Artikel Kein Öl für Exxon! Venezuela hat ein Recht auf Vergesellschaftung der Ölind
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Zum Glück für die venezolanische Bevölkerung lässt sich Hugo Chávez von
den mächtigsten Konzernen dieser Welt nicht einschüchtern. Auf den
Versuch des US-Ölkonzerns Exxon, Venezuela die Bedingungen für die
Verwertung seiner eigenen Rohstoffe zu diktieren, hat die
venezolanische Regierung nun mit einem Stopp der Öllieferungen
reagiert. Dies ist ein mutiger Schritt, der Respekt fordert. Immerhin
ist das Bruttosozialprodukt Venezuelas nur halb so groß wie der Umsatz
von Exxon Mobil, und mit einem Nettogewinn von über 40 Mrd. $ (2007)
stehen dem Konzern gewaltige Ressourcen zur Verfügung, um sich Politik
und Justiz weltweit gefügig zu machen.
Hinter der
Auseinandersetzung mit Exxon steht die grundsätzliche Frage: Wer soll
vom venezolanischen Ölreichtum profitieren? Wie er diese Frage
beantwortet, hat Präsident Hugo Chávez bereits im Juni letzten Jahres
entschieden. „Die Privatisierung ist zu Ende - das Öl gehört allen
Venezolanern" erklärte er und forderte die in Venezuela tätigen
ausländischen Ölkonzerne auf, eine Umwandlung in
Joint-Venture-Unternehmen zu akzeptieren, bei denen der venezolanische
Staat die Kapitalmehrheit hält.
Während Ölkonzerne wie BP,
Statoil oder Total sich darauf einließen und dafür weiterhin
Öllieferungen aus Venezuela erhalten, setzte der Ölriese Exxon auf
Konfrontation. Er zog sich aus Venezuela zurück und bemühte Gerichte in
aller Welt, um die Verstaatlichungen anzufechten und seine Ansprüche
auf den venezolanischen Ölreichtum doch noch durchzusetzen. Anfang
Februar vermeldete die Presse einen Etappensieg für Exxon Mobil: Per
Gerichtsbeschluss ließ der Ölkonzern Auslandsvermögen der
venezolanischen Ölgesellschaft im Wert von bis zu 12 Mrd. $ einfrieren.
Die nun erfolgte Reaktion Venezuelas ist konsequent und lässt keinen
Zweifel daran, dass es der Regierung Chávez ernst damit ist, die
Verfügungsgewalt über die eigenen Rohstoffe zurückzugewinnen.
Das
von dieser Entscheidung ausgehende Signal ist eindeutig: Konzerne wie
Exxon haben von der Ausplünderung der Bodenschätze anderer Länder lang
genug profitiert! Und die Regierungen dieser Welt haben lange genug
nach der Pfeife mächtiger Konzernchefs getanzt! Die venezolanische
Regierung hat das Recht, über die Verwendung der einheimischen
Bodenschätze selbst zu bestimmen! Denn erst wenn die Macht der Konzerne
gebrochen ist, können Armut und soziale Ungleichheit effektiv bekämpft
und beseitigt werden.
9 Kommentare
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Kommentare zu Kein Öl für Exxon! Venezuela hat ein Recht auf Vergesellschaftung der Ölind
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Siehe Skandal Deutschland!
Kein Öl für Ausbeuter!
Venezuelas Präsident Hugo Chávez macht seine Drohung wahr: Die staatliche venezolanische Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela (PDVSA) hat nach eigenen Angaben den Verkauf von Rohöl an den amerikanischen Ölkonzern Exxon Mobil eingestellt und alle Handelsbeziehungen zu dem Unternehmen ausgesetzt.
Damit greift Präsident Chávez nur konsequent durch: Kein Öl für die Ausbeuter der Venezuelanischen Arbeiter! Nach der Vergesellschaftung der Mehrheitlichen Anteile Ausländischer Konzerne ging der Konzern Exxon nun rechtlich dagegen vor. Ergebnis: 12 Milliarden Doller wurden vom Konto der PDVSA eingefroren.
PDVSA bezeichnet das Vorgehen des US-Konzerns als "juristisch-wirtschaftliche Drangsalierung". Wenn in den USA venezolanisches Vermögen eingefroren werde, dann werde Venezuela kein Öl mehr in die USA liefern, sagte Chávez in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. "Der gesetzlose Exxon Mobil wird uns nie wieder ausrauben." Exxon arbeite mit der Regierung in Washington zusammen und sei Teil einer weltweiten Konzernmafia.
Damit ist ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Sozialismus getan, die Weichen sind gestellt.
Links im Süden
"Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." - George Orwell
Danke
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- Dieser Kommentar wurde aus dem System entfernt - Echt, unglaublich!
..Hugo Chávez schlägt nur zurück ;-)
Echt, unglaublich!
schon heftig was da so abgeht. Momentan hat ja jedes Land seine Probleme.