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Mindestlohn für Leiharbeiter-Union hat Bedenken

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Mindestlohn für Leiharbeiter-Union hat Bedenken

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Der Mindestlohn für Leiharbeiter stößt bei der Union auf harsche Kritik. Laurenz Meyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der Union-Bundestagsfraktion, äußerte in der "Süddeutschen Zeitung" arge Bedenken an einem gesetzlichen Mindestlohn in der Zeitarbeit, zumal es in der Branche miteinander konkurrierende Tarifverträge gebe.

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9 Kommentare

Kommentare zu Mindestlohn für Leiharbeiter-Union hat Bedenken

 

beatlejuicebeatlejuiceam 13.02.08


Da hast du vollkommen Recht. Genauso sieht es aus!

kalmarkalmaram 12.02.08


Die Zeitarbeit ist doch mal erfunden worden, um kurzfristig Engpässe überwinden zu können und den Kündigungsschutz zu umgehen. Inzwischen scheint Deutschland aber überwiegend aus Engpässen zu bestehen.

p-fsp-fsam 12.02.08


An sich ist Zeitarbeit nicht schlecht, ja wenn denn diese nicht dazu genutzt werden kann, um Löhne massiv zu drücken. Deswegen hat Deutschland auch schon einen Rüffel bekommen, weil anscheinend in Deutschland die Zeitarbeit zum Lohndumping missbraucht wird, weil Deutschland sich weiterhin wehrt, nach einer gewissen Zeit im Betrieb den Arbeitern die gleichen Löhne wie die Festangestellten zu gewähren.

beatlejuicebeatlejuiceam 12.02.08


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das diese ganze Geschichte mit Zeitarbeitsfirmen nichts anderes ist als moderner Sklavenhandel. Selten genug wird ein Leiharbeiter von einer Firma, in der er tätig ist, übernommen.GANZ SELTEN!
Hier in Oberfranken, nicht weit nach Thüringen, versuchen die Zeitfirmen ihr Personal oft über ihre Zweigstelle in Thüringen unter Vertrag zu nehmen, obwohl der Arbeitsplatz in Oberfranken ist. Der sogenannte Tarif liegt dort natürlich bei meistens 5,11 €uro - das ist eine Sauerei.
Ich frage mich, wie kann das denn überhaupt noch so sein, fast 18 Jahre nach Mauerfall??
Sind wir nun ein Deutschland oder nicht??
Die Firmen nutzen dies logisch gerne aus, wer zahlt denn 7 €uro, wenn er auch Arbeiter für 5 €uro bekommen kann?
Die einzigen, die hier sehr gut verdienen, sind die Zeitarbeitsfirmen selbst!!!

NeleinloveNeleinloveam 12.02.08


Gebe Dir absolut recht!

laurentialaurentiaam 12.02.08


Warum sollten Leiharbeiter denn bitte vom Mindestlohn "verschont" bleiben bzw. ausgeschlossen werden? Was zählt ist, was geleistet wird. Es kann nciht sein, dass zwei Arbeiter, die die gleiche Arbeit tätigen unterschiedliche Löhne bekommen bzw. dass dem Leiharbeiter Lohn evrwährt wird.

jogi3jogi3am 12.02.08


elbst Vollzeitarbeit schützt nicht vor Armut. Nach einer Studie des Wirt­schafts- und Sozialwis­senschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung arbeiten 32 % aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland im Niedriglohnbereich. Mehr als 7,7 Millionen Beschäftigte beziehen also weniger als 75 % des durchschnittlichen Bruttolohns. Ein Armutszeugnis für unser Land. Deshalb brauchen wir Mindestlöhne.

Die Festlegung der untersten Entgelte durch Tarifverträge muss an erster Stelle stehen, um Beschäftigte vor Lohndumping zu schützen.

Der DGB setzt sich aber auch für eine Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegeset­zes ein, das bisher nur für die Baubranche (Bauhaupt- und Baunebengewerbe) und die Seeschifffahrt gilt. Den Tarifparteien wird dadurch ermöglicht, für alle in Deutschland arbeitenden in- und ausländischen Beschäftigten Mindeststandards zu vereinbaren. Per Allgemeinverbindlichkeitserklärung werden die Mindeststan­dards für die ganze Branche festgeschrieben. In der Baubranche hat sich diese Lösung bewährt. Rund 250 000 Beschäftigte werden so vor Arbeitslosigkeit geschützt - sagen die Bau-Arbeitgeber. Und es ist ein Vorteil dieser Lösung, dass die Tarifparteien und nicht der Ge­setzgeber die Mindestlöhne vereinbaren.

Tarifvereinbarungen schützen aber nicht immer vor niedrigen Löhnen. Deshalb soll an dritter Stelle ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn stehen. Ein Mindestlohn, der immer dann gezahlt werden muss, wenn das Arbeitnehmer-Entsendegesetz nicht greift. Die untere Grenze dieses gesetzli­chen Mindestlohns sollte bei einem Stundenlohn von 7,50 Euro brutto liegen. Das entspricht umge­rechnet einem Monatsentgelt von rund 1200 Euro brutto.

Für diesen Stundenlohn setzt sich auch die gemeinsame Initiative der Gewerkschaften ver.di und Nahrung-Genuss-Gaststätten ein. Unter
LINK
heißt es: "Kein Lohn unter 7,50 Euro pro Stunde".

Kaba-50Kaba-50am 12.02.08


Habe mich aus Jux mal bei einigen der "großen" Zeitarbeitsfirmen beworben. Nachdem die mir gesagt haben was ich verdienen kann, kann ich einen groß teil der Arbeitslosen verstehen die solche Jobs verweigern. Das beste Angebot lag bei sage und schreibe 6,25 Euro, das schlechteste waren knapp 8 Euro.

Muss man sich mal ausrechnen, bei 6.25 Euro bleiben einem Netto ca. 800 Euro, bei 8 Euro Netto knapp 1020 Euro. Lohnsteuerklasse 3.
Aussage einer Angestellten, wenn sie damit nicht zurecht kommen ist das kein Problem, wir helfen bei Gängen zum Amt, zwecks Mietbeihilfe etc.etc. Übrginges kassieren solche Unternehmen ca. 40 -60 Euro für einen Arbeitnehmer den sie verleihen.
Das kann es ja wohl nicht sein, das man so nicht nur den Arbeitnehmer ausbeutet, sondern auch die Solidargemeinschaft der Arbeitnehmer die in die Sozialkassen einzahlen. Menschen die sowenig verdienen, werden ein Leben lang abhängig sein, und immer an der Armutsgrenze leben

PS: Mein Stundenlohn liegt bei ca. 15,50 Euro als Facharbeiter

NeleinloveNeleinloveam 12.02.08


Es hieß mal, gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Jetzt wird darüber diskutiert. Ist irgendwie unbegreiflich.


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