Veltmanplatz: Bürger kritisieren Baupläne

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    Eingestellt von
    Markus
    am 03.10.12in Unterhaltung via aachener-nachrichten.de

    Aachen. Dass es mit Wohnraum für Studenten spätestens im Wintersemester 2013 eng wird - dann schlägt auch in NRW die verkürzte Gymnasialzeit voll zu -, ist längst bekannt. Auch für Christian Friede, Günter Thie und Magdalene Stickelmann ist das keine Neuigkeit.

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    27 Kommentare

    Kommentare zu Veltmanplatz: Bürger kritisieren Baupläne

     

    Niveau?Niveau?am 08.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wer sich über die Fakten informieren möchte, erhält Einblick in die Planungen unter www.aachen.de/DE/stadt_buerger/planen_bauen/bauleitplanung/bebauungsplaene/veltmanplatz_kreuzherrenstrasse Hier sieht man die Dimension des Komplexes (die Höhe richtet sich nach der Firsthöhe benachbarter Gebäude, also keinesweg weniger hoch ex. d. Kirche). Da der zweite Bauabschnitt u. a. eine sechsgeschossige Ausführung vorsieht und die jetzige Halle im Innenbereich mit fünf bzw. im Riegel zum Veltmanplatz 6geschossig ausgebaut wird, kann man sich vorstellen, wie sich in den angrenzenden Gärten und auf den Balkonen die Sichtweisen verändern werden. Beim Umbau der Kleinstwohnungen (z.B. von 23 in 46 m²) muss ein Badezimmer und eine Küche zurückgebaut werden, eine Eingangstür muss wieder zugebaut werden; weiter gedacht: beim Umbau von 3 Kleinstwohnungen ......! Ob das so kostengünstig ist, bezweifle ich. Zur Stellplatz-Problematik: i. M. sind bei ca. 175 Wohneinheiten 82 Stellplätze geplant; der Stellplatzschlüssel bei reinen Studentenwohnheimen beträgt 1: 50m². Da aber lt. Erläuterungsbericht und aktueller homepage der AMW Projekte ein Komplex für Studenten und Hochschulangehörige bzw. Gastdozenten, Doktoranden avisiert ist, ist dies kein Studentenwohnheim mehr und der Stellplatzschlüssel beträgt d1:1. Zudem ist dort ein kurzfristiges auch möbliertes Wohnen mit einer All-In-Miete geplant: diese Art der Nutzung ist ein "Boardinghaus"!

    FaktenwomanFaktenwomanam 08.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    wie wäre es mal mit ein paar Fakten? das geplante Gebäude ist insgesamt weniger hoch als die benachbarten Dächer der bestenden Nachbarhäuser am Veltmanplatz. Es verstellt auch keiner Wohnung irgendwie den Blick. Die Nachbarn wünschen Familienwohnen auf 40 bis 60 qm je Wohnung. Der Bauherr plant Appartements von 23 bis 90 qm, die bei Bedarf mit sehr geringem Aufwand ( Tür an vorgefertiger Stelle in Trockenbauwand) kombiniert werden können zu 46 oder 69 qm für Paare oder Familien. Es gibt über 80 TG Stellplätze, mehr als die neuen Bewohner selbst benötigen. Es gibt auch tagsüber kein Stellplatzproblem am Veltmanplatz, sondern nur abends, weil die meisten alten Gebäude dort keine oder nur wenige eigene Stellplätze haben und zusätzlich Besucher des Pontviertels dort parken. So weit ich weiss bekommt das neue Haus selbst eine sehr schöne hochwertige Grünanlage und ersetzt die kaputte hässliche Ruine durch ein sehr angenehmes neues Gebäude. Wohnraum fehlt in vielen Formen, Grössen und Qualitäten in Aachen. Jedes neue Gebäude , das ein angenehmes Wohnen ermöglicht wird dringend gebraucht. Hetze gegen irgendwelche Beteiligten ist völlig unangebracht. Studenten und mit ihnen die Hochschulen sind für AC super wichtig. Kaum ein Standort ist besser geeignet Studenten gut unterzubringen. warum also nicht hier? Die Anwohner werden die neuen Nachbarn als nette Menschen kennen und schätzen lernen. Ausserdem: die Zinsen sind niedrig, die Nachfrage hoch, fast jeder kann jetzt selbst bauen ..

    Niveau?Niveau?am 07.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    All diejenigen, die sich jetzt auf ein derart niedriges Diskussionsniveau begeben, müssen sich fragen lassen: wenn Sie den Anwohnern vorwerfen, gegen studentisches Wohnen zu sein, sind Sie dann im Umkehrschluss gegen Familien und gegen Kinder, die in dieser Umgebung eine gute Infrastruktur mit fußläufigen Wegen zu Kindergärten, Schulen, Spielplätzen und Freunden finden können und nicht mit dem "Elterntaxi" überall aus den Aussenbezirken hingefahren werden müssen? Hier fehlt de facto bezahlbarer Wohnraum!

    Oma 1Oma 1am 06.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Habe gerade die Kommentare im Meinungsforum des AZ gelesen und mich dazu geäußert. Wo soll das noch hinführen? Kann den keiner richtig denken und lesen? Da wird von Studenten auf die Anwohner geschimpft und die Anwohner schimpfen auf den Investor. Verliert doch bitte die Tatsache nicht aus den Augen: Es sind nicht die Studenten die von den Anwohner angegriffen werden. Es ist einzig und allein die Tatsache, dass dort ein Investor ihnen einen Klotz vor die Nase setzen möchte. 2012,da schauen sie aus den rückwertigen Fenstern ihrer Wohnungen und schauen in ein Idyll. 2014, da schauen sie aus den rückwertigen Fenstern ihrer Wohnungen und schauen gegen eine Wand. TOOOOOLLLLL! Egal wer darin am Ende wohnen wird. Klotz bleibt Klotz und die zweite Tatsache ist die Schaffung von nur 82 Parkplätzen. Wo bitte schön sollen denn die anderen Bewohner der 150 Appartments ihr Auto abstellen? Das die Pontstrasse ein Dreckloch geworden ist, ist nicht zu bestreiten, dass die Pontstrasse ein Vergnügungsmeile geworden ist ebenfalls nicht aber das war nicht immer so und man hätte dem schon früher mit Sperrstunde etc. entgegentreten können aber in der Stadtverwaltung scheint die Krankheit der Taubheit in den letzten Jahren zu einer Art Epedemie ausgeartet zu sein. Erhaltet unser Viertel und unseren Lebensraum! Danke!!!

    BürgerinBürgerinam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Was der Herr Hermanns auch eingereicht hat, am Ende darf er doch machen was er will (Rothe Erde, war da nicht auch was?) Leute kapiert es endlich, es kann nicht sein, nur weil jemand mit Geld wedelt...muß der Kleine Bürger dann kuschen? Dieses Viertel ist langsam wirklich auf dem absteigenden Ast, schaut es doch mal an. Kriminalität gestiegen, Verdreckung gestiegen, Lärmpegel erhöht, dem muß einfach Einhalt geboten werden. Da sind sie dran Herr Oberbürgermeister, am Kaiserplatz sind sie doch auch tätig geworden. Oder lag es daran dss er zu sehr im Centrum der Stadt liegt. Studenten hin oder her, eine Stadt lebt nicht nur von ihnen. In diesem Viertel gibt es noch eine gewachsene Infrastruktur mit Kindergärten und Schulen. NOCH! Handeln sollte man bevor es zu spät ist. Es ist übrigens statistisch erwiesen, die hohe Anzahl an Studenten nimmt 2015 schon wieder ab. Der Bau von Herrn Hermanns wäre erst 2014/15 fertig, dann sind doch schon Leerstände vorprogrammiert und dann...außerdem bin ich mir sicher, das Gebäude wird kurz vor Fertigstellung veräußert (kennt man ja) und dann...dann wollen auch keine Familien, alten Leute und junge Leute hier wohnen. Das Pontviertel wird seinen Flair verloren haben und Aachen so manch steuerzahlenden Bürger. Ist das die Zukunft deutscher Städte. Wer wird bleiben? Herr Hermanns?

    WutbürgerWutbürgeram 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Es ist schon erstaunlich, wie ein im Grunde sachlicher, aber zugleich auch unvollständiger Bericht polarisieren und emotionalisieren kann. Anwohner und Familien werden gegen Studenten ausgespielt, sowie Jugendliche gegen Ältere; der Investor und die Studenten finden sich plötzlich in demselben Boot wieder. Der Sachstand ist allerdings erheblich differenzierter und müsste die Fronten und Koalitionen aufbrechen lassen. Der Investor hat als Ersatz für das ehemalige und abbruchreife Wollforschungsinstitut einen Bauantrag mit der expliziten Zweckbestimmung "Studentenwohnheim" mit etwa 100 Betten eingereicht, das dieselbe L-förmige Kubatur wie das Wollforschungsinstitut besitzt, also viergeschossig mit denselben Abmaßen. Gegen diesen Antrag regt sich KEIN EINWAND. Gleichzeitig hat er einen "vorhabenbezogenen Bauantrag" gestellt, der unter Einbezug des "Studentenwohnheimes" fünf- und sechsgeschossig sein soll und weitere 100 Betten umfassen soll. Die Zweckbestimmung für die Gesamtanlage ist nun Appartementanlage bevorzugt für besser verdienende Singles - zu denen auch Studenten gehören können - , die nur an einem kurzfristigen Wohnen interessiert sind. Die "Wohnküchenklos" mit 23 qm lassen auch keine längerfristige Perspektive zu wie Familiengründung und Nutzung der Infrastruktur mit Kitas, Schulen, Park und Spielplatz. Gegen das Verschenken der aus Steuermitteln geschaffenen Infrastruktur an einen Investor mit kurzfristigen Renditeerwartungen müsste sich die Empörung aller richten.

    NestNestam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Aachen deine Spießbürger! @oma 1, Sie haben vollkommen Recht, die verlogenen, korrupten Kanaillen im Radhaus, insbesondere Die Grünen, Nacken und Co. verschandeln diese Stadt!

    oma 1oma 1am 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Wer von den Kommentierenden wohnt denn am Velt- manplatz? Wie würden die Kommentierenden es denn finden an der rückwertigen Seite des Hauses, in dem sie wohnen, auf einmal ein Klotz mit fünf Geschossen entsteht? Dieser Klotz ist eine Sache, er nimmt Licht und Sicht, läßt gewachseneHin-terhöfe im Dunkeln stehen...Da wird gegen die Anwohner geschimpft, dass diese über Studenten schimpfen. Stimmt doch gar nicht! Die Anwohner wollen das in der Stadt Aachen die Konzepte umgesetzt werden, die die Stadt Aachen selbst erstellt hat. Wo kommen wir denn hin, wenn da bloß ein Investor kommt und schon sind die Geschehen in der Stadt ganz anderer Art. Was wird aus dieser Stadt, wenn sie ihre Glaubhaftigkeit in Frage stellt? Wie war das noch mit der Kaiserplatz-Galerie? Spielt da nicht auch ein Investor (Ist der nun endlich im Gefängnis oder wird er vom Gericht verschont?) ein große Rolle, wie lange liegt das Gelände nun schon brach? Wie dem auch sei, zurück zum Thema. Das Konzept der Stadt Aachen für die innerstädische Bebauung besagt: Familienfreundlich, Altersgerecht usw. und das ist doch ein prima Ansatz. Bisher sind die Studenten immer noch untergekommen, es wird ja auch an vielen Stellen neuer Wohnraum für sie geschaffen. Ich frage mich nur: Vergisst denn jeder die temporäre Anwesenheit von Studenten? Familien verweilen mit Sicherheit Jahrzehnte länger an ihrem Wohnort. Eine Durchgangsstadt verliert ihren Charakter. Eine Durchgangsstadt stirbt.

    IngIngam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Peinlich für Aachen.

    ExzellenzuniExzellenzuniam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Man sollte der Exzellenzuni den Status sofort aberkennen, nachdem bekannt ist, mit welchen Problemen die Studenten in Aachen konfrontiert werden! Zukünftige Stdienanfänger sollten lieber nach anderen Studienstandorten suchen...

    KreatzdüvelKreatzdüvelam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Dem Ecellenten Öcher-Welt-Bürger (Immer dann wenn CHIO ist) ist es lieber wenn unsere Studenten der Ecellenten-Universität im Container-Dorf ausserhalb der Stadt untergebracht werden. Die Stadt ist nicht mehr wieder zu erkennen. Tiefste Provinz. Man zieht in ein altes Studentenviertel und beschwert sich das dort Wohnraum für Studenten entsteht. Aachen hat eine Uni und lebt gut davon. So isses. Provinztheater.

    aacheneraacheneram 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Der beschriebene Zank der Anwohnerschaft ist das eine - eine neuerliche Bausünde von dem Aachenverwüster,Herrn Architekt Wittfeld, das andere. Gibt es hier eigentlich keine anderen Architekten, bei deren Werken man Aachen anschließend noch erkennt???

    dieseAlt68er!dieseAlt68er!am 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Schaut euch diese Alt-68er mal genauer an! Einst protestierten sie lautstark für die eigenen Bedürfnisse, heute jammern sie über Studenten und wollen nur ihre eigene Ruhe geniessen! Unfassbar diese Verlogenheit!

    Bäääh...Bäääh...am 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Mit diesem rumgeschleime am Hintern der Studenten möchte die gegenwärtige Rats-Konstellation doch nur das Stimmvieh für die nächste Kommunalwahl und des Rates der Stadt Aachen rekrutieren. --- Noch ein paar lächerliche Radwege pinseln und zwei/drei Besenstiele auf dem Templergraben pflanzen und schon hat man das Stimmvieh an der rot-grün-schwarzen-was-auch-immer Leimrute. --- Boah ey, ist das billig ... In dieser Stadt leben auch noch NORMALE!!! Menschen mit ihren Nöten und Sorgen, die bedient werden möchten... --- Und! Als Aachen noch ein stolzes Provinzkaff auf wirklich hohem Niveau war, war diese Stadt liebens- und lebenswert. Jetzt ist sie nur noch ein zerrüttetes Potemkinsches Blender-Kaff, welches an seinem Selbstbetrug zu ersticken droht.

    ÜbelkeitÜbelkeitam 04.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Mir wird es schon schlecht, wenn ich die Namen Landmarken Hermanns und Kadawittfeld höre. Der eine baut am Bedarf vorbei, und der andere,der kann es nicht(siehe: Fontäne im Elisengarten und AM-Halsbrechertreppe). Wenn die beiden sich zusammentun, dann läuft mit Sicherheit irgendetwas schief. Es ist besser, die bauen gar nichts.

    ByerooByerooam 03.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Ich wohne in der Wittekindstr und ich wäre so glücklich gewesen wenn die Wittekindstrasse nicht mehr eine tote Sackgasse wäre. Mein Problem ist der Parkplatz und die Leute die illegal parken und nachts hupen-nicht die Studenten. Ich habe keine Probleme mit den Studenten. Thanks for nothing Bauamt-ich lebe auch hier und nicht nur Leute die gegen die Jugend diskriminieren. Heute schreien sie keine Studenten-morgen wird es keine Ausländer sein

    WohnungssucheWohnungssucheam 03.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Nicht nur Studenten suchen verzweifelt. Es gibt auch jedes Jahr leider ca. 5.000 Aachener Bürger, die hier geboren sind(!), die eine bezahlbare Wohnung suchen. So auch ich. Stelle mich gerne als ruhigen und zivilisierten Mieter für eine Wohnung für eine Person zur Verfügung, da ich bereits seit geraumer Zeit danach suche. Bin kein Student! Da im Artikel leider Kontaktmöglichkeit zu der Initiative aufgezeigt wurde, möchte ich bitten, Angebote an meine E-Mailadresse zu richten: wohnungssuche.aachen@yahoo.de (Das ist kein Witz!)

    MonitorMonitoram 03.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Vor allem nachgewiesene Kfz-Einstellplätze im Objekt. Keine Ausgleichzahlungen für Stellplätze, die dann anderswo angelegt werden sollen, aber faktisch nicht werden, wie im Falle des ehem. sog. Familienfreundlichen Hauses des Sozialwerks Aachener Christen.

    Wat'n DramaWat'n Dramaam 03.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Viel Rauch um nix, wie immer - "Bis zu 80 Prozent der RWTH-Studenten kommen aus der Region." LINK Keine mutierten Viren, dieses Jahr?

    FamilienidylleFamilienidylleam 03.10.12via Aachener Zeitungsverlag


    Das Grundstück am Veltmanplatz ist ideal für Familien. Wenn man das Grundstück nicht komplett für eine Tiefgarage ausbaggert und zubetoniert, wie es der jetzige Investor leider plant, ist genug Platz für Gärten vorhanden. Zudem liegt ein Park mit Spielplatz vor der Haustür. Für Studenten, deren Anzahl in Zukunft wieder sinken wird, ist das Grundstück zu Schade.


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