Bundeswehr sucht Freiwillige,Herr Klose und Kameraden können sich ja bei Minister Jung melden und dann dorthin gehen wenn sie unbedingt wollen. Wir haben dort nichts zu suchen und Deutschland ist laut Gesetz das führen von Angriffskriegen verboten, aber seit der Operation Hufeisen ( Luftschläge gegen Serbien ) von Bastakanzler Schröder und Friedenstaube Fischer ist das nicht mal mehr das Papier wert auf dem es gedriuckt wurde. Die SPD und die grünen haben Deutsche Truppen dorthin geführt. Jetzt wird es Zeit, sie zurückzuholen es bringt nichts. Wer dort kämpfen möchte kann dies gerne selber tun. Germans go Home
newnews, es ging mir auch nur um den Satz "Angst ist ein schlechter Ratgeber", er wird oft verwendet und stimmt nie. ku-dobson wollte nur mal wieder ein bißchen provozieren und natürlich dürfen auch Offiziere ihre Meinung sagen. Aber:"Der Krieg ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie den Militärs überlassen darf." (Soll ein verwundeter französischer Offizier im ersten Weltkrieg gesagt haben.)
newnews, Angst ist kein Ratgeber, Angst ist unsere eingebaute psychische Notbremse in Situationen, die wir nicht überblicken. Nach der Bremsung können wir planen, nicht vorher. Sind es Situationen, in denen wir durch eigene Entscheidungen keine Lösung herbeiführen können, dann "Angst fressen Seele auf". Darauf folgt dann Panik und erst die führt zu katastrophalen Fehlentscheidungen. In der Nato sieht es im Augenblick ein nach Panik aus, weil man in einem Krieg steht, der nicht zu gewinnen ist.