Jeder Fünfte ist judenfeindlich

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Jeder Fünfte ist judenfeindlich

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Eingestellt vonam 14.02.08in Politik via rp-online.de

Antisemitismus ist in der deutschen Bevölkerung immer noch weit verbreitet. Zu dieser Einschätzung gelangen Wissenschaftler in einer aktuellen Studie. Demnach sind über 20 Prozent der Deutschen judenkritisch oder sogar -feindlich eingestellt.

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26 Kommentare

Kommentare zu Jeder Fünfte ist judenfeindlich

 

b.ob8erb.ob8eram 17.02.08


ich bin davon ueberzeugt, dass die wenigsten unserer judenkritischen oder judenfeindlichen mitmenschen
null ahnung von der geschichte der juden haben. ihre ablehnung (oder auch hass) beruht einzig und allein
darauf, dass die usa ein verlaesslicher partner der israelis im kampf gegen die feinde israels sind.
aber davon mal ganz abgesehen - israel ist bei einsatz aller verfuegbaren waffen durchaus in der lage
den kompletten nahen osten in eine mondlandschaft zu verwandeln!

kalmarkalmaram 16.02.08


Mann, andreas, heute bist du wohl besonders wetterfühlig in deinen Titangelenken...

andreas123andreas123am 15.02.08


..uff, Ableger haben selbst geantwortet

ku-dobsonku-dobsonam 15.02.08


ich frage mich gerade wo du deine unterschiede ziehst und wer bzw was diese "ableger" so sind ???

ansonsten ich mache einen unterschied, weil es da einen gibt

kalmarkalmaram 15.02.08


eben, dobs, genau das...

zero1000zero1000am 15.02.08


Man sollte nicht über etwas reden, das man nicht kennt. Diese Studie eine wissenschaftlich saubere Studie und nicht im Pralineniveau angelegt.

andreas123andreas123am 15.02.08


..solche Art von Umfragen bezwecken nur ein Ziel und deshalb sind die Fragen auch daraufhin geschickt und hinterlistig ausgelegt!

..in diesem Fall, wer als Deutscher irgendwas gegen das "gelobte Land" und dessen "Ableger" vorbringt, ist automatisch als "Judenfeind" abgestempelt :-(

Auf der anderen Seite ziehen diese Kritiker strenge Grenzen zwischen Juden und Israelis, je nachdem wie es für die Holocaust-Industrie gebraucht wird.

ku-dobsonku-dobsonam 15.02.08


die haben halt so ihre erfahrungen mit antisemiten jeder glaubensrichtung .....

kalmarkalmaram 15.02.08


Thor, die deutschen jüdischen Gemeinden haben jetzt große Probleme, sie bestehen immer mehr aus sephardischen Juden, also Zuwanderern aus Rußland, die eine etwas andere Glaubensrichtung vertreten, was die Weitergabe des Judentums betrifft. Und die sind äußerst empfindlich, was auch nur geringste Äußerungen über Juden betrifft. Wir werden noch einiges zu hören bekommen.

neomeiconeomeicoam 15.02.08


Ich mag Sie auch nicht. Im Grunde genommen habe ich eigentlich nichts gegen Juden sie lassen mich ja auch zufrieden. Das Land Israel ist es gegen die ich etwas habe die sind genauso Kriegsverbrecher und Terroristen
wie ihre Verbündeten aus dem Kaugummiland! Den Palästinenser Ihr Land wegnehmen ind Ihren Willen aufzwingen. Warum sind die alle so ?! Genau wie die Al Quida aus welchem Grund veranstalten die den ganzen Zanova? Dann Fragt mal die Amis!

ku-dobsonku-dobsonam 15.02.08


wahrheit .... meinung oder halt das was man dafür hält

zero1000zero1000am 15.02.08


kalmar, ich gebe Dir recht. Kishon war auch nicht sehr beliebt in Israel und bei "westlichen" Juden, erst recht nicht in USA. Hätte er nicht DEN Erfolg gehabt, wäre er sehr schnell in der Versenkung verschwunden, so aber hat man ihn natürlich politisch genutzt.

Der_ThorDer_Thoram 15.02.08


@kalmar: Das zeigt, das es egal ist, wie der Deutsche es macht. Sagt er "Jude", ist er ein Antisemit, sagt er "Mitbürgern mosaischen Glaubens" (habe ich vorher noch nie gehört *lol*), ist er ein Antisemit. Was Thema Juden, Ausländer, etc. angeht kann der Deutsche nur eins machen: In den Staub fallen und um Gnade winseln (und sein Scheckbuch rausholen). Aber bloss nicht die Wahrheit oder die eigene Meinung sagen...

SteveMoeckelSteveMoeckelam 15.02.08


...die deutschen möchten nunmal deutsch bleiben. Das hat nicht unbedingt mit Nazismus oder dergleichen zu tun. Mich wundert es nur, dass die STudie jetzt erst zur öffentlichen Diskussion kommt. Nur weil wir eine Vergangenheit haben, heisst es doch nicht, dass wir uns deutsche in den Schatten stellen müssen gegenüber anderen Rassen, Religionen oder anderes! Schaut Euch die Amis an...was hab die denn schon alles verbockt?! Und die sind zum Teil schlimmer als unsere "Nazistische Ansichtsweise"!!!
Also, mal Kopf einschalten und wieder hinter unserer Nationalität stehen (wie bei der WM vor 2 Jahren :-D)

ku-dobsonku-dobsonam 15.02.08


"die" juden sind nicht israel und israel ist nicht "die" juden

kalmarkalmaram 14.02.08


zero, du kannst dir vorstellen, dass ich in meinem Beruf viel mit Juden zu tun habe, das Theater ist nun einmal traditionell eine jüdische Domäne, und ich schätze die meisten sehr, nicht nur wegen ihres Könnens, sondern auch wegen der Schlagfertigkeit und des Humors und Witzes. Und Antisemiten habe ich nur sehr wenige getroffen. Davon aber einige in Tel Aviv. Wäre Ephraim Kishon Katholik gewesen, dann hätte mich doch sehr interessiert, wie unsere "Mitbürger mosaischen Glaubens" über ihn gedacht hätten. Dieser schön bekloppte Begriff stammt übrigens aus der Sendung "7 Tage, 7 Köpfe". Ich nehme solchen Unsinn immer so ernst...

zero1000zero1000am 14.02.08


Ich kenne die Studie. Das Studiendesign ist äußert wissenschaftlich und mehrfach validiert durch Doppelblindtests, sowie durch Kontrollfragen, die Suggestivmöglichkeiten weitestgehend ausschließen.

Also ich gebrauche auch lieber den Ausdruck Juden als Angehörige des mosaischen Glaubens - die Ironie ist nicht zu überhören.

Für mich ist ein sehr großer Unterschied zwischen judenfeindlich und antisemitisch. Ich kann antiamerikanisch eingestellt sein, muss aber kein Feind der Amerikaner sein. Die Anti-Einstellung bedarf der Definition, die Feindlichkeit ist eindeutig.

Ich gebe Dir recht, was die Durchführung solcher Studien an sich anbelangt. Nur damit müssen wir leben - das wird sich auch in den nächsten 20 Jahren nicht ändern. Wobei die Wissenschaftler dieses Zentrums in keiner Weise vorhatten, die Nazivergangenheit neu zu beleben oder gar damit zündeln wollten. Sie führen derartige Studien auch in Russland, Amerika, Frankreich und anderen Ländern durch - außer arabischen natürlich.
Die Ergebnisse sind recht interessant , nur werden sie leider nicht veröffentlicht, sind aber in Berlin einzusehen .- da sehen wir garnicht mal so schlecht aus.

kalmarkalmaram 14.02.08


Als vor gut zwei Jahren ein deutscher Kabarettist empfahl, das Wort "Juden" nicht mehr zu benutzen, da es emotional zu sehr behaftet sei, und statt dessen empfahl, von "Mitbürgern mosaischen Glaubens" zu sprechen, wurde ihm prompt der Vorwurf gemacht, er sei ein Antisemit.

kalmarkalmaram 14.02.08


Na ja, Studie... Dir wird die Frage gestellt: "Befürworten Sie es, dass der Staat Israel gezielt palästinensische Parteiaktivisten töten läßt?". Beantwortest du die Frage mit "Nein", dann fällst du in die Kategorie "Antisemit". Ich sehe die meisten dieser Studien sehr kritisch, sie bestehen zu oft aus Suggestivfragen.

Der_ThorDer_Thoram 14.02.08


Ich habe den Artikel gelesen, Zero. Sorry, ich mache keinen Unterschied zwischen "Judenfeindlichkeit" und "Antisemitismus". Dieser Artikel und diese Studie (Alleine die Tatsache, das so eine Studie überhaupt erstellt wird) sind für mich nicht mehr, als uns bösen Deutschen wieder vor Augen zu führen, das wir alle immer noch Nazis sind.
Und davon habe ich die Schnauze gestrichen voll...

@newsnews: "Die" sind diejenigen, die uns Deutschen immer noch die Verbrechen der Nazis vorwerfen. Egal, auf welche Art und Weise. Damit war niemand spezielles gemeint (nur für den Fall, das Du ausdrücken wolltest, ich hätte damit die Juden selbst gemeint)


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